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ÜBER DAS BEETHOVEN-FESTSPIELHAUS

07. März 2010
wird weiter diskutiert. Aber läuft uns nicht die Zeit weg und wie lange werden Bund und DAX-Unternehmen nach darauf warten, ob die Bonner Kommunalpolitik das nationale Projekt haben will ? Dazu habe ich in der Bad Godesberger  VILLENPOSTILLE einen Artikel geschrieben.
ÜBER DAS BEETHOVEN-FESTSPIELHAUS

Mehr Infos zum Festspielhaus Beethoven finden Sie hier

Die Villenpostille zum Download finden Sie hier

In
VILLENPOSTILLE
Ausgabe 11
(Februar 2010)

 

 

Stephan Eisel

Festspielhaus - Chance vertan ?

Die Bonner Dax-Unternehmen wollen aus privaten Mitteln für 75-100 Mio. € ein neues Festspielhaus Beethoven bauen, ohne daß dies den Steuerzahler einen Cent kostet.

Für den Betrieb hat der Bundestag 2007 als „national bedeutsame Kulturinvestitionen" 39 Mio. € für eine „Stiftung Festspielhaus Beethoven" beschlossen. Dafür liegen auch Finanzierungszusagen des Landes, der Rhein-Sieg-Kreis und der Sparkasse vor.

Nur unsere Entscheidung in Bonn steht noch aus. Dabei wären wir die größten Nutznießer dieses nationalen Projektes:

Unser Beethoven-Orchester und das Beethovenfest fänden ihre Heimat im neuen Festspielhaus, ohne daß dadurch zusätzliche Kosten für den städtischen Haushalt entstehen. Mit dem Festspielhaus würde sogar ein großes Risiko für den städtischen Haushalt wegfallen. Die alte Beethovenhalle kostet uns nämlich 1,5 - 2 Mio. € an jährlichen Betriebskosten und absehbaren Grundsanierungskosten von mindestens 20 Mio. €. Wenn wir diesen Betrag in die

Stiftung Festspielhaus einbringen, hätten wir alle Vorteile eines neuen Festspielhauses, ohne die dauerhaften Belastungen der alten Halle.

Manche wollen einen anderen Standort für das neue Festspielhaus als das Areal der heutigen Beethovenhalle. Aber nur dieser Standort erfüllt die drei wesentlichen Voraussetzungen: Das Grundstück gehört der Stadt, ist groß genug und prominent am Rhein gelegen. Und wofür brauchen wir die alte Beethovenhalle, wenn alle Konzerte im neuen Festspielhaus stattfinden werden ?

Wir werden uns entscheiden müssen: Nehmen wir das Bundesangebot an, uns als Beethovenstadt so zu positionieren wie zum Beispiel Salzburg mit Mozart - oder lassen wir die Chance verstreichen. Im Rest der Republik würde das niemand verstehen.

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GEGEN DEN WAHLLEITER

der Bonner Kommunalwahlen im September 2020, Stadtdirektor Wolfgang Fuchs, habe ich beim NRW-Innenminister Dienstaufsichtsbeschwerde wegen fahrlässiger Verschleppung der Versendung von Briefunterlagen für die OB-Stichwahl eingelegt.

DAS ERGEBNIS DER OB-STICHWAHL

mit dem Verlust des Rathauses an die GRÜNEN ist ebenso wie die Niederlage bei der Ratswahl ein schwerer Schlag für die Bonner CDU. Das Wählervotum ist für die Christdemokraten ein klarer Oppositionsauftrag. Dort gilt es, die Chance zur Erneuerung zu nutzen.

DIE BRIEFWAHLUNTERLAGEN ZUR

OB-Sichwahl in Bonn wurden teilweise zu spät verschickt. Manche Wahlberechtigte erhielten ihre Unterlagen erst ein oder zwei Tage vor dem Wahltag. Der Vorgang muss aufgeklärt werden. Verantwortlich war als Wahlleiter Stadtdirektor Fuchs.

IM PODCAST DES BEETHOVEN-ORCHESTER

sprach der leitende Dramaturg des Orchesters Tilmann Böttcher mit Stephan Eisel, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven. Es ging um Beethoven und Bonn, das Beethoven-Orchester und Musik überhaupt.

ZUM BEETHOVEN-JUBILÄUM ERSCHIENEN IST

das "kleine" Beethoven-Buch von Stephan Eisel unter dem Titel BEETHOVEN IN BONN. Es fasst zum Preis von 8,99 Euro auf 128 Seiten inklusive einer englischen Übersetzung zusammen, was das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" auf über 550 detailliert darlegt (erscheint nach Ostern im Verlag Beethoven-Haus zum Preis von 34,80 Euro). Das "kleine" Beethoven-Buch können Sie sofort hier bestellen und haben es in wenigen Tagen in Ihrem Briefkasten.

LICHT IN NRW - SCHATTEN IN BONN

- so lässt sich das Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen vom 13. September 2020 zusammenzufassen. Während die NRW-CDU ihre Position als stärkste Partei im Land festigte, wurde die Bonner CDU erstmals nicht stärkste Ratsfraktion. Sie steht jetzt vor der Frage, ob sie nicht in der Opposition ihr Profil schärfen will statt im Windschatten der GRÜNEN zu verschwinden. 

AM 21. SEPTEMBER 1945 UM 18 UHR

wurde in der Gastwirtschaft Jacobs in der Friedrichstraße die Bonner CDU gegründet. Gründungsvorsitzender war der Bonner Rechtsanwalt Johannes Henry, ein Freund Konrad Adenauers. An der Gründungsversammlung nahm 38 Gründungsmitglieder teil.

DIE GRÜNEN SIND HAUPTVERANTWORTLICH

für das Desaster bei der Luxussanierung der maroden Beethovenhalle, denn sie bestanden auf dem Erhalt der Halle und deren "denkmalgerechter" Sanierung. Die Gesamtkosten sind inzwischen auf über 160 Mio Euro explodiert, die Fertigstellung frühestens für 2024 vorgesehen.

BEI DER BONNER WAHL AM 13. SEPTEMBER

geht es um eine klare Alternative: CDU oder GRÜNE - wer soll die bestimmende Kraft für Bonns Zukunftsgestaltung sein. Die GRÜNEN betrachten die Welt dabei nur monothematisch, die CDU will unterschiedliche Interessen im Sinne des Gemeinwohls zusammenführen.

DAS BONNER BEETHOVEN-DENKMAL

wurde vor 175 Jahren am 12. August 1845 enthüllt. Es wurde bald das überall auf der Welt bekannte Wahrzeichen Bonns. Die Vorgeschichte war freilich kompliziert. Ohne nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement und den Einsatz von Robert Schumann und Franz Liszt wäre das Vorhaben nicht verwirklicht worden.