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ENDLICH HAT DER BONNER STADTRAT

27. Juni 2014
grünes Licht gegeben. Am 23. Juni 2014 wurde mit der klaren Mehrheit von 59:25 Stimmen die "Baureifmachung" des für das Festspielhaus vorgesehenen Grundstücks beschlossen. Dafür stimmen CDU, SPD, FDP und BBB. Dagegen waren Grüne, Linke, AfD und Piraten. 

Jetzt kann unverzüglich der von der Deutschen Post DHL finanzierte internationale Architektenwettbewerb beginnen.


Den Beschluss des Stadtrat vom 23. Juni 2014 Zum Thema Beethoven-Festspielhaus können Sie hier ausdrucken.

Wie es nach dem Ratsbeschluss weitergeht sehen Sie hier.

Das Informationsblatt "10 x Pro Festspielhaus" können Sie hier ausdrucken.

Eine aktualisierte Zusammenfassung des Sachstandes um das Beethoven-Festspielhaus finden Sie hier.

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Aus dem Beschlussvorlage des Rates ist besonders hervorzugeben:

1) Es gibt mit dem Beschluss der „Baureifmachung“ keine Risiken für die Stadt, denn er steht "unter dem Vorbehalt, dass Baufinanzierung als auch Unterhaltung und Betrieb (Stiftungsgründung und Businessplan) sichergestellt sind und die Stadt einen genehmigungsfähigen Haushalt 2015/16 vorlegen kann."

2) Die „Baureifmachung“ ist erheblich kostengünstiger als spekuliert worden war, denn die Stadt wird dafür höchstens 4,4 Mio Euro aufwenden, weil Zuschüsse in etwa gleicher Höhe vom Land erwartet werden.

3) Ein Großteil der städtischen Kosten würde auch ohne das Festspielhaus anfallen (z. B. Abriss Hochbunker), denn ein Blick auf die jetzige Situation des Baufelds zeigt, dass die Stadt in diesem Bereich sowieso bald investieren müsste, wenn nicht alles verkommen soll.

4) Ausdrücklich wird die Verwaltung beauftragt zu klären, "ob und wenn ja, welche Auswirkungen sich durch den Bau und Betrieb eines neuen Festspielhauses für die anstehende Sanierung und den Betrieb der Beethovnhalle ergeben." Hier dürfte ein erhebliches Sparpotential liegen.

 

Bonner Stadtrat gibt Startschuss für das Beethoven-Festspielhaus

BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen Ratsentscheidung als „Durchbruch"

Als "wichtigen Durchbruch" hat der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel den Beschluss des Bonner Stadtrats zur "Baureifmachung" des städtischen Grundstücks für den Bau des neuen Festspielhauses bezeichnet: "Nach vielen abstrakten Bekenntnissen zu einem Beethoven-Festspielhaus hat der neue Rat jetzt mit einer klaren 2/3-Mehrheit einen konkreten Beschluss zur Realisierung gefasst. Das ist für die Investoren, die den Bau vollständig privat finanzieren werden, der Startschuss mit der Realisierung des Projektes zu beginnen." Ein erster Schritt sei der vollständig von der Deutschen Post DHL finanzierte Architektenwettbewerb: "Ich bin sicher, dass die Entwürfe der internationalen Architektenelite die Bonner begeistern werden."

Die Initiative für ein Festspielhaus in Beethoven's Geburtsstadt entstand in der Bonner Bürgerschaft vor etwas zehn Jahren. 2007 beschloss  der Deutsche Bundestag dafür 39 Mio zur Verfügung zu stellen und die Deutsche Post DHL finanzierte einen viel beachteten Architektenwettbewerb mit den Siegerentwürfen von Zaha Hadid und Hermann&Valentiny. 2010 legte der damals neue Oberbürgermeister Nimptsch das Projekt dann auf Eis. "Was folgte war eine breite Bürgerbewegung, die sich mit dieser Beerdigung des Projektes nicht abfinden wollte. Dass sich so viele Bonnerinnen und Bonner seitdem konkret mit Zeit und vielen privaten Spenden für ein Zukunftsprojekt in Bonn einsetzen, hat es lange nicht mehr gegeben", sagte Eisel: "Es ist gut, dass der Rat dieses bürgerschaftliche Engagement jetzt aufgenommen und "grünes Licht" gegeben hat."

Nachdem der Stadtrat ein baureifes Grundstück für den vollständig privat finanzierten Bau des Festspielhauses beschlossen hat, steht im Herbst die Gründung der wesentlich vom Bund finanzierten Betriebsstiftung an. Eisel begrüßte es in diesem Zusammenhang, dass der Rat ausdrücklich einen Prüfungsauftrag beschlossen habe, "ob und wenn ja, welche Auswirkungen sich durch den Bau und Betrieb eines neuen Festspielhauses für die anstehende Sanierung und den Betrieb der Beethovenhalle ergeben." Es liege auf der Hand, dass die ausschließlich städtisch finanzierte Sanierung der Mehrzweckhalle mit dem Bau des privat finanzierten Festspielhauses erheblich kostengünstiger ausfallen könne: "Das gibt der Stadt ohne zusätzliche Belastung des Haushaltes Spielraum für einen "angemessenen" Beitrag zur Betriebsstiftung, ohne den das Bundesgeld nicht fließen kann."

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DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.