Volltextsuche:

Beethoven ist nationale Aufgabe

03. November 2007

Bundeszuschuss für Beethoven ein Glück für Bonn

Der Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel hat die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages begrüßt, für eine Beethoven-Stiftung in Bonn 39 Mio € bereitzustellen: „Dass aus dem nationalen Kulturinvestitionsfonds, der ca. 400 Mio € umfasst, 39 Mio € - also rund 10 % - in das Thema Beethoven investiert wird, zeigt, dass der Bund Beethoven als nationale Aufgabe anerkennt. Wir in der Beethovenstadt Bonn profitieren davon und das ist eine höchst erfreuliche Sache.“

Eisel verwies darauf, dass die Entscheidung des Haushaltsausschusses ein gutes Beispiel für erfolgreiche überparteiliche Zusammenarbeit für Bonn sei. „Ich habe mich heute morgen persönlich beim haushaltspolitischen Sprecher der Unionsfraktion Steffen Kampeter und Finanzminister Peer Steinbrück bedankt, die uns hier sehr geholfen haben.“ Wichtig sei auch gewesen, dass die Bundeskanzlerin Angela Merkel das Vorhaben immer unterstützt habe.“In Bonn ist der unermüdliche Einsatz von Karin Hempel-Soos zu nennen, ohne die wir nicht soweit gekommen wären.“

Eisel betonte, dass es jetzt darauf ankomme, dass die Stadt Bonn, die privaten Investoren und die Bundesregierung zügig eine Vereinbarung über die in Aussicht genommene Stiftung treffen. „Im Bund ist dafür Staatsminister Bernd Neumann zuständig, mit dem ich als Mitglied des Kulturausschusses in engem Kontakt stehe. Außerdem habe ich in den letzten Tagen sowohl mit Postchef Klaus Zumwinkel als auch mit Telekom-Chef Rene Obermann gesprochen und beide haben mir gegenüber noch einmal ausdrücklich ihre Zusage für das Festspielhaus bekräftigt. Das ist für uns in Bonn ein großes Glück, das wir jetzt nutzen müssen.“

RSS

DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.