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BEI INZWISCHEN ÜBER 102 MIO EURO

sind die Kosten der Sanierung der Beethovenhalle nach Auskunft der Bonner Stadtverwaltung angekommen. Zur Erinnerung: beim Festspielhaus wären es für den Bau 75 Mio Euro ausschließlich aus privater Hand gewesen. Im Unterschied zum Festspielhaus liegt auch für die Beethovenhalle kein Businessplan vor. Wer die Halle nutzen wird, steht in den Sternen. 

Verantwortlich für dieses Desaster sind eine Ratsmehrheit aus Grünen, FDP, Linkspartei, Piraten, der Mehrheit der CDU (eine Minderheit stimmte dagegen) und Stadtdirektor Fuchs als überforderter Projektleiter. Sie überstimmten Oberbürgermeister Sridharan, der nur eine Herstellung der Betriebssicherheit für 2020 wollte. Die Hallen-Sanierung wird auch nicht zum zum Jubiläum nicht fertiggestellt sein. Mit dem Bau des Stadthauses (1973 - 1977) und dem Umgang mit dem WCCB-Skandal (2006- 2014) ist die Beethovenhallen-Sanierung die größte kommunalpolitische Fehlentscheidung der Bonner Nachkriegsgeschichte. .

Hier finden Sie detaillierte Analysen der letzten Jahre, die das Desaster Schritt für Schritt nachzeichnen. Sie waren immer öfefntlich zugänglich, wurden in den Medien zitiert und waren den Entscheidungsträgern bekannt. Niemand kann sagen, man sei nicht gewarnt worden: 

18. November 2018: Beethovenhalle: Vom Trauerspiel zur Tragödie 

3. März 2019: Die mindestens 100-Mio Baustelle bis mindestens 2022

 
"In meiner jahrzehntelangen Arbeit in Gremien des Stadtrats bis hin zum Bundestag, habe ich selten ein so unseriöses Verfahren erlebt wie bei der Sanierung der Beethovenhalle. Teilweise wurden die Gremien sogar ohne schriftliche Unterlagen einberufen, regelmäßig wurden sie mit komplexen Tischvorlagen oder nachgereichten Unterlagen konfrontiert. In keinem Fall (!) hat der Rat Beschlussvorlagen zur Sanierung der Beethovenhalle fristgerecht mit dem Versand der Sitzungseinladung erhalten. Wer als Mandatsträger Wert auf einen verantwortlichen Umgang mit Steuergeldern legt, darf auf dieser Grundlage keine Entscheidungen treffen." (Stephan Eisel, ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages)

 

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AKTUELLES

17. Jun 2015

AUF DIE KNOCHEN BLAMIERT

hat sich die Bonner Kommunalpolitik mit dem Ende des Beethoven-Festspielhauses. Der Hauptsponsor Deutsche Post DHL zog sich mit Hinweis auf den fehlenden Schulterschluss in der Stadt zurück.  Der Bonner Oberbürgermeister, sein Kulturdezernenten und die Kommunalpolitik insgesamt haben zu verantworten, dass eine große Zukunftschance für die Beethovenstadt Bonn vertan wurde.
13. Mai 2015

IN BONN WIRD ÜBER KULTUR-GEBÄUDE

entschieden, ohne deren Verwendungszweck zu klären - z. B. mit millionenschweren Planungsmittel für die Beethovenhalle, ohne zu wissen, wofür die Halle überhaupt gebraucht wird. Statt solcher Geldverschwendung ist ein Gesamtkonzept notwendig, bei dem die Gebäude den Inhalten dienen. Dazu ein Diskussionsanstoß: Konzertsaal im Festspielhaus, Theatersaal in die Beethovenhalle und Godesberger Stadthalle als Mehrzweckzentrum.
16. Apr 2015

DIE BEETHOVENHALLE ALS MILLIONENGRAB

zeichnet sich nach neuen Zahlen der Bonner Stadtverwaltung ab. Für einen Umbau zur konzerttauglichen Multifunktionshalle werden mindestens 69 Mio Euro veranschlagt. Damit müsste die Stadt fast das Fünffache dessen ausgeben, was ihr Beitrag für das Beethoven-Festspielhaus wäre und hätte immer noch keinen Konzertsaal.
25. Jan 2015

DAS FESTSPIELHAUS SPART 20 MIO EURO

für die Bonner Stadtkasse, weil der bisher beabsichtigte teure Umbau der Beethovenhalle mit Nutzungserweiterung dann zur Sanierung für die bisherige Nutzung abgespeckt werden kann. Darüber hinaus gingen Bonn ca. 100 Mio Euro verloren, die Bonner Bürger und Unternehmen sowie der Bund u.a. für das Festspielhaus investieren wollen.
15. Dez 2014

MIT UND FÜR BEETHOVEN

eine Freude machen - das können Sie  im www.beethoven-shop.de.  mit den Lizenzprodukten der Beethoventaler-Genossenschaft, für den Bau des Festspielhauses: Alles ist einfach zu bestellen und wird weltweit verschickt: Heute fördern, morgen freuen !