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FÜR DAS FESTSPIELHAUS HAT DER RAT

30. März 2014
in Bonn den Bebauuungsplan beschlossen. Die Deutsche Post DHL ist bereit für das Baufeld südlich der Beethovenhalle einen Architektenwettbewerb zu finanzieren. Offenbar kommt jetzt die notwendige Dynamik in die Realisierung dieses wichtigen Projektes.
FÜR DAS FESTSPIELHAUS HAT DER RAT

Aktuelle und detallierte Informationen zum Stand des Beethoven-Festspielhauses finden Sie hier.

 

Entscheidender Schritt zum Festspielhaus

Ratsbeschluss für Bebauungsplan als Auftakt zur Realisierung
 

Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßte deren Vorsitzender Stephan Eisel den am 27. März vom Rat der Bundesstadt Bonn beschlossenen Bebauungsplan „Beethoven Festspiel­haus Campus“ und dankte den Ratsfraktionen von CDU, SPD, FDP und Bürgerbund für ihr klares Festspielhaus-Votum: 

Mit dem Ratsbeschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans sind wir auf dem Weg zum Beethoven-Festspielhaus einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die Grundlage für die weiteren Schritte im Planverfahren zur Errichtung des Festspiel­hauses ist damit ge­legt. Jetzt gilt es den Schwung dieses Auftaktes zu nutzen. Als nächstes muss die Stadt möglichst schnell Klarheit über das exakte Baufeld und die damit verbundenen planungs­technischen Details schaffen, damit die Deutsche Post DHL die Ausschreibungsunterlagen für den von ihr dankenswerter Weise zugesagten und finanzierten Architektenwettbewerb vervollständigen kann.“ 

Eisel erinnerte zugleich daran, dass neben den „sich erfreulich schnell konkretisie­renden Vorbereitungen für den Bau des Festspielhauses“ Verwaltung und Rat die seit 2007 überfälli­ge Entscheidung zur Umsetzung der vom Rat mehrfach grundsätz­lich beschlossenen „ange­messenen Mitfinanzierung“ der Betriebsstiftung fassen müssen: „Diese Konkretisierung ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die vom Bund beschlossenen 39 Mio Euro fliessen können.“ 

Hier gelte es den entstandenen Zeitverlust aufzuholen, damit die Gründung der Be­triebsstiftung im Gleichschritt mit der Baurealisierung umgesetzt werden könne: „Da Bund, Sparkasse KölnBonn, Rhein-Sieg-Kreis, Deutsche Post DHL, die Beethoven­taler-Genossenschaft, der Festspielhaus-Förderverein und die Deutsche Post DHL ihre notwendigen Stiftungsentscheidungen getroffen haben, liegt der Ball hier eindeu­tig im Spielfeld der Stadt.“ Dazu gehöre auch die Konkretisierung der prin­zipiellen Stiftungszusage des Landes. 

Zurecht hat nach Eisels Auffassung der Fraktionsvorsitzende der CDU Klaus-Peter Gilles im Rat die Bedeutung des Festspielhauses für den Wirtschaftsstandort Bonn unterstrichen: „Der wirtschaftliche Nutzen der über 100 Millionen Euro, die hier von privaten Investoren, dem Bund und anderen für Bonn bereit liegen, sollte für die Stadt ein wichtiges Kriterium bei der Festlegung ihres eigenen Beitrags sein.“

 

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