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ENDLICH HAT DER BONNER STADTRAT

grünes Licht gegeben. Am 23. Juni 2014 wurde mit der klaren Mehrheit von 59:25 Stimmen die "Baureifmachung" des für das Festspielhaus vorgesehenen Grundstücks beschlossen. Dafür stimmen CDU, SPD, FDP und BBB. Dagegen waren Grüne, Linke, AfD und Piraten. 
ENDLICH HAT DER BONNER STADTRAT

Jetzt kann unverzüglich der von der Deutschen Post DHL finanzierte internationale Architektenwettbewerb beginnen.


Den Beschluss des Stadtrat vom 23. Juni 2014 Zum Thema Beethoven-Festspielhaus können Sie hier ausdrucken.

Wie es nach dem Ratsbeschluss weitergeht sehen Sie hier.

Das Informationsblatt "10 x Pro Festspielhaus" können Sie hier ausdrucken.

Eine aktualisierte Zusammenfassung des Sachstandes um das Beethoven-Festspielhaus finden Sie hier.

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Aus dem Beschlussvorlage des Rates ist besonders hervorzugeben:

1) Es gibt mit dem Beschluss der „Baureifmachung“ keine Risiken für die Stadt, denn er steht "unter dem Vorbehalt, dass Baufinanzierung als auch Unterhaltung und Betrieb (Stiftungsgründung und Businessplan) sichergestellt sind und die Stadt einen genehmigungsfähigen Haushalt 2015/16 vorlegen kann."

2) Die „Baureifmachung“ ist erheblich kostengünstiger als spekuliert worden war, denn die Stadt wird dafür höchstens 4,4 Mio Euro aufwenden, weil Zuschüsse in etwa gleicher Höhe vom Land erwartet werden.

3) Ein Großteil der städtischen Kosten würde auch ohne das Festspielhaus anfallen (z. B. Abriss Hochbunker), denn ein Blick auf die jetzige Situation des Baufelds zeigt, dass die Stadt in diesem Bereich sowieso bald investieren müsste, wenn nicht alles verkommen soll.

4) Ausdrücklich wird die Verwaltung beauftragt zu klären, "ob und wenn ja, welche Auswirkungen sich durch den Bau und Betrieb eines neuen Festspielhauses für die anstehende Sanierung und den Betrieb der Beethovnhalle ergeben." Hier dürfte ein erhebliches Sparpotential liegen.

 

Bonner Stadtrat gibt Startschuss für das Beethoven-Festspielhaus

BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen Ratsentscheidung als „Durchbruch"

Als "wichtigen Durchbruch" hat der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel den Beschluss des Bonner Stadtrats zur "Baureifmachung" des städtischen Grundstücks für den Bau des neuen Festspielhauses bezeichnet: "Nach vielen abstrakten Bekenntnissen zu einem Beethoven-Festspielhaus hat der neue Rat jetzt mit einer klaren 2/3-Mehrheit einen konkreten Beschluss zur Realisierung gefasst. Das ist für die Investoren, die den Bau vollständig privat finanzieren werden, der Startschuss mit der Realisierung des Projektes zu beginnen." Ein erster Schritt sei der vollständig von der Deutschen Post DHL finanzierte Architektenwettbewerb: "Ich bin sicher, dass die Entwürfe der internationalen Architektenelite die Bonner begeistern werden."

Die Initiative für ein Festspielhaus in Beethoven's Geburtsstadt entstand in der Bonner Bürgerschaft vor etwas zehn Jahren. 2007 beschloss  der Deutsche Bundestag dafür 39 Mio zur Verfügung zu stellen und die Deutsche Post DHL finanzierte einen viel beachteten Architektenwettbewerb mit den Siegerentwürfen von Zaha Hadid und Hermann&Valentiny. 2010 legte der damals neue Oberbürgermeister Nimptsch das Projekt dann auf Eis. "Was folgte war eine breite Bürgerbewegung, die sich mit dieser Beerdigung des Projektes nicht abfinden wollte. Dass sich so viele Bonnerinnen und Bonner seitdem konkret mit Zeit und vielen privaten Spenden für ein Zukunftsprojekt in Bonn einsetzen, hat es lange nicht mehr gegeben", sagte Eisel: "Es ist gut, dass der Rat dieses bürgerschaftliche Engagement jetzt aufgenommen und "grünes Licht" gegeben hat."

Nachdem der Stadtrat ein baureifes Grundstück für den vollständig privat finanzierten Bau des Festspielhauses beschlossen hat, steht im Herbst die Gründung der wesentlich vom Bund finanzierten Betriebsstiftung an. Eisel begrüßte es in diesem Zusammenhang, dass der Rat ausdrücklich einen Prüfungsauftrag beschlossen habe, "ob und wenn ja, welche Auswirkungen sich durch den Bau und Betrieb eines neuen Festspielhauses für die anstehende Sanierung und den Betrieb der Beethovenhalle ergeben." Es liege auf der Hand, dass die ausschließlich städtisch finanzierte Sanierung der Mehrzweckhalle mit dem Bau des privat finanzierten Festspielhauses erheblich kostengünstiger ausfallen könne: "Das gibt der Stadt ohne zusätzliche Belastung des Haushaltes Spielraum für einen "angemessenen" Beitrag zur Betriebsstiftung, ohne den das Bundesgeld nicht fließen kann."

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