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DAS 1. BUNDES BIGBAND FESTIVAL

in Bonn war ein voller Erfolg. Vor einem Jahr hatte ich die Initiative egriffen und die Finanzierung durch den Bund erreicht. Von Anfang an hat Peter Herbolzheimer die Idee unterstützt. Jetzt wollen wir das Festival dauerhaft in Bonn etablieren.
DAS 1. BUNDES BIGBAND FESTIVAL
Mit Peter Herbolzheimer unter Beethoven´s Aufsicht (Foto: Vogt)

 

 

Bigband-Festival in Bonn etablieren
Verfassungsfest wurde zum Volksfest“

Als vollen Erfolg bezeichnete der Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel das 1. Bundes-Bigband-Festival in Bonn. Er kündigte an, sich für eine Fortsetzung im nächsten Jahr einzusetzen: "Mit insgesamt weit über 5000 Besuchern wurden bei den drei Konzerten und dem Bigband-Workshop die Erwartungen deutlich übertroffen. Fast 150 Musiker boten Jazz auf internationalem Spitzenniveau. Das passt prima zur Musikstadt Bonn. Jetzt wollen wir versuchen, dieses Bundes-Festival fest in Bonn zu etablieren."

Eisel dankte den beteiligten Bigbands und insbesondere Peter Herbolzheimer, der die Festival-Idee von Anfang unterstützt hat, der WDR-Intendantin Monika Piel, die auf seine Bitte einen Auftritt der WDR-Bigband beigesteuert hat und Peter Ortmann vom Deutschen Musikrat, der die Organisation übernommen hat. Der Bonner Bundestagsabgeordnete hatte das Festival im letzten Jahr initiiert und die finanzielle Förderung des Bundes erreicht.

In diesem Zusammenhang wies Eisel nachdrücklich eine Äußerung des Pressesprechers der Stadt Bonn zurück, der Bund habe sich ungenügend am Bonner Verfassungsfest beteiligt: "Solche Äußerungen schaden Bonn und stellen die Tatsachen auf den Kopf. Ein Großteil des Verfassungsfestes wurde aus dem Bundeshaushalt finanziert: Das gilt u. a. von der Langen Nacht der Demokratie der Bundeszentrale für politische Bildung über das Bundes-Bigband Festival bis zu den Angeboten des Hauses der Geschichte. Durch das Engagement des Bundes konnte Verfassungsjubiläum bei uns mit einem vielfältigeren Angebot gefeiert werden als in Berlin. Noch vor einem Jahr hatte Oberbürgermeisterin Dieckmann über ihren Sprecher dem Rat offiziell mitgeteilt hat, ein eigenes Verfassungsfest sei nicht nötig, weil es sich bei dem 60. Grundgesetz-Geburtstag "nicht um ein rundes Jubiläum" handele. Die Bonnerinnen und Bonner haben am Wochenende gezeigt, dass sie das ganz anders sehen. Wir können stolz darauf sein, dass dieses Verfassungsfest zum echten Volksfest wurde.“

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