vor fünf Jahren, im April 2021, um die Kanzlerkandidatur stritten, ging es um weit mehr einen Wettbewerb zwischen zwei Personen mit unterschiedlichem Profil. Im Mittelpunkt stand die Grundsatzfrage einer Entscheidung nach den Regeln der repräsentativen Demokratie oder eines Popularitätspopulismus.
Markus Söder selbst hatte mehrfach davon gesprochen, er und Armin Laschet hätten „ein unterschiedliches Verständnis von Demokratie".
Stephan Eisel zeichnet in seiner Analyse nach, wie der Rückzug von Angela Merkel die Kanzlerkandidaten-Debatte auslöste und es nach Söders wiederholtem Kandidaturverzicht doch zum Konflikt mit Armin Laschet kam. Dabei erhob Söder gegen geordnete Verfahren in gewählten Gremien einen „Hinterzimmer“-Vorwurf, um demoskopische Popularitätswerte als Entscheidungskriterium durchzusetzen und sich auf einen medial verstärkten Basis-Mythos zu stützen.
von Peter Magyar mit seiner Partei TISZA gegen Victor Orban ein Erfolg für Europa und die Demokratie: Nach Polen 2023 und den Niederlanden 2025 haben jetzt auch die ungarn gezeigt, dass Rechtspopulisten in demokratischen Wahlen geschlagfen werden können und sich die Anhänger Europas gegen Nationalisten durchsetzen können.
zum Innehalten einladen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie einige Kommentare im März / April 2026.
vor fünf Jahren, im April 2021, um die Kanzlerkandidatur stritten, ging es um weit mehr einen Wettbewerb zwischen zwei Personen mit unterschiedlichem Profil. Im Mittelpunkt stand die Grundsatzfrage einer Entscheidung nach den Regeln der repräsentativen Demokratie oder eines Popularitätspopulismus.
bleiben wegen der notwendigen Reformen im Fokus. Jetzt haben Theater-Intendant Bernhard Helmich, Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und Beethovenfest-Intendant Steven Walter ein gemeinsames Papier dazu vorgelegt, das Stephan Eisel kommentiert.
am 7. April 1946 eine sehr bemerkenswerte Rede im Bonner Museum Koenig, wo er drei Jahre später als Vorsitzender des Parlamentarischen Rates die Ausarbeitung des Grundgesetzes leitete. Seine damaligen Mahungen blieben hochaktuell: Am politischen Leben gewissenhaft Anteil nehmen, Schlagworten widerstehen und den Einzelnen vor der Allmacht des Staates schützen.