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MARIE OPHOVEN WAR IM AUGUST 1845

Besucherin des ersten Bonner Beethovenfestes. Ihr Brief an eine Verwandte ist der bisher einzige  Zeitzeugenbericht von dem Fest, der nicht zeitnah mit dem Ziel der Veröffentlichung geschrieben oder aus der Erinnerung erheblich später verfasst wurde.  Stephan Eisel hat den Brief analysiert und mit anderen Quellen zum Beethovenfest vergleicht.
Marie Ophoven, geb. Hüffer (1814-1884)
Marie Ophoven, geb. Hüffer (1814-1884)

 

 Den gesamten Aufsatz „Das erste Bonner Beethovenfest 1845 aus Sicht der Besucherin Marie Ophoven“ von Stephan Eisel (50 Seiten)  finden Sie hier.

 

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Das erste Bonner Beethovenfest 1845 aus Sicht der Besucherin Marie Ophoven

Anfang 2017 erhielten BURGER FUR BEETHOVEN einen handgeschriebenen Brief, den 1845 Marie Ophoven als Besucherin des erste Bonner Beethovenfestes vom 10. Bis 13. August 1845 unmittelbar nach dessen Abschluss für eine Verwandte verfasst hat. Damit lag erstmals ein Zeitzeugenbericht von dem Fest vor, der nicht zeitnah mit dem Ziel der Veröffentlichung geschrieben oder aus der Erinnerung erheblich später verfasst wurde.

Die Autorin des Briefes Marie Ophoven wurde am 28. September 1814 in Münster als zweites Kind von Johann Hermann Hüffer und Amalia Hüffer geb. Hosius geboren. Johann Hermann Hüffer war Enkel des Gründers des Aschendorff Verlags, seit 1804 dessen Inhaber und wurde damit u.a. der erste Verleger der Schriftstellerin (und Komponistin) Annette von Droste-Hülshoff. Von 1842 bis 1848, also zum Zeitpunkt des Besuchs seiner erwachsenen Tochter in Bonn, war er Oberbürgermeister von Münster.

Nach dem Tod seiner ersten Frau Amalia - mit er sieben Kinder hatte - heiratete Johann Hermann Hüffer 1827 in Meckenheim bei Bonn Julia Kaufmann. Aus dieser zweiten Ehe stammen elf Kinder.

Julia Kaufmann war Tochter von Franz Kaufmann und der aus einer einflussreichen Kölner Familie stammenden Josephine Kaufmann, geborene von Pelzer. Zwei jüngere Brüder Julias spielten im Rheinland eine wichtige Rolle: Alexander Kaufmann gehörte als Schriftsteller dem Maikäferbund um Johanna und Gottfried Kinkel an, und Leopold Kaufmann, war von 1851 bis 1875 Bonner Oberbürgermeister.

Die „Hüffer-Kinder", ganz besonders aber Marie, hielten sich oft zu Besuch bei der Familie Kaufmann in Bonn auf. Bei einem solchen Besuch von Marie entstand auch der Brief vom Beethovenfest 1845. Adressiert ist der Brief an ihre Stiefmutter Julia - der Altersunterschied betrug nur fünf Jahre -, die nach der Heirat mit Johann Hermann Hüfter nach Münster gezogen war.

In einem ausführlichen Aufsatz „Das erste Bonner Beethovenfest 1845 aus Sicht der Besucherin Marie Ophoven", der in den Bonner Geschichtsblättern Band 74 (Bonn 2026) erschien, analysierte Stephan Eisel Herkunft und Inhalt des Briefes, der in dem Beitrag auch vollständig wiedergegeben wird. Der Aufsatz gliedert sich in die Kapitel:

  1. Herkunft und Familie von Marie Ophoven geb. Hüffer

  2. Der Brief von Marie Ophoven zum ersten Beethovenfest 1845

  3. Marie Ophovens Gesamteindruck vom ersten Beethovenfest

  4. Erstes Konzert in der Festhalle am 10. August 1845

  5. Das Hochamt im Bonner Münster am 12. August 1845

  6. Die Enthüllung des Beethoven-Denkmals

  7. Zweites Konzert in der Festhalle am 12. August 1845

  8. Künstlerkonzert in der Festhalle am 13. August 1845

  9. Die Zugfahrt nach Brühl am 11. August 1845

  10. Fazit

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MARIE OPHOVEN WAR IM AUGUST 1845

Besucherin des ersten Bonner Beethovenfestes. Ihr Brief an eine Verwandte ist der bisher einzige  Zeitzeugenbericht von dem Fest, der nicht zeitnah mit dem Ziel der Veröffentlichung geschrieben oder aus der Erinnerung erheblich später verfasst wurde.  Stephan Eisel hat den Brief analysiert und mit anderen Quellen zum Beethovenfest vergleicht.

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