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WIE DRINGEND BONN EIN FESTSPIELHAUS

11. Oktober 2010
braucht, hat das Beethovenfest 2010 wieder gezeigt. 70.000 Besucher kamen und die Künstler sind sich einig: Die alte Beethoven-Mehrzweckhalle entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Lesen Sie was Kurt Masur, Kent Nagano, Sir John Eliot Gardener, Paavo Järvi und viele andere sagen.

Die Stellungnamen der Künstler können Sie hier ausdrucken.

Mehr zum Thema Festspielhaus finden Sie hier.

„Bonn kann darauf Stolz sein, dass hier der erste Konzertsaal nach dem Krieg gebaut wurde, Bonn kann nicht mehr stolz sein, den Bau so zu belassen, dass er den Ansprüchen unserer Zeit nicht mehr genügt. Die Halle ist so wie sie ist, sie ist nicht verbesserbar. Ich appelliere an alle, die begriffen haben, dass Bonn im Augenblick die historisch einmalige Chance hat, für Beethoven ein Festspielzentrum zu werden wie Salzburg für Mozart."
Kurt Masur, Dirgent

„Ein neues Festspielhaus bietet für Bonn die Chance, sich international noch stärker zu positionieren und die künstlerische Qualität des Beethovenfestes zu stärken. Die Investition lohnt sich: Überall, wo in den vergangenen Jahren neue Konzertsäle gebaut wurden, oftmals auch gegen etliche Widerstände, haben sie sich zu Publikumsmagneten entwickelt und neue Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze geschaffen. Das wird in Bonn nicht anders sein."
Kent Nagano, Dirigent

„Das Beethovenfest und die Stadt Bonn brauchen einen neuen und akustisch hervorragenden Saal, um dem gestiegenen Renommee des Beethovenfestes gerecht zu werden und der Musik in Bonn eine erstklassige Spielstätte zu geben."
Jan Vogler, Cellist

"The current hall is depressing, unsuited acoustically for classical music. Not worthy of the City of Bonn, not of its fine festival."
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

„We love coming to Bonn, and I can tell you that Bonn really could benefit from a new concert hall."
Paavo Järvi, Dirigent

„Unser größtes Kapital ist die Kultur, man soll sie ja nicht mit Füßen treten. Umso erfreulicher ist die Initiative - endlich - für einen neuen Konzertsaal im Bonn!"
Rudolf Buchbinder, Pianist

„Ich denke, dass die Stadt Bonn, Geburtsort des großen Beethoven und Sitz des wunderbaren Festivals, das den Namen dieses Genies trägt, einen würdigen Rahmen für etwas Großartiges verdient hat. Es wäre nur angemessen, eine neue Halle zu haben, damit weiterhin Künstler von höchstem Niveau und Publikum aus der ganzen Welt anreisen."
Gustavo Dudamel, Dirigent

„Aller guten Dinge sind drei: ein genialer Komponist, ein großartiges Festival, fehlt nur noch ein brilliantes Festspielhaus!"  
Manfred Honeck, Dirigent

„Bonn braucht das Festspielhaus! Als „composer und artist in residence" hatte ich die Freude, in diesem Jahr mehrere Konzerte und Begleitveranstaltungen beim Beethovenfest Bonn künstlerisch verantworten zu dürfen. Hierbei wurde mir einmal mehr deutlich, dass der Bau eines Festspielhauses in dieser Stadt, das den Namen Beethoven trägt und mit akustischer wie architektonischer Spitzenqualität zu den nationalen Leuchttürmen zählt, ein unverzichtbares Desiderat des Musiklebens darstellt."
Peter Ruzicka, Komponist und Dirigent

"Um auch in Zukunft Anziehungspunkt für internationale Spitzenmusiker zu bleiben, braucht Bonn ein Festspielhaus auf höchstem Niveau. Das kann nicht die Beethovenhalle sein! "
Susanne Kessel, Pianistin

„Beethoven deserves another room, please!" Valery Gergiev, Dirigent

„Bonn braucht einen Konzertsaal, der auf dem gleichen international anerkannten Standard ist, damit Künstler ihr können angemessen und inspiriert in Bonn präsentieren können.... und das möglichst schnell! Wenn nicht in der Beethoven-Stadt, wo denn sonst...!" Daniel Hope, Geiger

„Der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns Taten sehn" - das ging mir durch den Kopf, als ich den Prospekt mit den prachtvollen preisgekrönten Entwürfen für eine neue Beethovenhalle durchsah - alle vier so interessant, dass ich froh bin, zwischen ihnen nicht entscheiden zu müssen. Nur möchte ich gern zu einer baldigen Entscheidung ermuntern - bei allem Respekt vor den Traditionen, von denen die alte Halle zeugt. Oft genug habe ich dort dirigiert, Konzerte gehört, weiß aber auch, dass es die originale alte Halle nicht mehr ist, jetzt eher ein Zufallsergebnis halbherziger Kompromisse."
Peter Gülke, Dirigent

„Die Musik Beethovens braucht eine adäquate Heimstätte! Auch beim Beethoven Orchester Bonn herrscht eine wunderbar spürbare Aufbruchstimmung - dazu fehlt uns nur noch ein international renommierter Musentempel..." 
Stefan Blunier, Dirigent (Generalmusikdirektor Beethoven Orchester Bonn)

„In diesem Jahr bin ich nun zum ersten Mal zum Beethovenfest geflogen und war enttäuscht von der Beethovenhalle. Ich haette mir nicht vorstellen können, dass das Beethovenfest in so einer Halle Konzerte anbieten muss. Von den Plänen fuer ein neues Festspielhaus hatte ich schon vorher gehört und verstehe jetzt umso weniger, warum sie vorerst nicht realisiert werden."
Contessa Sabine Lovatelli, Präsidentin Mozarteum Brasileiro São Paulo

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GEGEN DEN WAHLLEITER

der Bonner Kommunalwahlen im September 2020, Stadtdirektor Wolfgang Fuchs, habe ich beim NRW-Innenminister Dienstaufsichtsbeschwerde wegen fahrlässiger Verschleppung der Versendung von Briefunterlagen für die OB-Stichwahl eingelegt.

DAS ERGEBNIS DER OB-STICHWAHL

mit dem Verlust des Rathauses an die GRÜNEN ist ebenso wie die Niederlage bei der Ratswahl ein schwerer Schlag für die Bonner CDU. Das Wählervotum ist für die Christdemokraten ein klarer Oppositionsauftrag. Dort gilt es, die Chance zur Erneuerung zu nutzen.

DIE BRIEFWAHLUNTERLAGEN ZUR

OB-Sichwahl in Bonn wurden teilweise zu spät verschickt. Manche Wahlberechtigte erhielten ihre Unterlagen erst ein oder zwei Tage vor dem Wahltag. Der Vorgang muss aufgeklärt werden. Verantwortlich war als Wahlleiter Stadtdirektor Fuchs.

IM PODCAST DES BEETHOVEN-ORCHESTER

sprach der leitende Dramaturg des Orchesters Tilmann Böttcher mit Stephan Eisel, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven. Es ging um Beethoven und Bonn, das Beethoven-Orchester und Musik überhaupt.

ZUM BEETHOVEN-JUBILÄUM ERSCHIENEN IST

das "kleine" Beethoven-Buch von Stephan Eisel unter dem Titel BEETHOVEN IN BONN. Es fasst zum Preis von 8,99 Euro auf 128 Seiten inklusive einer englischen Übersetzung zusammen, was das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" auf über 550 detailliert darlegt (erscheint nach Ostern im Verlag Beethoven-Haus zum Preis von 34,80 Euro). Das "kleine" Beethoven-Buch können Sie sofort hier bestellen und haben es in wenigen Tagen in Ihrem Briefkasten.

LICHT IN NRW - SCHATTEN IN BONN

- so lässt sich das Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen vom 13. September 2020 zusammenzufassen. Während die NRW-CDU ihre Position als stärkste Partei im Land festigte, wurde die Bonner CDU erstmals nicht stärkste Ratsfraktion. Sie steht jetzt vor der Frage, ob sie nicht in der Opposition ihr Profil schärfen will statt im Windschatten der GRÜNEN zu verschwinden. 

AM 21. SEPTEMBER 1945 UM 18 UHR

wurde in der Gastwirtschaft Jacobs in der Friedrichstraße die Bonner CDU gegründet. Gründungsvorsitzender war der Bonner Rechtsanwalt Johannes Henry, ein Freund Konrad Adenauers. An der Gründungsversammlung nahm 38 Gründungsmitglieder teil.

DIE GRÜNEN SIND HAUPTVERANTWORTLICH

für das Desaster bei der Luxussanierung der maroden Beethovenhalle, denn sie bestanden auf dem Erhalt der Halle und deren "denkmalgerechter" Sanierung. Die Gesamtkosten sind inzwischen auf über 160 Mio Euro explodiert, die Fertigstellung frühestens für 2024 vorgesehen.

BEI DER BONNER WAHL AM 13. SEPTEMBER

geht es um eine klare Alternative: CDU oder GRÜNE - wer soll die bestimmende Kraft für Bonns Zukunftsgestaltung sein. Die GRÜNEN betrachten die Welt dabei nur monothematisch, die CDU will unterschiedliche Interessen im Sinne des Gemeinwohls zusammenführen.

DAS BONNER BEETHOVEN-DENKMAL

wurde vor 175 Jahren am 12. August 1845 enthüllt. Es wurde bald das überall auf der Welt bekannte Wahrzeichen Bonns. Die Vorgeschichte war freilich kompliziert. Ohne nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement und den Einsatz von Robert Schumann und Franz Liszt wäre das Vorhaben nicht verwirklicht worden.