Volltextsuche:

SELBST DIE BEETHOVENHALLEN-INITIATIVE

29. Juni 2011
muss einräumen, dass der große Saal in der Beethovenhalle nur an einem Drittel der möglichen Tage für Veranstaltungen genutzt wird und ohne die Konzerte weniger als 15 Prozent Auslastungsbedarf besteht. Meine Übersicht für die insgesamt 304 Tage von Oktober 2010 bis Juli 2011 zeigt, dass die Beethovenhalle an 216 Tagen nicht mit  Veranstaltungen belegt war.

Meine aktualisierte Übersicht zur Belegung der Beethovenhalle können Sie hier ausdrucken.

Zahlen der Beethovenhallen-Initiative bestätigen geringe Hallenauslastung

Durch die jetzt von der Initiative Pro-Beethovenhalle vorgelegte Auswertung zur Belegung der Beethovenhalle sieht sich der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel darin bestätigt, dass es keinen Bedarf die Mehrzweckhalle gibt: „Obwohl sich die Beethovenhallen-Initiative größte Mühe gegeben hat, muss sie einräumen, dass der große Saal in der Beethovenhalle nur an einem Drittel der möglichen Tage für Veranstaltungen genutzt wird. Ohne die Konzerte, für die wir endlich einen vernünftigen Konzertsaal brauchen, gibt es auch nach diesen Zahlen bisher nur eine Veranstaltungsauslastung von 15 Prozent. Wenn es aber für die alte Mehrzweckhalle praktisch keinen Bedarf gibt, steht die Frage im Raum, warum wir Bonner Steuerzahler sie finanzieren sollen uns sie nicht dem privat und von Bund und Land finanzierten, für erheblich günstigeren  Festspielhaus weichen soll."

Die Initiative Pro Beethovenhalle listet für die Zeit von 1. Oktober 2010 bis 31. Mai 2011 insgesamt „96 Veranstaltungen an 92 von 243 Tagen" auf. Eisel hatte im Mai 72 an 243 Tagen im Großen Saal aufgelistet Veranstaltungen aufgelistet.

Der Unterschied erklärt sich daraus, dass die Halleninitiative

mehrere Veranstaltungen mitgezählt hat, die nur im Studio der Beethovenhalle stattfanden (z. B. Die Bonner Venentage am 18/19.2. oder das Carp-Meeting am 12.3.2011)

Chorproben für neue Sänger als öffentlioche Veranstaltungen gezählt hat

selbst Facebook als Quelle genutzt und deshalb z. B. für den gleichen Tag (20. Mai 2011) ein Sinfoniekonzert und eine Abi-Feier aufgeführt hat.

Eiesel forderte erneut die Betreiber der Beethovenhalle auf, endlich einen vollständigen Veranstaltungskalender zu veröffentlichen.

RSS

DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.