Volltextsuche:

MIT EINEM AUFRUF AN DEN RAT haben sich

03. November 2010
die Festspielhausfreunde zu Wort gemeldet. Das Thema eines guten Konzertsaals für Beethoven bleibt ganz oben auf der Bonner Tagesordnung. Als Mitglied unterstütze ich die Initiative. Es ist unverantwortlich, 140 Mio €, die Unternehmen, Bund, Land und andere als Investition in Bonn zugesagt haben, "auf Eis zu legen".
MIT EINEM AUFRUF AN DEN RAT haben sich

Den Offenen Brief der Festspielhausfreunde an den Rat können Sie hier ausdrucken.

Weitere Informationen zum Festspielhaus Beethoven finden Sie hier. 

Was die Künstler sagen finden Sie hier.

Wie es in Bayreuth zum Festspielhaus kam, lesen Sie hier.

Das Beethovenfest zur Beethovenhalle finden Sie hier

Zur Debatte um den Standort des Festspielhauses sei angemerkt:

Wenn das Festspielhaus nicht die Beethovenhalle ersetzt, sondern an einem anderen Standort gebaut werden sollte, ist das weniger ein Problem der Unternehmen, die das spielfertige Festspielhaus bauen und vollständig finanzieren, sondern ein Problem für die  Stadt Bonn und uns Bürger:

Die Beethovenhalle kostet die Stadtkasse ca. 1,5 Mio € jährlichen Unterhalt und in den nächsten Jahren mindestens 20 Mio € für die bauliche Sanierung. Mit einem Festspielhaus fallen diese Ausgaben für die Bonner Bürger weg !

Und wofür wird die alte Mehrzweckhalle überhaupt gebraucht ? In den Monaten Oktober und November (61 Tage) ist die Halle laut Veranstaltungskalender der Stadt nur mit 17  Veranstaltungen überhaupt belegt - davon 13 Mal mit Konzerten, die in ein Festspielhaus gehören. Es bleiben in zwei Monaten ganze vier Veranstaltungen: eine Ü30-Party, zwei Lifestyle-Messen und eine Kommunalkonferenz.

Was soll also der Zweck der alten Beethovenhalle sein, wenn die Musik in der Beethovenstadt Bonn endlich ihren angemessenen Konzertsaal bekommt ????

An die Mitglieder des Rates der Stadt Bonn

- Offener Brief der Festspielhausfreunde - Bonn, 27. Oktober 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern hat die Mitgliederversammlung der FSHF getagt. Einstimmig wurde beschlossen, folgenden Appell an Sie als Ratsmitglied zu richten:

Das diesjährige Beethovenfest und die deutliche Kritik der Intendantin Ilona Schmiel haben gezeigt: Bonns Anspruch als Beethovenstadt und die mangelhaften baulichen und technischen Realitäten in der Beethovenhalle stehen in einem krassen Gegensatz zueinander. Wenn der reibungslose Ablauf von Konzerten für Künstler, Hallenpersonal und Publikum gefährdet ist, dann ist dies für die Beethovenstadt Bonn nicht nur unwürdig, sondern auch unwirtschaftlich.

Bonn steht vor der Frage, ob die Stadt eine umfassende Sanierung der Beethovenhalle in Millionenhöhe aus eigener Kraft finanzieren kann, oder ob nicht jetzt alle Anstrengungen unternommen werden müssen, um das Angebot eines privat „schlüsselfertig" gebauten und finanzierten Festspielhauses endlich engagiert aufzugreifen.

Die beiden Architektur-Entwürfe von Zaha Hadid und Hermann & Valentiny stehen für hochwertige und solide Planung und garantieren die Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Bonn - und damit eine Zukunftsperspektive nicht nur für die traditionellen Bonner Konzertbesucher, sondern auch für jugendliches Publikum und Touristen aus aller Welt.

Die ursprünglichen Zusagen der Sponsoren und weiteren Geldgeber (Bund, Land NRW, Stiftungen etc.) sind durch die zögerliche Haltung der Stadt Bonn gefährdet, der (Teil-) Rückzug der Telekom erschwert schon jetzt weitere Planungen.

Bonn wirbt weltweit mit der Marke „Beethoven" - aber wenn die Stadt im Jahr 2011 keine Entscheidung für das Beethoven Festspielhaus trifft, wird der 250. Geburtstag Beethovens in Bonn zu einem kulturellen Niedergang, der auch Oper, Theater und Museen schaden wird.

Die Mitgliederversammlung der Fest.Spiel.Haus.Freunde fordert den OB und den Rat der Stadt Bonn auf, umgehend die Weichen für das Beethoven-Festspielhaus zu stellen. Die Fest.Spiel.Haus.Freunde haben kein Verständnis dafür, dass die Stadt Mittel, die ihr von privaten Sponsoren und dem Bund zur Verfügung gestellt werden, einfach verfallen lässt.

Für Diskussionen und weitere Informationen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Monika Wulf-Mathies                     Helmut Pojunke
Vorsitzende                                         Geschäftsführer

RSS

DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.