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KONRAD BEIKIRCHER MACHT SICH FÜR

25. Februar 2011
das Beethoven-Festspielhaus in Bonn stark. Der bekannte Kabarettist formulierte sein Plädoyer bei einem Vortrag bei den Festspielhaus-Freunden. Er machte sich dafür stark, dass Beethoven auch im städtischen Leben eine viel größere Rolle spielt. Bonn dürfe mit seinem berühmtesten Sohn nicht "provinziell" umgehen.
KONRAD BEIKIRCHER MACHT SICH FÜR
Die Vorsitzende der Festspielhausfreunde Monka Wulf-Mathis mit Konrad Beikircher (Foto:Heraucourt)

Lesen Sie auch den Bericht von Mathias Nofze im neuen Online-Magazin rhein-musikalisch hier.

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Konrad Beikircher für Beethoven Festspielhaus

"Schade! - Schade! - - zu spät!" - Beethovens letzte Worte und die Hoffnung auf ein Festspielhaus, oder wie viel Provinzialität müssen wir Bonner uns noch gefallen lassen?

Konrad Beikircher ist klar für ein neues Festspielhaus in Bonn - dazu bekannte er sich am 21. Februar 2011 als Wahl-Rheinländer deutlich bei seinem humorvollen Vortrag im Uniclub Bonn, wo er auf Einladung der Fest.Spiel.Haus.Freunde einen anderen Akzent setzte als seine Vorgänger in der Vortragsreihe „Im Fokus:Festspielhaus": Beleuchteten der Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter und die Salzburger Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler die Situation in Bonn mit dem Blick von außen, so analysierte Beikircher die Situation in der Bonner Provinz von innen. „Provinz" bejaht er, gerne, voller Stolz, in Abgrenzung zur unsäglichen Hauptstadt und dem wachsenden Zentralismus aus Berlin, aber „provinziell": Nein danke!

Beethoven jedoch, den ja auf der ganzen Welt niemand hat außer Bonn (und vielleicht ein bisschen Wien), der gehört Beikirchers Meinung nach viel stärker ins Stadtbild, in die Lehrpläne der Bonner Schulen, in die Fortbildung von städtischen Mitarbeitern (damit Kurt Masur nicht nochmal in die Kreuzkirche geschickt wird, wenn er Beethovens Taufstein sehen möchte ...). Beethoven sollte Ansporn sein für mehr Zusammenarbeit aller Beethoven-Institutionen, für die Wiederbelebung eines hochdotierten Beethoven-Preises der Stadt Bonn, und er sollte natürlich in einem zeitgemäßen und internationalen Ansprüchen genügenden Konzerthaus aufgeführt werden - was die Beethovenhalle nicht sei.

"Schade! - Schade! - - zu spät!" - Beethovens letzte Worte bezogen sich auf den bestellten Wein - aber wenn man an das Festpielhaus denkt, dann hat er sie laut Beikircher sicher nicht als Vermächtnis an die Stadt Bonn gemeint! „Provinziell ist nur eines: Dinge anfangen und dann verzagt fallen lassen!"

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GEGEN DEN WAHLLEITER

der Bonner Kommunalwahlen im September 2020, Stadtdirektor Wolfgang Fuchs, habe ich beim NRW-Innenminister Dienstaufsichtsbeschwerde wegen fahrlässiger Verschleppung der Versendung von Briefunterlagen für die OB-Stichwahl eingelegt.

DAS ERGEBNIS DER OB-STICHWAHL

mit dem Verlust des Rathauses an die GRÜNEN ist ebenso wie die Niederlage bei der Ratswahl ein schwerer Schlag für die Bonner CDU. Das Wählervotum ist für die Christdemokraten ein klarer Oppositionsauftrag. Dort gilt es, die Chance zur Erneuerung zu nutzen.

DIE BRIEFWAHLUNTERLAGEN ZUR

OB-Sichwahl in Bonn wurden teilweise zu spät verschickt. Manche Wahlberechtigte erhielten ihre Unterlagen erst ein oder zwei Tage vor dem Wahltag. Der Vorgang muss aufgeklärt werden. Verantwortlich war als Wahlleiter Stadtdirektor Fuchs.

IM PODCAST DES BEETHOVEN-ORCHESTER

sprach der leitende Dramaturg des Orchesters Tilmann Böttcher mit Stephan Eisel, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven. Es ging um Beethoven und Bonn, das Beethoven-Orchester und Musik überhaupt.

ZUM BEETHOVEN-JUBILÄUM ERSCHIENEN IST

das "kleine" Beethoven-Buch von Stephan Eisel unter dem Titel BEETHOVEN IN BONN. Es fasst zum Preis von 8,99 Euro auf 128 Seiten inklusive einer englischen Übersetzung zusammen, was das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" auf über 550 detailliert darlegt (erscheint nach Ostern im Verlag Beethoven-Haus zum Preis von 34,80 Euro). Das "kleine" Beethoven-Buch können Sie sofort hier bestellen und haben es in wenigen Tagen in Ihrem Briefkasten.

LICHT IN NRW - SCHATTEN IN BONN

- so lässt sich das Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen vom 13. September 2020 zusammenzufassen. Während die NRW-CDU ihre Position als stärkste Partei im Land festigte, wurde die Bonner CDU erstmals nicht stärkste Ratsfraktion. Sie steht jetzt vor der Frage, ob sie nicht in der Opposition ihr Profil schärfen will statt im Windschatten der GRÜNEN zu verschwinden. 

AM 21. SEPTEMBER 1945 UM 18 UHR

wurde in der Gastwirtschaft Jacobs in der Friedrichstraße die Bonner CDU gegründet. Gründungsvorsitzender war der Bonner Rechtsanwalt Johannes Henry, ein Freund Konrad Adenauers. An der Gründungsversammlung nahm 38 Gründungsmitglieder teil.

DIE GRÜNEN SIND HAUPTVERANTWORTLICH

für das Desaster bei der Luxussanierung der maroden Beethovenhalle, denn sie bestanden auf dem Erhalt der Halle und deren "denkmalgerechter" Sanierung. Die Gesamtkosten sind inzwischen auf über 160 Mio Euro explodiert, die Fertigstellung frühestens für 2024 vorgesehen.

BEI DER BONNER WAHL AM 13. SEPTEMBER

geht es um eine klare Alternative: CDU oder GRÜNE - wer soll die bestimmende Kraft für Bonns Zukunftsgestaltung sein. Die GRÜNEN betrachten die Welt dabei nur monothematisch, die CDU will unterschiedliche Interessen im Sinne des Gemeinwohls zusammenführen.

DAS BONNER BEETHOVEN-DENKMAL

wurde vor 175 Jahren am 12. August 1845 enthüllt. Es wurde bald das überall auf der Welt bekannte Wahrzeichen Bonns. Die Vorgeschichte war freilich kompliziert. Ohne nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement und den Einsatz von Robert Schumann und Franz Liszt wäre das Vorhaben nicht verwirklicht worden.