Volltextsuche:

FÜR DAS BEETHOVEN-FESTSPIELHAUS

24. Juli 2013
haben die Bürgerinitiativen für das Beethoven-Festspielhaus in einem Gespräch mit dem Bonner OB einen wichtigen Durchbruch erreicht. Sie werden noch im Sommer die Einleitung eines vorhaben-bezogenen Bebauungsplanverfahren beantragen und dafür eine private Projektgesellschaft gründen, die die Kosten übernimmt. Die Stadt ist bereit, mit der Projektgesellschaft eine entsprechende Planungsvereinbarung zu schließen. 
FÜR DAS BEETHOVEN-FESTSPIELHAUS


Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Was die CDU dazu sagt, finden Sie hier.


Beethoven-Festspielhaus rückt näher

Beethoven-Initiativen bringen Bauleitplanung auf den Weg und bekräftigen, dass durch die private Baufinanzierung und die Betriebsstiftung Risiken für die Stadt vermieden werden.

Im Alten Rathaus fand heute ein Abstimmungsgespräch über die nächsten Schritte zur Realisierung des Beethoven-Festspielhauses in Bonn statt.

Die Stadt war dabei vertreten durch Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Stadtbaurat Werner Wingenfeld und Leiter des Kulturamtes Hans-Jakob Heuser in Vertretung des Kulturdezernenten Martin Schumacher. Für die Bürgerinitiativen für das Festspielhaus nahmen Wolfgang Clement und Fritz Dreesen (Förderer Beethoven-Festspielhaus Bonn eG / „Beethoventaler-Genossenschaft) Wolfgang Grießl (Förderverein Beethoven-Festspielhaus/ „Grießl and friends 5000x5000) , Monika Wulf-Mathies und Werner Hundhausen (Festspielhausfreunde) und Stephan Eisel (Bürger für Beethoven) teil.

Zwischen allen Beteiligten herrschte Einigkeit darüber, die nächsten Schritte zur Realisierung des Beethoven-Festspielhauses zügig in Angriff zu nehmen. Dabei bleiben die vollständige private Finanzierung des Baus ebenso Grundlage wie die Finanzierung des Betriebs über eine Stiftung, an der sich Bund, Land, RheinSieg-Kreis, Sparkasse KölnBonn, die Stadt Bonn sowie die privaten Partner beteiligen. Das Beethoven-Festspielhaus ist keine kommunale Einrichtung und soll es auch nicht werden.

Deshalb legen die Festspielhaus-Initiativen Wert auf die vollständig private Finanzierung des Baus des Festspielhauses und haben mit der „Beethoventaler-Genossenschaft" und der Aktion „Grießl and friends 5000x5000" die wesentlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, die Finanzierungszusage der Post bis zur notwendigen Baukostensumme aufzustocken. Auf dieser Grundlage werden sie jetzt die nächste Etappe der Realisierung des Projektes angehen. Sie stützen sich dabei auf den von einer breiter Mehrheit gefassten Ratsbeschluss vom 4. September 2012:
„Der Rat der Stadt Bonn spricht sich nach wie vor für ein Festspielhaus an der Rhein­aue aus und begrüßt das bürgerschaftliche Engagement zur Finanzierung sowie die Zusage der Post. Ziel ist möglichst eine Umsetzung bis zum Geburtsjubiläum zu errei­chen. Die Stadt stellt das gewünschte Grundstück zur Verfügung und wird den späte­ren Bauherrn beim vorhabenbezogenen Bebauungsplan im Genehmigungsverfahren nach Kräften unterstützen und auch die Umfeldgestaltung im Rahmen von Städtebau­förderungsmaßnahmen vornehmen. An den Baukosten beteiligt sich die Stadt auch zu­künftig nicht. Die Finanzierung des Betriebes durch eine Stiftung wird konkretisiert und die Stadt beteiligt sich daran angemessen. Im Übrigen gelten die im Ratsbe­schluss vom 30.11.2011 beschlossenen Voraussetzungen und Zusagen."

Auf dieser Grundlage wurde vereinbart: 

  1. Die Bürgerinitiativen für das Festspielhaus beantragen im Sommer 2013 die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens. Die Festspielhaus-Initiativen und die Stadt Bonn  vereinbaren, unmittelbar nach Einleitung des Verfahrens durch den Rat der Stadt, eine schriftliche Planungsvereinbarung abzuschließen. Dafür gründen die Privatinitiativen eine rechtsfähige private Projektgesellschaft, die alle Kosten der Bauleitplanung übernimmt soweit es sich nicht um grundstückbezogene Untersuchungen handelt, die der Stadt Bonn als Grundstückseigentümer zuzurechnen sind, oder um Verwaltungsleistungen, die zum hoheitlichen Aufgabenbereich der Stadt gehören. Die private Projektgesellschaft übernimmt auch die Kosten der Architektenbeauftragung zur Anpassung der Gebäudeplanung in Folge der  Standortverlagerung in die Rheinaue.
  2. Der mit den Partnern Bund, Land, Post AG, Telekom AG, Postbank AG, Sparkasse KölnBonn, Rhein-Sieg-Kreis und Bonner Kulturrat weitgehend abgestimmte Satzungsentwurf für die „Stiftung Beethoven-Festspielhaus" vom 8. Januar 2010 wird von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadt und den seitdem neuen privaten Finanzierungs- und künftigen Stiftungspartnern („Beethoventaler-Genossenschaft" und „Grießl and friends 5000x5000") zügig fertiggestellt und dann unverzüglich den zuständigen Ratsgremien zur Billigung vorgelegt, um mit den Partnern die Gründung der Betriebsstiftung bis zum Jahresende zu verwirklichen.
  3. Die Beteiligten sind sich einig darin, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Fertigstellung des Beethoven-Festspielhauses bis zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens 2020 sicherzustellen.
RSS

DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.