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DIE EISZEIT BEIM BEETHOVEN-FESTPIELHAUS

05. September 2011
Beethoven-Festspielhaus steht offenbar  vor ihrem Ende. Die Bonner Rundschau berichtet unter der Überschrift "OB stößt neue Festspielhaus-Debatte an", dass OB Nimptsch zur Eröffnung des Beethovenfestes am Freitag das von ihm auf Eis gelegte Projekt neu auf den Weg bringen will. Ich unterstütze eine solche Initiative nachdrücklich. Bei der Standortfrage fällt auf, dass der Erhalt der Beethovenhalle nach Meinung der Stadt offenbar nicht 20 Mio, sondern 30 bis 35 Mio Euro kosten würde.
DIE EISZEIT BEIM BEETHOVEN-FESTPIELHAUS

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Beethovcen-Festspielhaus: Ende der Eiszeit
In einem offenbar gut informierten Artikel berichtet die Bonner Rundschau heute, dass der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch am Freitag zur Eröffnung des Internationalen Beethovenfestes den Anstoß geben will, das geplante Beethoven-Festspielhauses in Bonn doch zu verwirklichen. Er hatte das von den Bonner Dax-Unternehmen Post, Postbank und Telekom sowie von Bund und Land finanzierte Projekt im April 2010 "auf Eis" gelegt.

Der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel, bis 2009 im Kulturausschuss Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für das Vorhaben, begrüßte den Vorstoß des Bonner Oberbürgermeisters:

"Die Dax-Unternehmen sowie Bund und Land wollen 140 Millionen Euro investieren, damit Beethoven zum 250. Geburtstag im Jahr 2020 in seiner Geburtsstadt endlich einen angemessenen Konzertsaal bekommt. Es wäre einfach dumm, wenn wir in der Beethovenstadt Bonn diese Chance nicht nutzen würden. Es ist gut, wenn der Oberbürgermeister das jetzt auch so sieht und die von ihm vor 15 Monaten für das Festspielhaus verhängte "Eiszeit" beenden will. Ich unterstütze das ausdrücklich, denn uns läuft die Zeit davon."

Bisher sollte Beethoven-Festspielhaus die alte Bonner Beethovenhalle ersetzen. Aus einem Architekturwettbewerb waren vielfach gelobte Entwürfe von Zaha Hadid und Hermann&Valentiny als Sieger hervorgegangen. Zur Standortfrage sagte Eisel: "Von den drei Standorten, die der Oberbürgermeister zur Debatte stellt, halte ich die Variante "Festspielhaus statt Oper" für völlig falsch. Zur Beethovenstadt Bonn gehören unverzichtbar auch Oper und Schauspiel. Man darf nicht ein Kulturprojekt gegen das andere ausspielen." 

Demgegenüber sei es bemerkenswert, dass die Stadtverwaltung nach dem Pressebericht jetzt bei der alten Beethovenhalle offenbar von einem Sanierungsbedarf von 30 bis 35 Mio Euro ausgeht. Bisher war von 20 Mio Euro die Rede gewesen. Eisel dazu: "Diese enorme Belastung für die Stadtkasse würde wegfallen, wenn das neue Festspielhaus, die alte Halle ersetzen würde. Der ebenfalls mögliche Standort in der Rheinaue hätte diesen Vorteil der Kostenersparnis nicht." Man solle jetzt die Vor- und Nachteile der Varianten offen, aber ergebnisorientiert diskutieren. Letztlich ist nach Eisels Meinung die Standortentscheidung zweitrangig und das Vorhaben des Festspielhauses dürfe daran nicht scheitern: "Bonn würde sich sonst als Beethovenstadt lächerlich machen.

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DAS ERGEBNIS DER OB-STICHWAHL

mit dem Verlust des Rathauses an die GRÜNEN ist ebenso wie die Niederlage bei der Ratswahl ein schwerer Schlag für die Bonner CDU. Das Wählervotum ist für die Christdemokraten ein klarer Oppositionsauftrag. Dort gilt es, die Chance zur Erneuerung zu nutzen.

DIE BRIEFWAHLUNTERLAGEN ZUR

OB-Sichwahl in Bonn wurden teilweise zu spät verschickt. Manche Wahlberechtigte erhielten ihre Unterlagen erst ein oder zwei Tage vor dem Wahltag. Der Vorgang muss aufgeklärt werden. Verantwortlich war als Wahlleiter Stadtdirektor Fuchs.

IM PODCAST DES BEETHOVEN-ORCHESTER

sprach der leitende Dramaturg des Orchesters Tilmann Böttcher mit Stephan Eisel, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven. Es ging um Beethoven und Bonn, das Beethoven-Orchester und Musik überhaupt.

ZUM BEETHOVEN-JUBILÄUM ERSCHIENEN IST

das "kleine" Beethoven-Buch von Stephan Eisel unter dem Titel BEETHOVEN IN BONN. Es fasst zum Preis von 8,99 Euro auf 128 Seiten inklusive einer englischen Übersetzung zusammen, was das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" auf über 550 detailliert darlegt (erscheint nach Ostern im Verlag Beethoven-Haus zum Preis von 34,80 Euro). Das "kleine" Beethoven-Buch können Sie sofort hier bestellen und haben es in wenigen Tagen in Ihrem Briefkasten.

LICHT IN NRW - SCHATTEN IN BONN

- so lässt sich das Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen vom 13. September 2020 zusammenzufassen. Während die NRW-CDU ihre Position als stärkste Partei im Land festigte, wurde die Bonner CDU erstmals nicht stärkste Ratsfraktion. Sie steht jetzt vor der Frage, ob sie nicht in der Opposition ihr Profil schärfen will statt im Windschatten der GRÜNEN zu verschwinden. 

AM 21. SEPTEMBER 1945 UM 18 UHR

wurde in der Gastwirtschaft Jacobs in der Friedrichstraße die Bonner CDU gegründet. Gründungsvorsitzender war der Bonner Rechtsanwalt Johannes Henry, ein Freund Konrad Adenauers. An der Gründungsversammlung nahm 38 Gründungsmitglieder teil.

DIE GRÜNEN SIND HAUPTVERANTWORTLICH

für das Desaster bei der Luxussanierung der maroden Beethovenhalle, denn sie bestanden auf dem Erhalt der Halle und deren "denkmalgerechter" Sanierung. Die Gesamtkosten sind inzwischen auf über 160 Mio Euro explodiert, die Fertigstellung frühestens für 2024 vorgesehen.

BEI DER BONNER WAHL AM 13. SEPTEMBER

geht es um eine klare Alternative: CDU oder GRÜNE - wer soll die bestimmende Kraft für Bonns Zukunftsgestaltung sein. Die GRÜNEN betrachten die Welt dabei nur monothematisch, die CDU will unterschiedliche Interessen im Sinne des Gemeinwohls zusammenführen.

DAS BONNER BEETHOVEN-DENKMAL

wurde vor 175 Jahren am 12. August 1845 enthüllt. Es wurde bald das überall auf der Welt bekannte Wahrzeichen Bonns. Die Vorgeschichte war freilich kompliziert. Ohne nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement und den Einsatz von Robert Schumann und Franz Liszt wäre das Vorhaben nicht verwirklicht worden.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Herbst 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum  zum Vorzugspreis subskribieren.