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DIE BEETHOVENHALLE WÜRDE 43 MIO EURO

22. Juni 2012
kosten, wollte man sie sanieren und umbauen. Diese Zahlen von der Stadt jetzt eingeräumten Zahlen sind ein Offenbarungseid. Dazu käme das Risiko der Baukostensteigerungen. Das alles müssten die Bonner selbst bezahlen, während das Festspielhaus inclusive ev. Baukostensteigerungen privat finanziert würde und Bund und Land im wesentlichen den Unterhalt bezahlen.

Den aktuellen Stand zum Beethoven-Festspielhaus finden Sie hier.

 

Die vollständige städtische Pressemitteilung zu den Sanierungskosten der Beethovenhalle finden Sie hier.

 

Der Kurzüberblick zur Beethovenhalle-Last für die Stadtkasse:

  • 30 Mio Euro allein für Umbau und Sanierung
  • weitere 13 Mio für einen Konzertsaal im sanierten Altbau - mit allen Risiken der Baukostensteigerung ausschliesslich bei der Stadt
  • schon zur Zeit 2,7 MioEuro  jährliche Unterhaltskosten - nach dem Umbau sicherlich mehr
  • zzgl Zinsen für 43 Mio Euro - momentan selbst bei dem günstigsten Kommunalkredit 1,17% = 400.000 Euro jährlich !!!

Dies Alles müsste im Unterschied zum Festspielhaus ausschließlich aus dem städtischen Haushalt finanziert werden, denn dafür gibts weder Geld vom Bund noch den Dax-Unternehmen.

 

43 Mio Euro für den Umbau der Beethovenhalle sind ein Offenbarungseid

"Wer sich darauf einlässt, hat aus dem WCCB nichts gelernt."

In einer Pressemitteilung gab die Stadt Bonn heute bekannt, dass die Sanierung der Beethovenhalle mindestens 30 Mio Euro und ihr Umbau zu einem Konzertsaal 43 Mio Euro kosten würde. Dies hat ein Gutachten ergeben, das die Stadt in Auftrag gegeben hat.

Der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel bezeichnete diese Zahlen auf seiner Homepage als "Offenbarungseid": "Endlich ist die Katze aus dem Sack. Bisher wurden schon die als Pessimisten gescholten, die für die Sanierung der Beethovenhalle mit Kosten von 20 Mio Euro rechneten. Jetzt nennt ein Gutachten die doppelte Summe. Die Kosten für einen solche Sanierung müssten ausschliesslich von der Stadtkasse getragen werden - einschließlich aller Risiken von Baukostensteigerungen. Zu den Baukosten eines Festspielhauses müsste die Stadt nichts beitragen, da es einschliesslich ev. Baukostensteigerungen privat finanziert wird."

Eisel erinnerte daran, dass in den zu den Sanierungskosten die jährlichen Unterhaltskosten für die Beethovenhalle dazu gerechnet werden müssen: "Der Unterhalt der Beethovenhalle kostet die Bonner nach dem Haushaltsplan zur Zeit 2,7 Mio Euro jährlich. Auch dieser Betrag muss ausschließlich aus der Stadtkasse bezahlt werden, während die Betriebskosten des Festspielhauses ganz überwiegend von Bund und Land getragen werden."

Eisel, der als Abgeordneter im Bundestag Berichterstatter für das Beethoven-Festspielhaus war, wies darauf hin, dass Geld des Bundes schon aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht für ein kommunales Projekt wie die Beethovenhalle fließen kann. Außerdem hätten die privaten Sponsoren unmissverständlich erklärt, dass sie dafür nicht zur Verfügung stehen.

Die Alternative liege klar auf dem Tisch: Ein privat finanziertes Festspielhaus, für dessen Betriebskosten allein der Bund 39 Mio Euro zur beschlossen hat, oder der teure Umbau der Beethovenhalle, der ausschließlich aus der Stadtkasse bezahlt werden muss:

"Die schlechteste Lösung Beethovenhalle kostet wesentlich mehr als die beste Lösung Festspielhaus", sagte Eisel. Aus den städtischen Mitteln für einen Umbau der Beethovenhalle ließe sich gut 20 Jahre der städtische Beitrag für den Betrieb des Festspielhauses finanzieren und dabei seien die städtischen Mittel für den Unterhalt der Beethovenhalle nicht einmal eingerechnet:@ "Wer sich angesichts solcher Zahlen mit nach oben offenem städtischem Risiko auf das Abenteuer Beethovenhalle einlässt und die Festspielhaus-Investitionen von Bund, Land und Dax-Unternehmen in Bonn ausschlägt, hat aus den WCCB-Erfahrungen nichts gelernt. Die Stunde der Vernuft und der Entscheidung hat geschlagen."

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DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

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brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.