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DAS BEETHOVEN-FESTSPIELHAUS IN BONN

03. Februar 2014
könnte jetzt doch am ursprünglich vorgesehenen Standort Beethovenhalle entstehen. OB und Stadtrat haben damit ihre eigene Entscheidung für einen Standort an der Rheinaue relativiert. Jetzt werden in Abstimmung mit der Deutschen Post DHL beide Standorte geprüft.
DAS BEETHOVEN-FESTSPIELHAUS IN BONN


Detaillierte Informationen zum Stand des Beethoven-Festspielhauses Bonn finden Sie hier.


Eigenständiges Festspielhaus steht im Zentrum

Kein privates Geld für Sanierung oder Erweiterung der Beethovenhalle   

Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel, der zugleich Mitglied des Vorstandes der Beethoventaler-Genossenschaft ist, erklärte zur neuen Debatte um den Standort für das Beethoven-Festspielhaus in Bonn:   

"Wir begrüssen es, dass Oberbürgermeister und Stadtrat ihren eigenen Beschluss für einen Festspielhaus-Standort an der Rheinaue überdenken und jetzt auch einen Bau des Festspielhauses  neben der Beethovenhalle ermöglichen wollen. Hoffentlich hat der Zick-Zack-Kurs der Stadtspitze in der Standortfrage damit endlich ein Ende.

Aber auch neben der Beethovenhalle unterstützen wir nur ein eigenständiges Festspielhaus, das dem kommunalen Zugriff entzogen bleibt. Weder Bau noch Betrieb des Festspielhauses werden die notwendige nationale  und internationale Strahlkraft entwickeln können, wenn Kommunalverwaltung und Kommunalpolitik dabei Regie führen.

Für eine Erweiterung der kommunalen Beethovenhalle oder einen "Anbau" stehen die von uns gesammelten privaten Spendengelder nicht zur Verfügung. Die städtischen Entscheidungsträger sollten aber in sich gehen, warum sie wie beabsichtigt zu Lasten der Bonner Steuerzahler über 30 Mio für die Luxus-Sanierung einer alten Mehrzweckhalle ausgeben wollen, wenn direkt daneben ein vollständig privat finanziertes Festspielhaus gebaut wird."

Stellungnahme der Festspielhaus-Initiativen

In einer gemeinsamen Stellungnahme zu den neuen Vorschlägen für den Standort des Beethoven-Festspielhauses teilten Wolfgang Grießl für den Förderverein Beethoven-Festspielhaus e.V. (5000x5000), Stephan Eisel für die Bürger für Beethoven, Fritz Dreesen für die Förderer Beethoven-Festspielhaus Bonn eG (Beethoventaler-Genossenschaft) und Monika Wulf-Mathies für die Festspielhaus-Freunde mit:

"Wir begrüßen das erneute Bekenntnis Deutschen Post DHL zu einem Beethoven-Festspielhaus in Bonn. Es ist durchaus sinnvoll dafür auch neue Varianten auf dem Areal der Beethovenhalle, dem ursprünglich geplanten Standort zu prüfen. Einen Anbau oder Erweiterungsbau der Beethovenhalle lehnen wir allerdings ab. Auch ein Festspielhaus am Standort "Beethovenhalle" muss ein eigener, architektonisch und akustisch herausragender eigenständiger Konzertsaal sein. Über die am neuen/alten Standort zu klärenden Fragen bleiben wir in engem Kontakt mit der Deutschen Post DHL. 

Der Bau des Festspielhauses muss auch weiterhin ein rein privat finanziertes Projekt bleiben. Für den Betrieb muss es bei einer eigenständige Stiftung bleiben. Die Stadt muss endlich ihren Beitrag für die Betriebsstiftung klären, für die Zusagen des Bundes, des Rhein-Sieg-Kreises und der Sparkasse KölnBonn seit vielen Jahren vorliegen. Gerade mit einem Festspielhaus in unmittelbarer Nachbarschaft ist dafür städtisches Geld sicherlich besser investiert als für die geplante, aufwendige Renovierung der alten Beethovenhalle, die den Bonner Steuerzahler mehr als 30 Millionen Euro kosten soll."

Ideen für ein Festspielhaus neben der Beethovenhalle

Ideen für ein Festspielhaus neben der Beethovenhalle

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DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.