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BEERDIGT HAT DER BONNER OB NIMPTSCH

21. April 2010
im Gespräch mit den Dax-Unternehmen das Festspielhaus Beethoven. Das ist ein rabenschwarzer Tag für Bonn. Offenbar haben im Rathaus Entscheidungsangst und Bedenkenträgerei das Regiment übernommen. So lässt sich die Zukunft nicht gestalten.
Beethoven´s Totenmaske

FESTSPIELHAUS-ABSAGE IST SCHWERER SCHADEN FÜR BONN

Als "katastrophal für Bonn" bezeichnete der frühere Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel die Absage der Stadtspitze an das Festspielhaus Beethoven. Eisel war als Mitglied im Kulturausschuss des Deutschen Bundestages von 2007-2009 Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Projekt:

"Da haben wir im Bundestag 39 Mio Euro für den Betrieb des Festspielhauses durchgesetzt, die Dax-Unternehmen waren bereit, ein spielfertiges Festspielhaus im Wert von mindestens 75 Mio Euro zu finanzieren, das Land wollte mitmachen, der Rhein-Sieg-Kreis war dabei - und dann beerdigt ausgerechnet der Bonner Oberbürgermeister das Projekt. Dabei hatte Herr Nimptsch Helfer aus allen Ratsfraktionen. Für die Bonner Kommunalpolitik ist es eine Blamage auf ganzer Linie. Wer die Zukunftschancen unserer Stadt so verspielt, schädigt den Ruf Bonns weit über die regionalen Grenzen hinaus. Das ist rabenschwarzer Tag für Bonn und leider ein weiteres trauriges Armutszeugnis für den Umgang der Stadt mit ihrem größten Sohn Ludwig van Beethoven."

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GEGEN DEN WAHLLEITER

der Bonner Kommunalwahlen im September 2020, Stadtdirektor Wolfgang Fuchs, habe ich beim NRW-Innenminister Dienstaufsichtsbeschwerde wegen fahrlässiger Verschleppung der Versendung von Briefunterlagen für die OB-Stichwahl eingelegt.

DAS ERGEBNIS DER OB-STICHWAHL

mit dem Verlust des Rathauses an die GRÜNEN ist ebenso wie die Niederlage bei der Ratswahl ein schwerer Schlag für die Bonner CDU. Das Wählervotum ist für die Christdemokraten ein klarer Oppositionsauftrag. Dort gilt es, die Chance zur Erneuerung zu nutzen.

DIE BRIEFWAHLUNTERLAGEN ZUR

OB-Sichwahl in Bonn wurden teilweise zu spät verschickt. Manche Wahlberechtigte erhielten ihre Unterlagen erst ein oder zwei Tage vor dem Wahltag. Der Vorgang muss aufgeklärt werden. Verantwortlich war als Wahlleiter Stadtdirektor Fuchs.

IM PODCAST DES BEETHOVEN-ORCHESTER

sprach der leitende Dramaturg des Orchesters Tilmann Böttcher mit Stephan Eisel, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven. Es ging um Beethoven und Bonn, das Beethoven-Orchester und Musik überhaupt.

ZUM BEETHOVEN-JUBILÄUM ERSCHIENEN IST

das "kleine" Beethoven-Buch von Stephan Eisel unter dem Titel BEETHOVEN IN BONN. Es fasst zum Preis von 8,99 Euro auf 128 Seiten inklusive einer englischen Übersetzung zusammen, was das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" auf über 550 detailliert darlegt (erscheint nach Ostern im Verlag Beethoven-Haus zum Preis von 34,80 Euro). Das "kleine" Beethoven-Buch können Sie sofort hier bestellen und haben es in wenigen Tagen in Ihrem Briefkasten.

LICHT IN NRW - SCHATTEN IN BONN

- so lässt sich das Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen vom 13. September 2020 zusammenzufassen. Während die NRW-CDU ihre Position als stärkste Partei im Land festigte, wurde die Bonner CDU erstmals nicht stärkste Ratsfraktion. Sie steht jetzt vor der Frage, ob sie nicht in der Opposition ihr Profil schärfen will statt im Windschatten der GRÜNEN zu verschwinden. 

AM 21. SEPTEMBER 1945 UM 18 UHR

wurde in der Gastwirtschaft Jacobs in der Friedrichstraße die Bonner CDU gegründet. Gründungsvorsitzender war der Bonner Rechtsanwalt Johannes Henry, ein Freund Konrad Adenauers. An der Gründungsversammlung nahm 38 Gründungsmitglieder teil.

DIE GRÜNEN SIND HAUPTVERANTWORTLICH

für das Desaster bei der Luxussanierung der maroden Beethovenhalle, denn sie bestanden auf dem Erhalt der Halle und deren "denkmalgerechter" Sanierung. Die Gesamtkosten sind inzwischen auf über 160 Mio Euro explodiert, die Fertigstellung frühestens für 2024 vorgesehen.

BEI DER BONNER WAHL AM 13. SEPTEMBER

geht es um eine klare Alternative: CDU oder GRÜNE - wer soll die bestimmende Kraft für Bonns Zukunftsgestaltung sein. Die GRÜNEN betrachten die Welt dabei nur monothematisch, die CDU will unterschiedliche Interessen im Sinne des Gemeinwohls zusammenführen.

DAS BONNER BEETHOVEN-DENKMAL

wurde vor 175 Jahren am 12. August 1845 enthüllt. Es wurde bald das überall auf der Welt bekannte Wahrzeichen Bonns. Die Vorgeschichte war freilich kompliziert. Ohne nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement und den Einsatz von Robert Schumann und Franz Liszt wäre das Vorhaben nicht verwirklicht worden.