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5 MIO EURO EINNAHMEN KOMMEN NACH BONN

25. Juli 2011
durch das jährliche Beethovenfest. Auch beim Beethoven-Festspielhaus  ist eine erhebliche Umwegrendite zu erwarten. Darauf hat der neue IHK-Präsident Wolfgang Grießl jetzt hingewiesen. Bonn dürfe diese wirtschaftliche Chance nicht verspielen. Die IHK Bonn-Rhein-Sieg fordert von der Stadt endlich grünes Licht für  Post, Bund und Land zu geben, die 140 Mio Euro in Bonn investieren wollen.
5 MIO EURO EINNAHMEN KOMMEN NACH BONN

Alles zum Beethoven-Festspielhaus finden Sie hier. 

Presseerklärung der IHK Bonn-Rhein-Sieg vom 18. Juli 2011

IHK-Präsident Wolfgang Grießl fordert Bewegung in Sachen Festspielhaus

„Festspielhaus Beethoven ist eine einmalige (wirtschaftliche) Chance"

„Das Festspielhaus Beethoven ist (auch) aus wirtschaftlichen Gründen eine einmalige Chance, die wir jetzt tatkräftig ergreifen müssen", sagt IHK-Präsident Wolfgang Grießl: Es sei nationale Aufgabe, das Erbe Beethovens in seiner Geburtsstadt Bonn zu pflegen. Grießl: „Deshalb hat der Bund 39 Millionen Euro zur Bewahrung des nationalen Erbes als Stiftungskapital zur Verfügung gestellt." Nun sei die Zeit gekommen, dass wieder Bewegung in die Sache kommen müssen, sonst sei die nicht mehr wiederkehrende Gelegenheit ein für alle Mal verspielt. „Das Festspielhaus wäre ein Leuchtturm, der insbesondere auch aus wirtschaftlichen Gründen stark in die Stadt und die Region hinaus strahlen würde", so der IHK-Präsident.

Nach einer Untersuchung der DHPG aus dem Jahre 2009 fließen für den städtischen Zuschuss zum Beethovenfest in Höhe von 1,278 Millionen Euro insgesamt 5,3 Millionen Euro an Kaufkraft in die Region zurück. „Das Beethovenfest ist auch ein Wirtschaftsfaktor für Bonn/Rhein-Sieg und ein neues Festspielhaus würde hier zusätzliches Potenzial schaffen", so der IHK-Präsident. Von den Einmaleffekten, die durch den Bau des Festspielhauses der regionalen Wirtschaft zu Gute kommen würden, abgesehen, belaufen sich Schätzungen der Umwegrendite aus dem laufenden Betrieb des Festspielhauses auf jährliche Einnahmen von 4,5 bis 5,2 Millionen Euro, die unter anderem Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel zu Gute kommen würden. Grießl: „Gar nicht hoch genug kann das Engagement von Post und Telekom bewertet werden, die sich mit dem Bau eines Festspielhauses langfristig zum Standort Bonn bekennen und damit die Wahrnehmung der gesamten Region als Kultur- und Tourismusregion erheblich steigern. Wer mit den deutschen Großstädten in der ersten Liga spielen will, muss entsprechende Merkmale mitbringen - ein hochwertiges Kulturangebot mit eigenem Profil gehört zweifelsfrei dazu. Je attraktiver unsere Region für Fach- und Führungskräfte, aber auch für Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ist, desto besser werden wir auch bei der wirtschaftlichen Entwicklung abschneiden."

Das Festspielhaus müsse wieder tagesaktuelles Thema werden, wobei auch über alternative Standorte neben der Beethovenhalle ergebnisoffen geredet werden müsste: „Wir brauchen aber zunächst einmal eine positive Grundsatzentscheidung unmittelbar nach der Sommerpause durch den Rat der Stadt Bonn, um Bewegung in die Sache zu bekommen. Das sind wir dem nationalen Erbe Beethovens, den sich engagierenden (großen und kleinen) Unternehmen, den Bürgerinnen und Bürgern und der gesamten Region schuldig. Wir sind dabei, diese einmalige Chance für die Zukunft unserer Region zu verspielen. Das Zeitfenster ist nur noch sehr kurz offen, wir müssen nun handeln."

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DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.