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10 PUNKTE ZUM FESTSPIELHAUS BEETHOVEN

23. April 2010
sollten in der Diskussion um dieses nationale Projekt in Bonn berücksichtigt werden. Die Unentschlossenheit mancher Kommunalpolitiker ist ein Spiel mit dem Feuer. Zu viele Verzögerungen gefährden das Projekt. So schnell kommt eine solche Chance für Bonn nicht wieder.

Den aktuellen Stand zum Beethoven-Festspielhaus (November 2014) finden Sie hier

Als Bundestagsabgeordneter war ich im Kulturausschuss des Deutschen Bundestages bis Herbst 2009 Berichterstatter der CDU/CSU für das Projekt Festspielhaus Beethoven in Bonn.

Zehn Punkte, die Sie zum Festspielhaus wissen sollten, lesen Sie hier. 

Zum Verein der Festspielhaus-Freunde kommen Sie hier. 

Lesen Sie meinen Beitrag zum Festspielhaus in der VILLENPOSTILLE hier.

Lesen Sie das Interview der Intendantin des Beethovenfestes, Ilona Schmiel, mit dem Generalanzeiger am 12. März 2010 zum Festspielhaus hier

Lesen Sie das Interview zum Festspielhaus mit Post-Chef Appel hier.

Zur homepage zum Festspielhaus kommen Sie hier.

Was das Bonner CDU-Programm zum Thema Festspielhaus sagt, finden Sie hier.

Und noch mehr Informationen zum Festspielhaus finden Sie hier und hier.

 

10 Punkte zum neue Beethoven-Festspielhaus

Ludwig van Beethoven ist der größte Sohn der Stadt Bonn. Die Pflege seines Erbes ist eine nationale Aufgabe von internationalem Rang. Deshalb erhalten wir in Bonn eine einmalige Chance, die die Stadt selbst nie in Angriff nehmen könnte und die weit über die Möglichkeiten von Kommunalpolitik hinausreicht:

1) Der Deutsche Bundestag hat im Herbst 2007 das Projekt einer „Stiftung Festspielhaus Beethoven“ in Bonn in die Liste für „national bedeutsame Kulturinvestitionen“ aufgenommen und dafür eine Bundesförderung in Höhe von 39 Mio € beschlossen.

2) Die in Bonner DAX-Unternehmen Post AG, Telekom und Postbank wollen in Bonn ein neues Festspielhaus Beethoven bauen und dafür 75-100 Mio € ausgeben. Vorschläge von zehn internationalen Spitzenarchitekten für ein Haus mit einem Konzertsaal mit weltweit anerkannter Spitzenakustik und -architektur liegen vor. Die Entwürfe von Zaha Hadid und Hermann & Valentiny wurden von einem Expertenkreis in die engere Wahl genommen.

3) Standort für das neue Festspielhaus wird das Areal der heutigen Beethovenhalle sein. Nur dieser Standort erfüllt die drei wesentlichen Voraussetzungen: Das Grundstück gehört der Stadt, ist groß genug und prominent am Rhein gelegen.

4) Das neue Festspielhaus wird neben dem eigenen Programm neue Heimat für das Beethoven-Orchester Bonn mit seinen Konzerten und des jährlichen Beethovenfestes. Insgesamt sollen jährlich ca. 120 Konzerte auf höchstem Niveau stattfinden.

5) Während die bisher ca. 90.000 Konzertbesucher in Bonn überwiegend aus der Region kamen, werden durch die nationale und internationale Ausstrahlung des neuen Festspielhauses weitere 50-60.000 überregionale Besucher erwartet. Dies würde eine Steigerung um ca. 50 % bedeuten. Nach der Fertigstellung der Kölner Philharmonie hatte dort die Zahl der Konzertbesucher um über 300 % zugenommen. Das zeigt das Wachstumspotential. Nutzen daraus werden nicht nur die anderen Kulturinstitutionen in Bonn haben, sondern die Bonner Wirtschaft insgesamt.

6) Das Beethoven-Festspielhaus wird keine kommunale Kultureinrichtung der Stadt Bonn sein, sondern die Verantwortung wird bei einer eigenen Stiftung unter Beteiligung des Bundes und Landes liegen. Aus den Kapitalerträgen des Stiftungskapitals kommt die Finanzierung des Programms. Dieses Modell hat sich bereits bei der Wissenschaftseinrichtung CAESAR bewährt.

7) Für das Stiftungskapital hat der Bund bereits 39 Mio € zugesagt. Außerdem liegt bereits die Zusage des Rhein-Sieg-Kreises über 3 Mio € und der Sparkasse Köln-Bonn über 5 Mio € vor. Offen ist noch die Höhe der Beteiligung des Landes und der Stadt. Dabei ist es für die langfristige Sicherung des Projektes immer besser, wenn statt jährlicher Zuschüsse das Stiftungskapital erhöht wird. Auch die Stimmverteilung in den Stiftungsgremien wird den Anteilen am Stiftungskapital entsprechen.

8) Da das neue Festspielhaus die Beethovenhalle ersetzt, spart die Stadt Geld: Ca. 1,5 Mio € an jährlichen Betriebskosten für die jetzige Halle und die absehbaren Grundsanierungskosten von mindestens 20 Mio €. Die Stadt sollte zum Stiftungskapital beisteuern, was sie durch den Wegfall der Beethovenhalle spart. Da das Festspielhaus kein kommunales Kulturprojekt ist, darf seine Finanzierung auch nicht zu Lasten des kommunalen Kulturhaushaltes gehen.

9) Wir haben in Bonn auf der Museumsmeile Erfahrungen wie sich nationale und kommunale Kultureinrichtungen ergänzen können. Die Bundeskunsthalle und das städtische Kunstmuseum liegen nebeneinander, können miteinander wirken und voneinander profitieren. So wird es auch mit dem Festspielhaus und z. B. Oper und Schauspiel sein.

10) Modell für das neue Festspielhaus für Beethoven sind Bayreuth mit Wagner oder Salzburg mit Mozart. Die Konstellation ist für Bonn günstig, aber das Zeitfenster wird nicht auf immer geöffnet bleiben. Deshalb müssen wir die Chance mit zügiger Entschlossenheit ergreifen. Dabei dürfen wir nie vergessen, dass die DAX-Unternehmen und der Bund nicht Geld für den städtischen Haushalt geben, sondern etwas Neues von internationalem Rang in Bonn errichten wollen:

Ludwig van Beethoven hat es verdient !

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DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.