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Zum Festspielhaus Beethoven

finden Sie hier die wichtigsten Informationen - sowohl zu den Entwürfen international renommierter Architekten und als auch zur Konzeption dieses Projektes, zu dem der Bund mit 39 Mio € beiträgt. Für Bonn ist das Festspiel eine große Chance - vergleichbar mit der Bundeskunsthalle.
Zum Festspielhaus Beethoven

 

Was Sie zu Konzeption und Finanzierung des Festspielhauses Beethoven wissen sollten, finden Sie auf einem Informationsblatt hier.

 

 

 

  • Die Presseerklärung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Festspielhaus hier 
  • meinen Leserbrief zum Thema an die FAZ hier 
  • die aktuellen Äußerungen von Post-Chef Appel hier

 

  

Alle Entwürfe für das Beethoven-Festspielhaus sehen Sie hier.

 

 

Die Stellungnahmen von OB-Kandidat Christian Dürig und die CDU-Ratsfraktion zum Festspielhaus finden Sie hier

 

Warum das Geld für das Beethoven-Festspielhaus kein Zuschuss für den Bonner Stadthaushalt ist, lesen Sie hier.

 

Warum der Bund Beethoven als nationale Aufgabe sieht, lesen Sie hier. 

 


Mein Interview zum Festspielhaus im Generalanzieger dazu finden Sie
hier.

 

Lesen Sie die Berichte der Bonner Rundschau und des Generalanzeiger über eine CDU-Podiumsdiskussion zum Festspielhaus. 


 

Eisel begrüßt erneutes Bekenntnis von Post-Chef Appel zum Festpielhaus

Der Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel begrüßte die jüngsten Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post, Frank Appel, in der Süddeutschen Zeitung zum Festspielhaus Beethoven: "Herr Appel hat sich erneut klar zum Bau des Festspielhauses bekannt. Diese Eindeutigkeit und das Engagement der Deutschen Post beim Architektenwettbewerb sind vorbildlich und sollten für alle Projektpartner beispielhaft sein."

Eisel bezeichnete es als "ehrlich und richtig", daß Appel das Engagement des Unternehmens ausdrücklich nicht als Mäzenatentum verstanden wissen wollte, sondern als geschäftsorientierte Unternehmenspolitik: "Das geschäftspolitische Eigeninteresse des Unternehmens ist die beste Grantie für die Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit des Engagements für das Festspielhaus."

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung hatte Frank Appel am 21. Februar 2009 gesagt:

"SZ: Herr Appel, mitten in der tiefsten Wirtschaftskrise will die Post in Bonn eine neue Konzerthalle mitfinanzieren. Passt so ein Projekt in die Zeit?
Appel: Es ist Unsinn, eine solche Entscheidung nur aus symbolischen Gründen zu revidieren. Ich glaube, von uns wird erwartet, dass wir an grundsätzlich Richtigem festhalten, auch in schwierigen Zeiten. Der Bau eines Festspielhauses zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven mit privatem Geld und unterstützt von Post, Postbank und Telekom ist eine solch richtige Entscheidung.
SZ: Was hat denn eine Konzerthalle mit der Deutschen Post zu tun?
Appel: Beethoven ist in Bonn geboren, hier ist unser Konzernsitz mit 8000 Mitarbeitern. Der Name Beethoven ist auch im Ausland positiv besetzt. Ich glaube, wir können unsere Marke mit Beethoven positiv aufladen, so wie wir das auch mit unserem Engagement in der Formel Eins tun. Das ist kein Mäzenatentum, sondern hilft dem Standort und unserem Geschäft."

Eisel zur Berichterstattung der FAZ über das Festspielhaus Beethoven

Zur Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (23. Februar 2009) über das geplante Bonner Festspielhaus Beethoven richtete der Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel folgenden Brief an die FAZ-Herausgeber:
 
„Sehr geehrte Herren,
Die von Ihnen veröffentlichten Beiträge zum geplanten Beethoven-Festspielhaus in Bonn (FAZ 16. Februar 2009) sind ein erschreckendes Konglomerat aus falschen Behauptungen und unzutreffenden Darstellungen.
So ist die Idee für ein solches Festspielhaus aus der Mitte der Bonner Bürgerschaft - zu nennen sind hier insbesondere der Bonner Kulturrat und die "Bürger für Beethoven" - entstanden und wurden keineswegs von "drei renommiersüchtigen Dax-Unternehmen von außen oktroyiert". So weiß der regelmäßige Konzertbesucher aus leidvoller Erfahrung, dass man in der jetzigen Beethovenhalle keineswegs "auf den meisten Plätzen gut bis sehr gut hört" - das Gegenteil ist der Fall. Und wer vom "lichtdurchfluteten Garderobentrakt", dem "festlichen Hauptfoyer", "wasserblauer Kachelung als munteren Gruß" an den Rhein oder dem "dramatischen Effekt" beim Eintritt in den Saal schreibt, war offenbar schon lange nicht mehr vor Ort.
 
Entlarvend ist aber vor allem, dass die Autoren kaum eine Zeile auf Ludwig van Beethoven und seine Musik verwenden. Lange Zeit hat die Beethovenstadt Bonn ihren größten Sohn und die Bundesrepublik Deutschland die Pflege seines Erbes und seiner Musik als nationale Aufgabe von internationaler Dimension vernachlässigt. Man vergleiche nur Österreichs Mozart-Pflege. 2020 feiert Beethoven seinen 250. Geburtstag: Es ist ein großer Glückfall, dass sich im Blick auf dieses Datum große Unternehmen für den Bau eines Festspielhauses sowie Bund, Land und Region für die Finanzierung der Betriebskosten zusammengetan haben. Dass sich von elf international renommierten Architekten zehn der Aufgabe gestellt haben, ein solches Festspielhaus zu konzipieren, zeigt die weltweite Faszination Beethovens.
 
Wenn einer der für seine Bonn-Abneigung bekannten Autoren meint feststellen zu müssen, "So insistiert die Provinz darauf, Provinz zu bleiben", so richtet sich das selbst. Schade nur, dass sich die FAZ für dererlei hergibt, anstatt die Größe der Aufgabe eines angemessenen Umgangs mit Ludwig van Beethoven mit konstruktiver Kritik, Mut zur Zukunft und intellektueller Phantasie zu begleiten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Stephan Eisel, MdB (Bonn)
Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages“

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