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IN DER GENOSSENSCHAFT BEETHOVENTALER

30. Juni 2013
zur Verwirklichung des Beethoven-Festspielhauses wurde ich mit Ministerpräsident a.D. Wolfgang Clement, dem Geschäftsführer der DEHOGA-Nordrhein, Christoph Becker als Vorstand gewählt.
IN DER GENOSSENSCHAFT BEETHOVENTALER

Wie Sie das Festspielhaus auch mit einer kleinen Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie unter www.beethoventaler.de

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken


Hotel- und Gaststättengewerbe startet Initiative zur Verwirklichung des Beethoven-Festspielhauses

Beethoven-Taler-Genossenschaft gegründet

Ministerpräsident a. D. Wolfgang Clement und der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel im Vorstand

Auf Initiative des Hotel- und Gaststättengewerbes in Bonn und der Region haben heute in Bonn 30 Unternehmen des Gastgewerbes sowie weiterer Branchen die Genossenschaft „Förderer-Beethoven-Festspielhaus-Bonn eG" gegründet. Sie wird die Marke „Beethoventaler" vertreiben und will mit den Lizenzeinnahmen zur Finanzierung eines Baukredites des Beethoven-Festspielhauses beitragen.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören auch die Hotel- und Gaststätteninnung Bonn und Rhein-Sieg-Kreis r.V., die Volksbank Bonn Rhein-Sieg sowie der Verein „Bürger für Beethoven" mit 1.200 Mitgliedern.

Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Genossenschaft wurde Fritz Dreesen (Rheinhotel Dreesen) gewählt. Außerdem gehören dem Aufsichtsrat Christoph von Borries (La Redoute), John Füllenbach (Hotel zur Post), Volker Klein (Stellv. Vorstandsvorsitzender Volksbank Bonn Rhein-Sieg) sowie Helmut Pojunke (Kaufmännischer Direktor Internationale Beethovenfeste) an.

Der Aufsichtsrat bestellte den früheren Bundesminister und Ministerpräsidenten a. D. Wolfgang Clement, den ehemaligen Bonner Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Eisel und Christoph Becker, Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Nordrhein zum Vorstand.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Fritz Dreesen erklärte: „Unser Ziel zur Finanzierung eines Baukredits gehen wir als Genossenschaft an, weil diese Organisationsform die beste rechtliche Stabilität für eine solche langfristige Aufgabe bietet. Dabei sind wir sehr dankbar intensive Begleitung und Unterstützung durch die Volksbank Bonn-Rhein-Sieg und den Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband. Das Bonner Hotel- und Gaststättengewerbe hat die Initiative ergriffen, aber wir laden zum Mitmachen auch den Einzelhandel, Dienstleistungsbetriebe und das produzierende Gewerbe ein. Das Beethoven-Festspielhaus ist für uns alle in Bonn ein wichtiges Ziel, für das es sich lohnt, anzupacken. Dabei können und wollen wir uns nicht auf die öffentliche Hand verlassen."

Jürgen Pütz Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bonn Rhein-Sieg erklärte: „Für uns als größte Genossenschaftsbank in der Region Bonn/Rhein-Sieg ist es eine Selbstverständlichkeit, die Initiative nach Kräften zu unterstützen. Genossenschaften entspringen der Idee der Selbsthilfe und Selbstverantwortung. Sie verfolgen keinen Selbstzweck und dienen nicht der Gewinnmaximierung. Damit sind sie die ideale Rechtsform für echtes Public-Private-Partnership von Kommunen, Unternehmen und Bürgern. Kurz: Genossenschaften sind immer dann die richtige Wahl, wenn Menschen ihre unmittelbare Lebenswelt eigenständig gestalten wollen."

Der Bau des Beethoven-Festspielhauses wird vollständig privat finanziert. Die Deutsche Post hat dazu einen aufwendigen Architekten-Wettbewerb finanziert und 30 Mio Euro zugesagt. Für die Realisierung eines der beiden Siegerentwürfe („Diamant" von Zaha Hadid oder „Welle" von Hermann&Valentiny) werden 75 Mio Euro veranschlagt. Als der Bonner Oberbürgermeister das Festspielhaus-Projekt im Frühjahr 2010 „auf Eis" legte, sprangen allerdings die Telekom und die Postbank als Sponsoren ab. Die Telekom will sich für den Betrieb engagieren, die Postbank hat einen günstigen Baukredit in Aussicht gestellt.

Die so entstandene Finanzierungslücke beim Bau will einerseits der „Festspielhaus-Förderverein" um IHK-Präsident Wolfgang Grießl mit seiner Initiative 5000x5000 schließen. Die Genossenschaft der Festspielhaus-Förderer will mit den Lizenzeinnahmen aus der Vermarktung des „Beethoventaler" die dann noch verbleibende Finanzierungslücke durch die Finanzierung eines Baukredits schließen.

Wolfgang Clement wies für den Vorstand der Genossenschaft auf eine enge Abstimmung mit der Initiative 5000x5000 hin. Man wolle sich wechselseitig ergänzen. Während Wolfgang Grießl vor allem Privatpersonen anspreche, wende sich die Genossenschaft insbesondere an Unternehmen: „Unser Ziel ist es, innerhalb eines Jahres mindestens 100 Lizenznehmer zu gewinnen. Damit wäre ein Kredit von etwa 5 Mio Euro finanzierbar. Bis zur Genehmigung eines Bauantrags und der Entscheidung über den Baubeginn eines Festspielhauses wollen wir die Finanzierung eines Baukredits über die noch fehlenden 25 Mio Euro erreichen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber schon mit 500 Lizenzverträgen eines durchschnittlichen Volumens von 3000 Euro jährlich realisierbar." Wie Clement erläuterte, ermöglichen schon die mehr als 20 Gründungsmitglieder mit einem jährlichen Startkapital von 100.000 Euro eine Kreditfinanzierung in Höhe von ca. zwei Mio Euro.

Lizenzverträge werden mit unterschiedlichen Nutzungspaketen in einer Bandbreite von 1.000 bis 25.000 Euro jährlich angeboten. Größere Pakete sollen individuell vereinbart werden. Lizenznehmer können zugleich der Genossenschaft beitreten, sind aber dazu nicht verpflichtet.

Unterlagen und Informationen sind ab sofort zu finden unter www.beethoventaler.de und können angefordert werden bei: Förderer-Beethoven-Festspielhaus-Bonn eG, c/o Volksbank Bonn Rhein-Sieg, Heinemannstraße 15, 53175 Bonn

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