Volltextsuche:

EINE HELMUT-KOHL-ALLEE GIBT ES JETZT

in Bonn. Das angesichts der Verdienste des Kanzlers der Einheit und Ehrenbürger Europas um die erste Bundeshauptstadt ebenso folgerichtig wie es beispielhaft sein sollte für viele andere Städte. Die Enthüllung des Straßenschilds an der Museumsmeile nahmen die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und OB Ashok Sridharan vor. Mit dabei waren viele Weggefährten von Helmut Kohl. Der langjährige Kohl-Mitarbeiter Johannes Ludewig hielt eine eindrucksvolle Rede zu seinen Erfahrungen mit Helmut Kohl, die hier dokumentiert wird.
EINE HELMUT-KOHL-ALLEE GIBT ES JETZT

 

Die Rede von Johannes Ludewig zur Eröffnung der Bonner Helmut-Kohl-Allee können Sie hier nachlesen.

 

Johannes Ludewig 1983 wechselte aus dem Bundeswirtschaftsministerium ins Kanzleramt, wo er ab 1991 Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie für die Koordination der neuen Bundesländer zuständig war. Vom 1. Januar 1995 bis 1997 war Ludewig Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium sowie Beauftragter der Bundesregierung. Er war danach u. a. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn und ist heute Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates. 

Zum Thema HELMUT KOHL UND BONN hat der langjährige Kohl-Mitarbeiter Stephan Eisel einen Text in DIE POLITISCHE MEINUNG veröffentlicht, den Sie hier hier ausdrucken können.

Stephan Eisel war von 1983 - 1987 Redenschreiber für Bundeskanzler Kohl und danach bis 1991 stv. Leiter des Kanzlerbüros. In seinen Funktionen u. a. als RCDS-Bundesvorsitzender, Bonner CDU-Vorsitzender und Bonner Bundestagsabgeordneter hat er darüber hinaus seit 1978 immer wieder mit Helmut Kohl zu tun. Seine Erfahrungen hat er in dem Buch HELMUT KOHL - Nahaufnahme zu Papier gebracht.

 

Stephan Eisel

Helmut Kohl in Bonn

Bonn war für Helmut Kohl die zweite Heimat. Als politisches Zentrum der Bundesrepublik Deutschland war die Stadt mehr als 30 Jahre Ausgangs- und Endpunkt seines politischen Handelns. Schon 1966 wurde er als Landesvorsitzender der rheinland-pfälzischen CDU Mitglied des in Bonn tagenden CDU-Bundesvorstandes. Als Ministerpräsident war ab 1969 der am Rhein beheimatete Bundesrat für ihn ein wichtiges Forum. Mit der Wahl zum Bundesvorsitzenden der CDU 1973 etablierte er im Bonner Konrad-Adenauer-Haus seinen Mitarbeiterstab. Ab 1976 hatte er als Oppositionsführer im Deutschen Bundestag seinen Arbeitsplatz in Bonn. Als Bundeskanzler bestimmte er von 1982 – 1998 in und aus Bonn den Takt der deutschen Innen- und Außenpolitik: Von hier wurde die politische Erneuerung Deutschlands durch die von ihm geführte Koalition der Mitte aus CDU, CSU und FDP initiiert, hier fielen die wesentlichen Entscheidungen zur Wiedervereinigung und von hier kamen wesentliche Impulse zur Festigung und Weiterentwicklung der europäische Einigung.

Der Rhein war für Helmut Kohl das Bindeglied zwischen seiner ersten Heimat Ludwigshafen und seiner zweiten Heimat in Bonn. Dazu zitierte er oft aus Carl Zuckmayers „Des Teufels General“, der gegen den Rassenwahn des Nationalsozialismus den Rhein als „Völkermühle“ und „Kelter Europas“ pries und die Ahnenreihe der hier lebenden Menschen aufzählte: „Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl, braun wie ne reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Und dann kam ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie, das war ein ernster Mensch, der ist noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet. Und dann kam ein griechischer Arzt dazu, oder ein keltischer Legionär, ein Graubündner Landsknecht, ein schwedischer Reiter, ein Soldat Napoleons, ein desertierter Kosak, ein Schwarzwälder Flözer, ein wandernder Müllerbursch vom Elsaß, ein dicker Schiffer aus Holland, ein Magyar, ein Pandur, ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler, ein böhmischer Musikant - das hat alles am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt - und - und der der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven und der Gutenberg, und der Matthias Grünewald und - ach was, schau im Lexikon nach. Es waren die Besten, mein Lieber! Die Besten der Welt! Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt - wie die Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen. Vom Rhein - das heißt: vom Abendland.“

Als Helmut Kohl am 1. Juli 1999 seine letzte Rede im Deutschen Bundestag im Bonner Plenarsaal hielt, sagte er im Blick auf den anstehenden Berlin-Umzug: „Wir haben heute allen Grund, an diesem Tag der Stadt und der Region Bonn für diesen Dienst an unserer Nation zu danken. In der deutschen Geschichte hat es viele politische Zentren gegeben. Bonn wird künftigen Generationen als Wiege der zweiten deutschen Demokratie, des freiheitlichsten, humansten und sozialsten Staatswesens, das es je auf deutschem Boden gegeben hat, in Erinnerung bleiben.„ Er kritisierte, dass mache den Eindruck erwecken mit dem Berlin-Umzug „sei der Staat des Grundgesetzes eine abgeschlossene Episode, sozusagen eine Art kurzer historischer Ausnahmezustand, der jetzt zu Ende geht. Diese Sicht ist falsch. Wir gehen nach Berlin, aber nicht in eine neue Republik. Schon deshalb sollte man darauf verzichten, von “Berliner Republik„ zu reden.“

Keinerlei Verständnis hatte Helmut Kohl dafür, dass sein Nachfolger Gerhard Schröder damals sagte: „Ich werde Bonn nicht vermissen.“ Kohl tat sich auch mit der Bonn-Berlin-Entscheidung schwer. Erst am 23. April 1991 – der Hauptstadtstreit tobte schon fast ein Jahr – gab er sich nach „langem Schweigen“ (Handelsblatt) und „langem Zögern“ (Welt) vor der CDU/CSU-Bundestagsfraktion als Berlin-Befürworter zu erkennen und fügte zugleich hinzu, das Verteidigungsministerium und einige andere Regierungsteile sollten in Bonn verbleiben und alle begonnen Bundesbauten in Bonn sollten zu Ende geführt werden.

Die Rede, die Helmut Kohl dann am 20. Juni 1991 vor der Abstimmung im Bundestag hielt, war trotz des klaren Berlin-Votums auf Ausgleich bedacht: „Wir können diese Entscheidung nur guten Gewissens – jeder für sich allein – treffen, wenn wir uns auch dazu bekennen, dass diesen beiden Städten und Regionen dann unsere besondere Sorge zu gelten hat. Das gilt auch dann, wenn es ins Detail geht und schwierige Entscheidungen anstehen.“ Nach der für Bonn verlorenen Abstimmung hielt er Wort und setzte sich persönlich für den sog. „Bonn-Ausgleich“ und die „faire Arbeitsteilung“ im Berlin-Bonn-Gesetz ein. Auf seine Initiative wurde das im Gesetz durch den neuen Titel „Bundesstadt“ für Bonn dokumentiert. In seiner Regierungserklärung für die Legislaturperiode 1994–1998 am 23. November 1994 unterstrich er nochmals: „Es scheint mir wichtig zu sein, einmal mehr daran zu erinnern, dass der Umzugsbeschluss zwei Teile hat. Wir stehen auch in der Verpflichtung gegenüber Bonn, das in vierzig Jahren unsere freiheitliche Demokratie wesentlich mitgeprägt hat. Das sollten wir nie vergessen.“

Als ich Helmut Kohl als Bonner Bundestagskandidat der CDU am 26. Februar 2002 in Berlin besuchte, fragte ich ihn, ob er meinen Aufruf „Bonn als Symbol für 50 gute Jahre deutscher Geschichte“ als Erstunterzeichner unterstützen könne. Helmut Kohl sagte nicht nur sofort zu, sondern redigierte direkt selbst meinen Textentwurf und erstellte die endgültige Version des Aufrufs: „Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist in besonderer Weise eng verbunden mit Bonn als langjährigem Sitz von Bundestag, Bundesregierung, Bundesrat und Bundespräsident. Bonn ist als Stadt des Grundgesetzes Symbol für 50 gute Jahre deutscher Geschichte und steht für Demokratie, Soziale Marktwirtschaft, europäische Einigung und die Integration Deutschlands in die Wertegemeinschaft des Westens. Auch die wesentlichen Entscheidungen bei der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes bleiben mit Bonn verbunden. Auch nach dem Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin steht Bonn unverändert für das Fundament, auf dem die Zukunftsgestaltung unseres Landes gründet. Es bleibt daher eine wichtige Aufgabe für uns alle, die Tradition und Geschichte unserer Bundesrepublik Deutschland in der Bundesstadt Bonn nachhaltig zu pflegen und lebendig zu gestalten und zugleich in Deutschland das Bewusstsein wach zu halten, dass Bonn der Geburtsort unserer Republik war. Dabei geht es - gerade auch für die kommenden Generationen - um unser Verständnis von Geschichte und demokratischer Tradition.“

Es ist also kein Zufall, dass man heute dem Erbe von Helmut Kohl in Bonn auf Schritt und Tritt begegnet. Schon vor der Wiedervereinigung sorgte Kohl bei der von ihm mit dem Poststrukturgesetz vom 1. Juli 1989 ("Postreform I") eingeleiteten Privatisierung von Post und Fernmeldewesen dafür, dass die künftigen getrennten Unternehmen in den Bereichen Postdienst, Postbank und Telekom ihren Sitz in Bonn behalten. Er wollte die Bodenhaftung dieser Unternehmen sicherstellen und hielt nichts davon, wenn sie sich in Metropolen wie Hamburg, Frankfurt oder München ansiedeln. Heute hat deswegen nicht nur die Deutsche Postbank AG mit über 5 Mio Kunden ihren Sitz in Bonn, sondern auch die weltweit agierenden Konzerne Deutsche Post DHL und Deutsche Telekom mit T-Mobile werden aus Bonn geführt.

Helmut Kohl sorgte auch dafür, dass die von ihm bereits 1983 auf den Weg gebrachten Museen „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ und „Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland“, deren Bau kurz vor der Wiedervereinigung begonnen hat, in Bonn fertig gestellt wurden und wehrte alle Versuche der Verlagerung nach Berlin ab.

Dass Bonn heute UN-Stadt ist, geht ebenso auf Helmut Kohl zurück. Er setzte sich dafür nachdrücklich ein und konnte als Bundeskanzler 1996 das Weltklimasekretariat und das UN-Freiwilligen-Programm in Bonn willkommen heißen. Heute sind auf dem Bonner UN-Campus 19 UN-Sekretariate versammelt.

Helmut Kohl initiierte auch den Umzug der Deutschen Welle aus Köln in die Bonner Schürmann-Bauten, die ursprünglich als Abgeordnetenbüros gedacht waren. Trotz massiver Schäden durch das Rheinhochwasser 1993 setzte er die Fertigstellung durch. Heute produziert der deutsche Auslandssender dort mit Mitarbeitern aus 60 Nationen täglich multimediale Informationsangebote in 30 Sprachen.

Kohl hatte sich sehr nachdrücklich dafür eingesetzt, dass die vom Bund bereit gestellten Mittel für den Bonn-Ausgleich nicht für kurzfristiges Feuerwerk verwendet werden, sondern für nachhaltige Strukturen. Dazu gehörte – zunächst gegen den Widerstand der Deutschen Bahn - die ICE- und S-Bahn-Anbindung des Flughafens Köln/Bonn, der auf Kohls Initiative seit 1994 den Namen Konrad-Adenauers trägt. Ein Drittel der Ausgleichsmittel wurden auf Kohls persönliches Drängen als Stiftungsvermögen für das „Center for Advanced European Studies and Research“ (CAESAR) festgelegt, das außerhalb des festgefahrenen deutschen Hochschulrechts im internationalen Forschungswettbewerb neue Akzente setzen sollte.

Dass in Bonn auf Beschluss des Stadtrates zum ersten Todestag von Helmut Kohl – dem nach den städtischen Regeln frühestmöglichen Zeitpunkt – ein prominenter Platz seinen Namen erhalten wird, ist angesichts der Verdienste des Kanzlers der Einheit und Ehrenbürger Europas um die erste Bundeshauptstadt ebenso folgerichtig wie es beispielhaft sein sollte für viele andere Städte.

 

RSS

BESTELLUNG MIT KLICK AUF BILD.
Der kurze Überblick zu "Beethoven in Bonn": 128 Seiten (90 Seiten plus engl. Übersetzung), 12,5 x 19 cm, Klappenbroschur, durchgehend farbig bebildert, ISBN: 978-3-96058-342-4, Edition Lempertz, Königswinter 2020 (8,99 €)

BUCHTIPP: 2. Auflage

BUCHTIPP: 2. Auflage

Die Presse zum Buch:
"
unbedingt lesenswert" + "verfasst von einem Mann mit genauem Blick in die Kulissen der Macht" + "ausgewogen" + "anschaulich" + "persönlich, direkt, ganz nah dran" + "schildert Kohls Charakter-züge" + "spannende Hinter-gründe" + "keine undifferen-zierte Schwärmerei"
Ausführliche Pressestimmen zum Buch finden Sie hier

Frühere Artikel

02. Okt 2019

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019. Lesen Sie mehr…
01. Okt 2019

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran. Lesen Sie mehr…
27. Aug 2019

BEI DER KOMMUNALWAHL 2020

zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, seit sich die grüne Bundestagsabgeordnete Katja Dörner entschlossen hat, den CDU-Oberbürgermeister Ashok Sridharan herauszufordern. Die CDU muss erkennen, dass auch in Bonn die Grünen ihr Hauptkonkurrent sind. Lesen Sie mehr…
25. Aug 2019

EINE HELMUT-KOHL-ALLEE GIBT ES JETZT

in Bonn. Das angesichts der Verdienste des Kanzlers der Einheit und Ehrenbürger Europas um die erste Bundeshauptstadt ebenso folgerichtig wie es beispielhaft sein sollte für viele andere Städte. Die Enthüllung des Straßenschilds an der Museumsmeile nahmen die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und OB Ashok Sridharan vor. Mit dabei waren viele Weggefährten von Helmut Kohl. Der langjährige Kohl-Mitarbeiter Johannes Ludewig hielt eine eindrucksvolle Rede zu seinen Erfahrungen mit Helmut Kohl, die hier dokumentiert wird. Lesen Sie mehr…
14. Aug 2019

AM 14. August 1949 WÄHLTEN DIE BONNER

Konrad Adenauer zu ihrem ersten MdB. Er blieb bis zu seinem Tod 1967 direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Bonn. In meinem Aufsatz "Konrad Adenauer als Bonner Bundestagsabgeordneter" habe ich mich intensiver mit diesem oft vernachlässigten Teil des Wirkens Adenauers befasst. Lesen Sie mehr…
05. Jul 2019

EINE KURSUMKEHR BEI DER BEETHOVENHALLE

ist längst überfällig. Die jüngste Kostenprognose von mehr als 166 Mio Euro für die Sanierung einer maroden Mehrzweckhalle sollte Rat und Verwaltung in Bonn endlich zur Abkehr von ihrer Augen-zu-und-durch-Politik zwingen. Gefragt ist Zukunftsmut statt dem Beharren auf längst Überholtem. Lesen Sie mehr…
04. Jul 2019

DIE NATIONALEN REGIERUNGSCHEFS

in der EU haben Europa einen Bärendienst erwiesen, als sie das Ergebnis der Europawahl bei ihren Personalvorschlägen ignorierten. Wenn Wahlen keine Konsequenzen haben, hat die Demokratie ein Problem. Wenn Wahlen zum Europaparlament folgenlos bleiben, hat Europa ein Problem. Lesen Sie mehr…
01. Jul 2019

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das zweite Quartal 2019.
Lesen Sie mehr…
15. Jun 2019

UNSER LUDWIG In BONN IST THEMA

meines Klavier-Kabaretts am 23. Juni um 16 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf (Poppelsdorfe Allee 108, Bonn). Der Eintritt ist frei. Platzreservierung dringend empfohlen unter webmaster@buerger-fuer-beethoven.de Lesen Sie mehr…
27. Mai 2019

GESTÄRKT WURDE EUROPA BEI DER WAHL

des Europaparlaments am 26. Mai 2019. Zwei Drittel der Bürger stimmten für pro-europäische Parteien, die Gegner Europas bleiben deutlich in der Minderheit. Wer die Wahl bewerten will, darf dabei nicht die nationale Brille aufsetzen, sondern muss das europäische Gesamtbild betrachten. Lesen Sie mehr…
26. Mai 2019

EIN GROSSER ERFOLG FÜR BEETHOVEN

die große Kunstinstallation „Ludwig van Beethoven – Ode an Freude“ auf dem Bonner Münsterplatz statt.  Veranstalter ist die Bürgeraktion UNSER LUDWIG, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN und und city-marketing-bonn tragen. Noch bis zum 1. Juni ist die Installation zu sehen, die großes Aufsehen erregt.
Lesen Sie mehr…
14. Mai 2019

FÜR DAS EURO THEATER CENTRAL

in Bonn setzen sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit einem Benefizkonzert ein. Stephan Eisel hat sein Klavierkabarett unter das Motto UNSER LUDWIG MACHT THEATER gestellt. Die Veranstaltung findet am 20. Mai 2019 um 20 Uhr im Contra-Kreis-Theater (Am Hof 3-5, 53113 Bonn) statt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten und Platzreservierung wird empfohlen. Lesen Sie mehr…
03. Mai 2019

117,4 MIO EURO FÜR DIE BEETHOVENHALLE

ist die neue Prognose der Verwaltung für die Sanierung. Sie findet sich versteckt auf Seite 16 der 17seitigen Mitteilung 1911188ST2 vom 2. Mai 2019 an den „Projektbeirat Beethovenhalle“. Das sind vier Millionen mehr als noch Mitte März!!! Ausserdem enthält das Paper zwei grundsätzliche Aussagen, die bei jedem Ratsmitglied Widerspruch auslösen sollten. Lesen Sie mehr…
30. Apr 2019

BEI DER EUROPAWAHL GEHT ES DARUM,

dass wir Europa stärken - durch die Teilnahme an der Wahl und eine pro-europäische Stimmabgabe. Das Brexit-Referendum mit dem folgenden Chaos zeigt, was geschieht, wenn man anderen das Heft des Handelns überlässt. Wir sind gefragt, denn es geht um Europas Tagesordnung der Zukunft. Lesen Sie mehr…
30. Apr 2019

WER BESIEGT TRUMP ?

ist die entscheidende Frage für die Demokraten in den USA. Es gibt dort 22 Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur. In einigen Monaten beginnen die Vorwahlen, in einem Jahr steht der Heruasforderer fest. Ein erster Überblick lohnt. Lesen Sie mehr…