wartet darauf, dass der Bonner Rat das Baufeld für das Beethoven-Festspielhaus freigibt. Damit ist kein Risiko für die Stadt verbunden. Ausgaben fallen nämlich erst bei Baubeginn an und zuvor muss der Rat einen Bauantrag genehmigen. Wenn aber jetzt wieder vertagt würde, kann der der Deutschen Post DHL finanzierte Architektenwettbewerb nicht beginnen und damit würden sich die privaten Investoren zurückziehen.
Die notwendigen Informationen sind dem Rat seit Wochen durch eine Verwaltungsmitteilung bekannt. Es ist nur fair, wenn die privaten Investoren darauf hinweisen, dass dann das Ziel der Fertigstellung des Festspielhauses bis 2020 nicht erreichbar ist und eine Vertagung oder Ablehnung das Ende des Vorhabens bedeuten würde.
Spitzenarchitekten aus der ganzen Welt werden am Wettbewerb für das Beethoven-Festspielhaus für Bonn teilnehmen:
die Chance für uns Bonner !
Beethoven-Festspielhaus Bonn: Architekturwettbewerb 2014 Der Architektenwettbewerb 2014 für das Beethoven-Festspielhaus in Bonn wird von der Deutschen Post DHL finanziert. Die potenziellen Investoren des Festspielhauses – das sind z. Zt. Die Deutsche Post DHL, der Förderverein Beethoven-Festspielhaus (5000x5000) und die Förderer Beethoven-Festspielhaus Bonn eG (Beethoventaler) – haben in der Festspielhaus-Koordinierungsrunde mit Vertretern der Stadt Bonn sowie der Beethovenfamilie – zehn weltweit renommierte Architektenbüros zu Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. ausgewählt.
Vorausgegangen war eine offene Ausschreibung, ein sogenanntes Präqualifikationsverfahren, an der sich 54 Architekten aus aller Welt beteiligt hatten. Daraus wurden zusätzlich zu fünf Bewerbern aus dem ersten Auswahlverfahren (2008/09) weitere fünf weitere Büros ausgewählt. Auf Grundlage einheitlicher Kriterien wie z.B. der Erfahrung mit Konzertbauten und vergleichbaren Großprojekten oder der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wurden die Architekturbüros einer objektiven Bewertung unterzogen.
Ende Oktober sollen aus den zehn Vorschlägen zwei ausgewählt werden. Im ersten Quartal 2015 soll der Siegerentwurf feststehen. Die Bewertung der Bewerber wurde vom Architekturbüro Albert Speer & Partner GmbH durchgeführt. Die für den Wettbewerb ausgewählten Büros sind:
David Chipperfield (Berlin, London), Teilnehmer erstes Auswahlverfahren, gebaut u. a. Folkwang-Museums in Essen und das Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel.
Zaha Hadid (London, Hamburg): Sieger erstes Auswahlverfahren (Diamant) gebaut u.a. das Guangzhou Opera House, Kunstmuseum MAXXI (Rom) und das Riverside Museum (Glasgow).
Hermann & Valentiny (Wien, Luxemburg), Sieger erstes Auswahlverfahren (Welle), gebaut u. a. das Mozarteum in Trancoso (Brasilien), das Mozarthaus in Salzburg und das Musiktehater in Linz.
Arata Isozaki (Tokyo) Teilnehmer erstes Auswahlverfahren, gebaut u.a. das Museum for Modern Art in Los Angelos und die Shenzhen Cultural Center Concert Hall (China).
Murphy/Jahn (Chicago) Teilnehmer erstes Auswahlverfahren, gebaut u. a. Posttower in Bonn, Terminal 2 Flughafen Köln/Bonn und Sony-Center am Potsdamer-Platz (Berlin).
gmp – Architekten von Gerkan, Marg & Partner (Hamburg) gebaut u. a. den neuen Hauptbahnhof in Berlin, das Kölner RheinEnergie Stadion und die Oper in Chongqing (China).
UNStudio (Amsterdam, Shanghai, Hongkong), gebaut u. a. Salzburger Hauptbahnhof, das Museum Het Valkhof in Nimwegen und das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart.
kadawittfeld (Aachen) Projekte u. a. das Keltenmuseum am Glauberg sowie Konzerthäuser in Padua und Riga.
Karl-Heinz Schommer (Bonn) gebaut bisher u.a. Grand Kameha in Bonn und die Zentrale des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin.
Snøhetta (Oslo/New York) gebaut u. a. Opernhaus in Oslo und den Pavillion des National September 11 Memorial Museum in New York.
Dreimal "Beethoven in Bonn" von Stephan Eisel: Ausführlich: Beethoven - Die 22 Bonner Jahre (Hardcover, 550 Seiten, bebildert, 2020) 34,90 € Im Überblick: Beethoven in Bonn (Taschenbuch,128 Seiten bebildert (90 Seiten plus engl. Übersetzung, 2020) 8,99 € Aktuell: Bonn und Beethovens Neunte (Taschenbuch, 166 Seiten bebildert (106 Seiten plus. engl. Übersetzung, 2024) 12,99€
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