Volltextsuche:

DIE BEETHOVENS WAREN ÜBER 60 JAHRE

26. April 2020
mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. 1733 hatte Kurfürst Clemens August den Sänger Ludwig van Beethoven d. Ä. aus Lüttich in die Bonner Hofkapelle abgeworben. 1794 verließen seine letzten Enkel Bonn und folgten ihrem Bruder Ludwig van Beethoven nach Wien. 

Stephan Eisel

Die Beethovens: Eine feste Größe in der Stadt
 
Die Beethovens lebten 60 Jahre mit vier Generationen in Bonn, sie waren eine Bonner Familie. Erstmals sind die Beethovens in der Residenzstadt am Rhein im März 1733 nachweisbar. Damals warb Kurfürst Clemens August den 21-jährigen Sänger Ludwig van Beethoven d. Ä. aus Lüttich als Sänger für die Bonner Hofkapelle ab. Zur gleichen Zeit kam auch sein älterer Bruder Cornelius nach Bonn. Sie waren als Söhne des Bäckers Michael van Beethoven und seiner Frau Marie Louise geb. Stuyckers in Mechelen geboren worden. Die Stadt liegt in Flandern zwischen Brüssel und Antwerpen.

Genealogen haben früheste Beethovens im 14. Jahrhundert ausgemacht. Jan van Beethoven (1485–1571) ist der erste Träger des Namens, von dem konkrete Lebensdaten bekannt sind. Er lebte in Kampenhout, einer Gemeinde etwa zehn Kilometer nordwestlich von Mechelen.Die beiden Brüder Ludwig und Cornelius van Beethoven schlugen in Bonn schnell Wurzeln.
 
Ludwig heiratete schon am 7. September 1733, also ein halbes Jahr nach seiner Ankunft in Bonn, in St. Remigius die Bonnerin Maria Josepha Ball. Cornelius ehelichte am 20. Februar 1734 in St. Gangolf die Bonner Witwe Helena de la Porte (geb. Calem). Er wurde damit der einzige Beethoven, der die Bonner Bürgerrechte erwarb, denn Hofangestellten und damit auch Hofmusikern war dieser Status verwehrt.Cornelius van Beethoven war als Kaufmann tätig und belieferte sowohl den kurfürstlichen Hof als auch die Gastwirtschaft „Zehrgarten“ am Bonner Marktplatz mit Kerzen.
 
Nachdem seine erste Frau am 9. Februar 1755 verstarb, heiratete er noch im selben Jahr Anna Barbara Marx. Die beiden Kinder aus dieser Ehe verstarben als Kleinkinder. Cornelius findet sich am 16. Juli 1764, seine zweite Frau am 17. Dezember 1765 im Sterberegister von St. Remigius.Die Eltern von Ludwig und Cornelius van Beethoven waren 1739 zu ihren Söhnen nach Bonn geflohen, als sie durch ihre Geschäfte mit Luxusgütern vor dem Bankrott standen. Sie verstarben am 28. Juni bzw. 8. Dezember 1749 und wurden auf dem Friedhof neben der Remigiuskirche beigesetzt.Als ihr Sohn Ludwig van Beethoven d.Ä. 1733 nach Bonn gekommen war, nahm er Quartier in der Rheingasse 934 (heute 24), im Haus der Bäckerfamilie Fischer, und wohnte dort mit seiner Familie bis 1767/68 – unterbrochen von einem Umzug 1738 in die Wenzelgasse, von dem nicht bekannt ist, wie lange er währte.
 
Mit seiner Frau Maria Josepha hatte Ludwig van Beethoven d. Ä. drei Kinder, von denen jedoch nur der Sohn Johann die Kinderjahre überlebte. Er ist um 1740 geboren, aber merkwürdigerweise fehlt von ihm in Bonn ein kirchlicher Taufeintrag. Johann war wie sein Vater, der 1761 zum Hofkapellmeister berufen wurde, als Sänger Mitglied der Hofkapelle. Er heiratete am 12. November 1767 in der Bonner Remigiuskirche die sechs Jahre jüngere Maria Magdalena Keverich aus Ehrenbreitstein. Sie war die Tochter des früh verstorbenen Kochs des in Koblenz residierenden Kurfürsten von Trier. Dessen Familie stammte in der väterlichen Linie von der Mosel und in der mütterlichen Linie von der Kölner Schifferfamilie Westorff (Wistorff).
 
Aus Koblenz kamen auch die einzigen Verwandten, die der heranwachsende Ludwig van Beethoven abgesehen von Eltern und Geschwistern hatte. Seine Großeltern väterlicherseits verstarben, als er drei bzw. vier Jahre alt war. Die Großeltern mütterlicherseits waren bereits tot, als Ludwig van Beethoven geboren wurde. Der Bruder seiner Mutter Johann Peter Keverich, also Beethovens Onkel, wurde Ordensgeistlicher und später Prior des Karmeliterklosters in Koblenz. Eine Cousine seiner Mutter war die Witwe des Koblenzer Zuckerbäckers Johann Jacob Herberger, die die Beethovens des öfteren in Bonn besuchte.
 
Eine weitere Koblenzer Cousine war mit dem Hofmusiker Johann Konrad Rovantini verheiratet, der 1764 von der Koblenzer in die Bonner Hofkapelle gewechselt war.Beethovens Mutter Maria Magdalena hatte bereits als 16-Jährige 1763 den erheblich älteren Witwer Johann Georg Laym (Leym) geheiratet. Der Leibkammerdiener brachte aus erster Ehe drei kleine Kinder in die Ehe, die allerdings kurz nach seiner zweiten Hochzeit verstarben. Mit Maria Magdalena bekam er im Herbst 1764 einen Sohn (Johann Peter Anton), der bereits nach vier Wochen verstarb. Ludwig van Beethoven hatte also einen vor seiner Geburt verstorbenen Halbbruder.

Johann Georg Laym selbst verstarb 1765. Damit war Maria Magdalena noch 18-jährig bereits Witwe. Sie wohnte nun wieder bei ihrer Mutter und lernte über die Rovantinis den ledigen Johann van Beethoven kennen. Die Beethovens nahmen übrigens nach dem Tod seiner Eltern den 1757 geborenen Sohn Franz Georg Rovantini in ihre Familie auf. 1778 wurde er nach der Ausbildung in Dresden als Geiger ebenfalls Hofmusiker und Beethovens jugendlicher Lehrer. Der Vetter 2. Grades war neben dem Bruder seiner Mutter der engste Verwandte Ludwig van Beethovens und für ihn ein Stück weit älterer Bruder. Er starb aber bereits 1781.

Mit der Hochzeit war Johann van Beethoven mit seiner Frau Maria Magdalena 1767 aus der elterlichen Wohnung in die Bonngasse Nr. 363 (ab 1793 Nr. 515, heute Bonngasse 20) gezogen. Am 2. April 1769 wurde ihr erster Sohn Ludwig Maria in der Remigiuskirche getauft, verstarb aber bereits sechs Tage später.Wann genau der zweite Sohn, der später als Komponist zu Weltruhm gelangte Ludwig van Beethoven, geboren wurde, bleibt unklar, weil es noch keine Einwohnermelderegister gab. Er wurde aber ausweislich des Kirchenbuchs der Remigiuskirche dort am 17. Dezember 1770 getauft.
 
Die Geburt kann für den 16. oder 17. Dezember angenommen werden, da damals Taufen unmittelbar nach der Geburt stattfanden.Taufpaten waren die Nachbarsfrau Anna Gertrud Baum, Ehefrau des Hofkellerschreibers Johann Baum, und der Großvater Ludwig van Beethoven d. Ä.. Der Hofkapellmeister – seine Frau war wegen ihrer Alkoholsucht inzwischen in einem Kölner Kloster untergebracht – war unterdessen ebenfalls in die Bonngasse gezogen und wohnte gegenüber dem Geburtshaus seines Enkels. Er verstarb am Weihnachtstag 1773.Bald nach dem Tod von Ludwig van Beethoven d.Ä. wechselte die junge Familie seines Sohnes – wohl durch die Erbschaft zu etwas größerem Wohlstand gekommen – 1774 in eine größere Wohnung am nur einige Schritte entfernten Dreiecksplatz („Aufm Dreyeck 6“) und von dort Mitte 1776 in eine repräsentative, zur Straße gelegene Wohnung mit sechs Zimmern im zweiten Stock im Haus der Bäckerfamilie Fischer in der Rheingasse, wo schon der Großvater mit seiner Familie gelebt hatte.
 
Allerdings kam es noch im gleichen Jahr zu einem weiteren Umzug, und zwar in die Neugasse Nr. 912 (ab 1793 Nr. 992, heute Rathausgasse). Beethovens Mutter wollte näher an der Pfarrkirche St. Remigius (sie stand am heutigen Remigiusplatz), dem Marktplatz und dem Schloss wohnen – auch wenn es nur um ca. 200 Meter ging. Beim Schlossbrand am 15. Januar 1777 war die neue Bleibe allerdings unmittelbar bedroht. Nur kurz danach zog die Familie wieder in die noch leerstehende Wohnung in der Rheingasse. Der Sohn des Vermieters, Gottfried Fischer, erinnerte sich später: „Die Beethoven Kinder waren froh, sagten, das ist gut, das wier wider hier sein. am Rhein ist Waßer gnug für zu löschen.“
 
In der Rheingasse verbrachte Ludwig van Beethoven dann den größten Teil seiner Jugend. Nur 1784 musste man wegen des Rheinhochwassers kurze Zeit in die Stockenstraße 9 ausweichen, wo der Hofmusiker Joseph Philippart den Beethovens Unterschlupf gewährte.Die Beethovensche Wohung in der Rheingasse war ein Treffpunkt von Musikliebhabern, zumal sich das außergewöhnliche Talent des heranwachsenden Ludwig schnell herumsprach. Das führte auch zu Problemen, wie sich Gottfried Fischer später erinnerte, denn „auf dem zweite Stock straßewärzs, rechts an der tritte Fenster, in der Eck, stannt Herr Lutwig v: Beethoven sein Klavier, das war grat oben Fischer ihrem Bett. Dadurch mußte Meister Fischer groß Antheil annehme, um nicht schlafen zu könne“.
 
Um dem Abhilfe zu schaffen, zogen die Beethovens wohl um 1785 fünf Häuser weiter in das Haus Rheingasse 971, das offenbar auch dem Bäckermeister gehörte. Der Aufenthalt dort dauerte allerdings nur etwa ein Jahr, denn Johann van Beethoven drängte darauf, in die größere Wohnung zurückziehen zu dürfen und bot an: „ich könnt auch nach dem Hof zu auf dem zimmer Musizieren lasse“. Das lehnte der Bäckermeister mit den Worten „Musick muß raum haben und nicht eingeschränkt sein“ ab und war damit einverstanden, dass die Beethovens wieder in ihre alte Wohnung einzogen.Noch 1785 erfolgte dann ein weiterer Umzug in die obere Etage der Wenzelgasse 476 (heute 25), einer Parallelstraße zur Bonngasse.
 
Ludwig van Beethoven lebte dort, bis er im November 1792 Bonn verließ. In dieser Wohnung ist 1787 auch seine Mutter verstorben. Sie hatte sieben Kinder zur Welt gebracht, von denen aber nur Ludwig und seine Brüder Kaspar Anton (geb. 1774) und Nikolaus (geb. 1776) das Erwachsenenalter erreichten.Bonngasse, Rheingasse, Wenzelgasse, Marktplatz, Münster, kurfürstliches Schloss mit der Schlosskapelle – in Bonn waren für Ludwig van Beethoven die wesentlichen Bezugspunkte seines Lebens höchstens 5 Minuten oder 500 Meter voneinander entfernt.
 
Die idyllische Residenzstadt Bonn hatte damals etwa 10.000 Einwohner, und die Ausdehnung des Bonner Wohngebietes zu Beethovens Zeit entsprach in etwa der heutigen Fußgängerzone in der Innenstadt. Alles war problemlos fußläufig erreichbar. Eigentlich kannte jeder jeden. Die Beethovens waren in dieser Stadtgesellschaft eine feste Größe.

RSS

BESTELLUNG MIT KLICK AUF BILD.
Der kurze Überblick zu "Beethoven in Bonn": 128 Seiten (90 Seiten plus engl. Übersetzung), 12,5 x 19 cm, Klappenbroschur, durchgehend farbig bebildert, ISBN: 978-3-96058-342-4, Edition Lempertz, Königswinter 2020 (8,99 €)

BUCHTIPP: 2. Auflage

BUCHTIPP: 2. Auflage

Die Presse zum Buch:
"
unbedingt lesenswert" + "verfasst von einem Mann mit genauem Blick in die Kulissen der Macht" + "ausgewogen" + "anschaulich" + "persönlich, direkt, ganz nah dran" + "schildert Kohls Charakter-züge" + "spannende Hinter-gründe" + "keine undifferen-zierte Schwärmerei"
Ausführliche Pressestimmen zum Buch finden Sie hier

Frühere Artikel

06. Jul 2020

BEIM CITYRING IN BONN HAT DIE CDU

das Chaos beendet und die Rückkehr zu einer jahrzehntelang bewährten Lösung ermöglicht. Durch eine Neuregelung war seit Anfang 2020 der Verkehr durch Wohngebiete und zu langen Umwegen auf dem Weg zum Hauptbahnhof gezwungen worden. Das war nicht nur umweltschädlich, sondern auch für die Verkehrsteilnehmer völlig verwirrend.  Lesen Sie mehr…
20. Jun 2020

FÜR BEETHOVEN WAR DIE AUFKLÄRUNG

ein bestimmendes Thema seiner 22 Bonner Jahre und hat ihn und sein Werk sein ganzes Leben geprägt. Bonn war zu Beethovens Zeiten als Residenzstadt Zentrum des staatlichen und kulturellen Lebens und zugleich ein Ort großer geistiger Offenheit.  Lesen Sie mehr…
07. Jun 2020

TRUMP VERLIERT IN DEN USA IMMER MEHR

Unterstützung. Jetzt haben sich auch zwei seiner früheren Minister, die angesehenen Generäle Mattis und Kelly, gegen seine Wiederwahl ausgesprochen, weil er Demonstraten mit dem Einsatz des Militärs drohte. Auslöser ist die Tötung eine Afroamerikaners bei einem Polizeieinsatz. Die beteiligten Polizisten sind des Mordes angeklagt. Lesen Sie mehr…
06. Jun 2020

BEETHOVEN UND SCHUMANN

waren Seelenverwandte. Sie sind sich zwar wegen des Altersunterschiedes und der räumlichen Distanz nie persönlich begegnet, haben aber viel gemeinsam. Mit Bonn sind beide besonders verbunden. Wer in Bonn Beethoven feiert, darf Schumann nicht vergessen – und wer Schumann feiert, kommt an Beethoven nicht vorbei. Es gibt nichts Unsinnigeres als die beiden Seelenverwandten gegeneinander auszuspielen. Lesen Sie mehr…
02. Jun 2020

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für April und Mai - auch mit wichtigen Fakten zur Corona-Krise Lesen Sie mehr…
11. Mai 2020

Mit 25 KLAVIER-IMPROVISATIONEN

hat Stephan Eisel im Frühjahr 2020 während der Corona-Quarantäne aufgenommen. Hier finden Sie die dazu gehörigen YOUTUBE-Videos. Dabei können Sie auch versuchen, herauszufinden, welche Harmonien welcher Stücke den Improvisationen zugrunde liegen. Lesen Sie mehr…
10. Mai 2020

DIE MUSIKMETROPOLE BONN HAT

Beethovens Entwicklung entscheidend geprägt. Ohne dieses Umfeld wäre er wohl kaum schon in Bonn zum außergewöhnlichen Musiker herangereift. Diesem Thema widmete sich der 3. Teil der siebenteiligen Beethoven-Serie von Stephan Eisel im Bonner General-Anzeiger. Lesen Sie mehr…
10. Mai 2020

IN DER CORONA-KRISE ENTWICKELTE

sich eine merkwürdige Debatte, die Lebensschutz und Menschenwürde als scheinbare Alternativen darstellt. Tatsächlich ist aber Lebensschutz der Kern der Menschenwürde. Darum geht es in einem Beitrag von den Internet-Blog kreuz-und-quer.de (Politisches Handeln aus christlicher Veranwtortung). Lesen Sie mehr…
10. Mai 2020

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für April und Mai - auch mit wichtigen Fakten zur Corona-Krise Lesen Sie mehr…
26. Apr 2020

DIE BEETHOVENS WAREN ÜBER 60 JAHRE

mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. 1733 hatte Kurfürst Clemens August den Sänger Ludwig van Beethoven d. Ä. aus Lüttich in die Bonner Hofkapelle abgeworben. 1794 verließen seine letzten Enkel Bonn und folgten ihrem Bruder Ludwig van Beethoven nach Wien.  Lesen Sie mehr…
25. Mrz 2020

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für Februar und März 2020. Lesen Sie mehr…
20. Mrz 2020

ZUR CORONA-KRISE IST AUF DEM

von Nobert Lammert, Bernhard Vogel u. a. herausgegebenen Internet-Blog kreuz-und-quer.de (Politisches Handeln aus christlicher Verantwortung) ein lesenswerter Beitrag von Stefan Vesper erschienen. Er war bis Ende 2019 Generalsekretär des Zentralkomitees Deutscher Katholiken (ZdK). Lesen Sie mehr…
10. Feb 2020

DIE CDU MUSS IN DER MITTE BLEIBEN.

Gerade nach dem Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer muss klar bleiben, dass für die CDU eine Kooperation mit der LINKEN oder der AfD nicht in Frage kommt. Deshalb ist jetzt Armin Laschet als Mann der Mitte gefordert, Führungsverantwortung zu übernehmen. Lesen Sie mehr…
05. Feb 2020

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist. Lesen Sie mehr…
27. Jan 2020

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt. Lesen Sie mehr…