Volltextsuche:

BEI DER SANIERUNG DER BEETHOVENHALLE

hat die damalige Bonner Oberbürgermeisterin Dörner (Grüne) offensichtlich gegen kommunales Haushaltsrecht verstoßen. Sie hatte veranlasst oder bewußt zugelassen, dass Mittel verausgabt wurden, die der Rat nicht freigegeben hat. Stephan Eisel hat jetzt dazu den Kölner Regierungspräsidenten als Kommunalaufsicht eingeschaltet. Dabei geht es auch um den Kommunalwahlkampf 2025.
BEI DER SANIERUNG DER BEETHOVENHALLE

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

Den Brief von Stephan Eisel an den Kölner Regierungspräsidenten vom 31. Juli 2026 zu einem möglichen Dienstvergehen von Ex-OB Dörner können Sie hier ausdrucken.

Den Brief von Stephan Eisel an den Kölner Regierungspräsidenten vom 25. Februar 2026 mit Hinweisen zum Zusammenhang der nicht vom Rat autorisierten Ausgaben für die Beethovenhalle mit dem Kommunalwahlkampf 2025  können Sie hier ausdrucken.

Die Mitteilungsvorlage der Bonner Stadtverwaltung für den Rat am 9. Juli 2026 zur Verausgabe von Mitteln für die Sanierung der Beethovenhalle ohne Ratsbeschluss  können Sie hier ausdrucken.

Den kompletten Satz der Unterlagen zum Thema finden Sie hier

 

 

Bei Beethovenhallen-Sanierung offenkundiger Verstoß gegen kommunales Haushaltsrecht

Budgetüberschreitung ohne Ratsbeschluss

Kommunalaufsicht soll Dienstvergehen von Ex-OB Dörner prüfen

In einer Mitteilungsvorlage an den Rat zur Sanierung der Beethovenhalle hat die Bonner Stadtverwaltung (Drs. 261045) Anfang Juli 2026 ausdrücklich festgestellt, „dass ab Frühjahr 2025 das Projekt über keine freien, d.h. nicht gebundene Mittel verfügte. Für Beauftragungen und Nachträge, die über das veranschlagte und freigegebene Budget von EUR 221,6 Mio. hinausgehen, hätten ab diesem Zeitpunkt über den Rat weitere Budgetbeschlüsse eingeholt werden müssen.“ Das ist allerdings nicht geschehen. Es sei außerdem „insgesamt fraglich, ob der Rat durch die fortlaufende Berichterstattung der Projektleitung über die tatsächliche Budgetentwicklung und deren Bedeutung vollständig und zutreffend informiert wurde.“

Der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel sieht darin schwerwiegende Vorwürfe und hat deshalb die Bezirksregierung als Kommunalaufsicht in einem Schreiben gebeten, „festzustellen, dass das Verhalten der damaligen Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner 2025 bei der Freigabe zusätzlicher Mittel zur Sanierung der Beethovenhalle ohne Ratsbeschluss unrechtmäßig war und gegen die Gemeindeordnung verstoßen hat.“ Wie Eisel mitteilte, hat er diesen Weg gewählt, weil es nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt die Möglichkeit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegenüber der ehemaligen Oberbürgermeisterin nicht mehr gebe. 

Insgesamt hat die Verwaltung mindestens 6 Mio. € ausgegeben, ohne dass es dafür einen Ratsbeschluss gegeben hat. Der Rat wurde darüber erst Anfang 2026 informiert und im Nachhinein um die Bewilligung der Mittel gebeten. Eisel sieht hier auch einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Kommunalwahlkampf im Herbst 2025, bei dem sich Frau Dörner um die Wiederwahl bewarb und dabei die Fertigstellung der Beethovenhalle als zentralen Erfolg darstellte. Sie habe dabei immer wieder betont, dass man im Unterschied zu früheren Jahren im beschlossenen Budgetrahmen bleiben werde. Eisel: „Es gibt konkrete Hinweise darauf, dass Mehrkosten bei der Hallensanierung gegenüber dem Rat und damit der Öffentlichkeit vertuscht wurden, um diese Wahlkampfstrategie nicht zu stören.“
Eisel unterstrich, dass es wichtig sei, „Dienstvergehen wie die Verausgabung von Steuermitteln ohne erforderliche Ratsbeschlüsse klar zu benennen, damit unzweifelhaft bleibt, dass derartiges Verhalten inakzeptabel ist.“

RSS

BESTELLUNG: KLICK AUF BILD

BESTELLUNG: KLICK AUF BILD
Dreimal "Beethoven in Bonn" von Stephan Eisel:
Ausführlich: Beethoven - Die 22 Bonner Jahre (Hardcover, 550 Seiten, bebildert, 2020) 34,90 €
Im Überblick: Beethoven in Bonn (Taschenbuch, 128 Seiten bebildert (90 Seiten plus engl. Übersetzung, 2020) 8,99 €
Aktuell: Bonn und Beethovens Neunte (Taschenbuch, 166 Seiten bebildert (106 Seiten plus. engl. Übersetzung, 2024) 12,99€

BUCHTIPP: 3. Auflage

BUCHTIPP: 3. Auflage

Die Presse zum Buch:
"
unbedingt lesenswert" + "verfasst von einem Mann mit genauem Blick in die Kulissen der Macht" + "ausgewogen" + "anschaulich" + "persönlich, direkt, ganz nah dran" + "schildert Kohls Charakter-züge" + "spannende Hinter-gründe" + "keine undifferen-zierte Schwärmerei"
Ausführliche Pressestimmen zum Buch finden Sie hier

Frühere Artikel

05. Aug 2026

BEI DER SANIERUNG DER BEETHOVENHALLE

hat die damalige Bonner Oberbürgermeisterin Dörner (Grüne) offensichtlich gegen kommunales Haushaltsrecht verstoßen. Sie hatte veranlasst oder bewußt zugelassen, dass Mittel verausgabt wurden, die der Rat nicht freigegeben hat. Stephan Eisel hat jetzt dazu den Kölner Regierungspräsidenten als Kommunalaufsicht eingeschaltet. Dabei geht es auch um den Kommunalwahlkampf 2025. Lesen Sie mehr…
10. Mai 2026

EINIGE GEDANKENANSTÖSSE SOLLEN

zum Innehalten einladen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie einige Kommentare im April / Mai 2026. Lesen Sie mehr…
07. Mai 2026

LEIDER SIEHT SICH DER GENERAL-ANZEIGER

nicht in der Lage, einen folgenden Leserbrief von Stephan Eisel zu einem Artikel abzudrucken, in dem dieser persönlich angegriffen wird. Deshalb erfolgt die Veröffentlichung für alle Interessierten hier. Lesen Sie mehr…
03. Mai 2026

DASS DER CHEF DER STADTWERKE BONN

seinen Weggang schon vor dem 31. August 2025 (also in der Amtszeit von OB Dörner) vorbereitet hat, hat Stephan Eisel öffentlich gemacht. Damit ist die Darstellung der Lokalredaktion des Bonner General-Anzeiger zusammengebrochen, dass OB Deus an allem Schuld sei. Lesen Sie mehr…
30. Apr 2026

IN BONN GEHT ES FÜR OPER UND SCHAUSPIEL

um die Existenz, denn die Gebäude des Theaters sind marode auf drei Standorte verteilt. Mit einer Zusammenlegung könnte viel Geld eingespart werden, aber manche hängen an den bisherigen Standorten. Stephan Eisel meint, es sei wichtiger das Kulturangebot zu erhalten und Standorte wie Gebäude müssten sich dem unterordnen. Lesen Sie mehr…
20. Apr 2026

ZIEMLICH FAKTENFREI FÜHREN MANCHE

in Bonn die Diskussion um die Zukunft der Oper. Damit gefährden sie das Kulturangebot, dessen langfristiger Sicherung sich Debatten um Standorte und Gebäude unterordnen sollten. Stephan Eisel hat dazu Fakten zusammengetragen, die ständig aktualisiert werden. Lesen Sie mehr…
15. Apr 2026

DIE BONNER THEATERLIEGENSCHAFTEN

bleiben wegen der notwendigen Reformen im Fokus. Jetzt haben Theater-Intendant Bernhard Helmich, Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und  Beethovenfest-Intendant Steven Walter ein gemeinsames Papier dazu vorgelegt, das Stephan Eisel kommentiert. Lesen Sie mehr…
03. Mrz 2026

WEGEN VERMUTLICHER VERSTÖSSE GEGEN

das kommunale Haushaltsrecht hat der ehem. Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel den Kölner Regierungspräsidenten aufgefordert, die Rechtmäßigkeit des Finanzabwicklung bei der Sanierung der Beethovenhalle zu prüfen. Bei der Bezirksregierung liegt die Kommunalaufsicht.  Lesen Sie mehr…
25. Feb 2026

BEI DER BEETHOVENHALLE BESTEHT

der Verdacht, dass wegen des OB-Wahlkampfes über ein Jahr verschwiegen wurde, dass die von der grünen Amtsinhaberin immer wieder behauptete Kostenobergrenze von 224,2 Mio € nicht eingehalten werden konnte. Im Februar 2026 kam es zu einer ersten Nachforderung von  6 Mio €. Lesen Sie mehr…
22. Jan 2026

DIE ERÖFFNUNG DER BEETHOVENHALLE

Ende 2025 hat die Probleme der denkmalgerecht sanierten Mehrzweckhalle nicht gelöst. Manche meinen, man solle darüber nicht mehr reden. Wer die Probleme aber unter den Teppich kehrt, trägt weder zu ihrer Lösung bei, noch hilft das, eine Wiederholung der gemachten Fehler bei anstehenden Entscheidungen zu vermeiden. Lesen Sie mehr…
16. Jan 2026

EINIGE GEDANKENANSTÖSSE SOLLEN

Themen sollen zum Innehalten einladen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie einige Kommentare im Dezember 2025 / Januar 2026. Lesen Sie mehr…
03. Jan 2026

150 JAHRE WÄRE KONRAD ADENAUER

am 5. Januar 2026 geworden. Die herausragenden politischen Verdienste des ersten Bundeskanzlers wurden und werden vielfach gewürdigt. Dabei fällt oft unter den Tisch, dass Konrad Adenauer von 1949 bis zu seinem Tod 1967 direkt gewählter Bonner Bundestagsabgeodneter war. Diesem Thema widmet sich ein Aufsatz von Stephan Eisel. Lesen Sie mehr…
14. Dez 2025

MIT GLAMOUR WURDE DIE BEETHOVENHALLE

nach zehnjähriger Bauzeit und einer Explosion der Baukosten auf 221 Mio € wieder eröffnet. Erfreulich ist dabei, dass das Beethoven Orchester wieder eine Heimat hat. Aber die grundlegenden Probleme der Halle z. B. wegen exorbitanter Mietkosten bleiben bestehen Lesen Sie mehr…
15. Nov 2025

DAMIT DIE GESICHERT RECHTSEXTREME AfD

im Bonner Stadtrat nicht zum Zünglein an der Waage wird, müssen sich die demokratischen Parteien einigen: Demokraten fassen und (!) blockieren keine Beschlüsse, wenn das nur mit AfD-Stimmen geht. In diesem Fall hilft unter den Demokraten die Minderheit der Mehrheit. Die von CDU, SPD und FDP angestrebte Kooperation schafft dafür die Voraussetzung. Lesen Sie mehr…
14. Nov 2025

STEPHAN EISEL HAT IN EINEM INTERVIEW

mit der Kölnischen Runschau am 14. November 2025 erläutert, warum er die Plattform Compass Mitte unterstützt, die das "C"als Fundament der Politik der CDU hervorhebt. Er erinnerte dabei auch daran, dass das christliche Menschenbild für die Gründung der CDU entscheidend war, gerade weil der Nationalsozialismus dessen Werte brutal bekämpft und total negiert hatte. Lesen Sie mehr…