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ERNEUT FALSCHE ZAHLEN VERBREITET

die Stadtverwaltung Bonn in ihrem "Zwischenbericht" zu den Ergebnissen des umstrittenen Internetverfahrens "Bonn packt´s an". Wider besseres Wissen wird erneut behauptet, ca. 4 Prozent der Bonner Bevölkerung hätten sich beteiligt. Dabei wurden einfach alle ortsfremden Teilnehmer als Bonner mitgerechnet.
ERNEUT FALSCHE ZAHLEN VERBREITET

Alles zur Internetaktion "Bonn packt´s an" und eines Auswertungsbericht finden Sie hier.

 

Städtischer Zwischenbericht wieder mit falschen Zahlen

"Erneut verbreitet die Stadtverwaltung einfach falsche Zahen" sagte der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel zum heute von der vorgelegten "Zwischenbericht" zu den Ergebnissen des Internetverfahrens "Bonn packt´s an".

Zwar habe die Verwaltung jetzt in 400 Fällen den zuvor immer bestrittenen  Mißbrauch durch Mehrfachabstimmungen eingeräumt. Aber die Zahl der registrierten Teilnehmer werde immer noch unzulässigerweise mit Bonner Bürgern gleichgesetzt: "Aus den bisherigen Erfahrungen mit solchen Verfahren weiß man, dass bis zu einem Drittel der abgegebenen Stimmen von Ortsfremden kommen, weil zur Registrierung nur eine e-mail-Adresse erforderlich war. Wenn der städtische Zwischenbericht dies einfach ignoriert und trotzdem eine Beteiligung von 4 Prozent der Bonner Bevölkerung behauptet, wird damit erneut die Unwahrheit verbreitet."

Außerdem sei es ein verspäteter Karnevalsscherz, wenn in der Pressemeldung der Stadt mitgeteilt werde, bei den "Besucherzahlen" auf der Homepage sei in Bonn "der bislang höchste Wert von 60 Prozent" erreicht worden: "Jede Homepage kann von Internetnutzern in der ganzen Welt besucht werden kann. Außerdem werden solche Besucherzahlen in erheblichem Umfang von automatischen Erfassungssystemen der Internetsuchmaschinen generiert. Wen will die Verwaltung hier eigentlich für dumm verkaufen, wenn sie diese Zahl in Relation zu den Bonner Einwohnern setzt und den Eindruck erweckt, 60 Prozent der Bonner hätten die Homepage besucht."

 

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