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CLAUDIA LÜCKING-MICHEL IST

eine hervorragende Bundestagsabgeordnete für Bonn in Berlin. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass sie persönlich und politisch sehr gut gerüstet ist für die schwierigen Entscheidungen, die Bundestagsabgeordnete in diesen un­sicheren Zeiten oft für uns alle treffen müssen. Deshalb werbe ich für sie.
CLAUDIA LÜCKING-MICHEL IST

 

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Lücking-Stimme = Bonn-Stimme

Warum es auf jede Stimme ankommt

Die Erststimme entscheidet über den Wahlkreis

Seit 1998 ist der Wahlkreis Bonn bei Bundestagswahlen hart umkämpft. Zuvor lag der Erststim­menvorsprung der CDU bei mindestens 7 Prozent. 1998 sank er auf 1,9 Prozent und bei den letzten vier Wahlen lag die CDU bei den Erststimmen 0,7 – 3,3 Prozent hinter der SPD.

Wichtigste Ursache dafür war, dass mit Guido Westerwelle der prominenteste Politiker der FDP in Bonn antrat (2002, 2005 und 2009 als Parteivorsitzender und 2013 als Außenminister). Dadurch fiel in Bonn das Stimmensplitting zwischen FDP und CDU unterdurchschnittlich aus. Das galt umso mehr als Westerwelle teilweise offensiv um Erststimmen warb, ohne die Aussicht zu haben, den Wahlkreis gewinnen zu können. Zugleich unterstützten in Bonn überdurchschnittliche viele grüne Wähler mit der Erststimme des SPD-Kandidaten. 

DER WAHLKREIS BONN 

Erstimme

Verhältnis

von Erst-

und Zweitstimme

 

2013

Kelber 38,2

Lücking 37,5

Westerwelle 6,0

Lücking-Michel/CDU +1,2

(bundesweit:
+ 3,1)

Kelber / SPD

+ 12,3

(bundesweit: +3,7)

Westerwelle/FDP

-2,3

(bundesweit:
-2,4)

Dörner / Grüne

-5,1

(bundesweit: -1,1)

2009

Kelber 33,3

Eisel 31,2

Westerwelle 19,1

Eisel / CDU

+ 1,1

(bundesweit:
+4,7)

Kelber / SPD
+11.8

(bundesweit: +4,9)

Westerwelle / FDP

+0,1

(bundesweit:

- 5,7)

Dörner /Grüne

-5,8

(bundesweit: -1,5)

2005

Kelber 42,0

Eisel 39,5

Westerwelle 8,7

Eisel / CDU
+4,8

(bundesweit:
+ 4,8)

Kelber / SPD
+10,1
(bundesweit:
+4,2)

Westerwelle /FDP

-5,0

(bundesweit:
-5,1)

Kendzia / Grüne
-7,1

(bundesweit:
-2,7)

2002

Kelber 39,7

Eisel 36,4

Westerwelle 14,2

Eisel / CDU
- 0,2

(bundesweit:
+ 2,5)

Kelber /SPD

+7,1
(bundesweit:
+3,4)

Westerwelle / FDP

+2,6
(bundesweit:
-1,6)

Kendzia / Grüne

-8,1

(bundesweit:
- 2,9)

1998

Hauser 42,8
Kelber 40,9

Westerwelle 6,5

Hauser /CDU
+ 6,3
(bundesweit
+5,8)

Kelber / SPD

+5,5

(bundesweit
+ 3,9)

Westerwelle / FDP
-4,9
(bundesweit
-3,2)

Mannemann /Grüne
- 4,3
(bundesweit
-2,7)

Die Wahl 2017 wird nun die erste Bundestagswahl seit 15 Jahren sein, bei der in Bonn nicht der Bundesvorsitzende bzw. Außenminister der FDP antritt. Damit steigen die Chancen, den alten Adenauer-Wahlkreis wieder für die CDU zurück zu gewinnen. Aber es wird es jede Stimme ankommen und es gilt wie bei den letzten Wahlen, dass eine Erstimme für die FDP im Wahlkreis dem Kandidaten der SPD hilft.

Mit Claudia Lücking-Michel bewirbt sich bei der CDU eine außerordentlich kompetente und bürgernahe Kandidatin um das Direktmandat. Sie gehört dem Bundestag seit 2013 an und hat sich als die Stimme Bonns in Berlin profiliert. 

2013 war Claudia Lücking-Michel als Seiteneinsteigerin ein in Bonn noch weitgehend unbeschrie­benes Blatt. Sie hatte sich aber auf der Bundesebene bereits als Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken einen Namen gemacht. Ein solides Fundament für die Abgeordnetentä­tigkeit war ihre berufliche Erfahrung von 2004 – 2013 als Generalsekretärin des Cusanuswerks, dem staatlich anerkannten Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche und sieben Jahre lang als Leiterin der Bildungsabteilung bei Misereor. 

Nach vier Jahren im Bundestag fällt die Bilanz von Claudia Lücking-Michel außerordentlich positiv aus: In Berlin hat ihr Wort Gewicht und in Bonn ist sie überall als kompetente Ansprechpartnerin bekannt. Claudia Lücking-Michel drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern setzt auf Verläss­lichkeit und Sachkunde. Sie steht zu ihren Grundsätzen und schlägt sich nicht bei Gegenwind op­portunistisch in die Büsche. Zugleich hat sie ein offenes Ohr für neue Argu­mente und sucht das Ge­spräch mit den Bürgern. Dabei hat sie sich auch die Fröhlichkeit des Her­zens bewahrt, die das beste Gegenmittel gegen ideologische Scheuklappen ist. 

Aus meiner Zeit als Redenschreiber und stv. Büroleiter für Helmut Kohl, als Bonner CDU-Vor­sitzender und als Bundestagsabgeordneter kenne ich die Herausforderungen und Belastungen des politischen Geschäftes. Hier zu bestehen ist auch eine Charakterfrage. 

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Claudia Lücking-Michel nicht nur die beste Vertretung für Bonn in Berlin ist, sondern auch persönlich und politisch sehr gut gerüstet ist für die schwierigen Entscheidungen, die Bundestagsabgeordnete in diesen un­sicheren Zeiten oft für uns alle treffen müssen. Deshalb werbe ich für sie. 

Bei der letzten Bundestagswahl haben in einem Wahlkreis nur 93 Stimmen entschieden, davor wa­ren es in einem Wahlkreis nur sieben Stimmen. Es ist also kein Klischee, dass es auf jede Stimme ankommt. Das gilt übrigens auch für die Zweitstimme:

Viele denken im übrigen fälschlicherweise, die Wahl sei schon entschieden. Folgt man den letzten Meinungsumfragen von Allensbach, Politbarometer und Deutschlandtrend sind die Mehrheitsop­tionen für die Union aber völlig offen. Sicher kann eine Mehrheit nur für die (nicht wünschenswert­e) Fortsetzung der (tatsächlich nicht mehr so) Großen Koalition und „Ja­maica“ aus CDU/CSU, Grünen und FDP angenommen werden: Wer dann noch berücksichtigt, wie oft Meinungsumfragen falsch lagen, weiß: 

 

CDU/CSU + FDP

45 – 49 Prozent

CDU/CSU + Grüne

44 – 48 Prozent

CDU/CSU + Grüne + FDP

52 – 57 Prozent

SPD + Grüne + Linke

37 – 41 Prozent

SPD + Grüne + FDP

37 – 42 Prozent

CDU/CSU + SPD

57 – 63 Prozent

 Es kommt bei den Erst- und Zweitstimmen tatsächlich auf jede Stimme an und ent­schieden ist die Wahl erst am Wahlabend um 18 Uhr. 

Denken Sie an Brexit und Trump:
So möchten wir alle am Tag nach der Wahl nicht aufwachen !!!

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