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HELMUT KOHL HABE ICH PERSÖNLICH

viel zu verdanken. Unsere Begegnungen reichen von 1973 über meine Zeit im Kanzleramt 1983 - 1992 bis zu meiner Zeit als MdB. Diese Erfahrungen habe ich in dem Buch "Helmut Kohl - Nahaufnahme" zusammengefasst. Dazu hat mich auch CENTER-TV ausführlich interviewt.
HELMUT KOHL HABE ICH PERSÖNLICH

Immer wieder kreuzten sich in den letzten 40 Jahren unsere Wege: Anfang der 70er Jahre bei der Junge Union Rheinland-Pfalz, dann beim RCDS Marburg e.V. und als Bundesvorsitzender des RCDS [Ring Christlich-Demokratischer Studenten] 1979/80 in Bonn. Von 1983 bis 1992 war ich Redenschreiber und stv. Leiter seines Kanzlerbüros für Helmut Kohl. Von 1992 - 1998 hatte ich als Vorsitzender der CDU Bonn vor allem wegen der Bonn-Berlin-Debatte viel mit ihm zu tun. 2002, 2005 und 2009 unterstützte mich Helmut Kohl bei meinen Bonner Bundestagswahlkämpfen und als MdB hatte ich bis 2009 mein Büro in unmittelbarer Nähe des Alt-Kanzlers. Auch in meine beruflichen Tätigkeit für die Konrad-Adenauer-Stiftung deren Vorstand Kohl viele Jahre angehörte, führten mich immer wieder mit ihm zusammen.
Verlässlich und bürgernah, neugierig und streitbar, ohne Allüren und humorvoll – was Helmut Kohl als Menschen auszeichnete war auch Grundlage für seine politischen Erfolge. Da mochte es noch so viel Kritik in Einzelfragen geben, für die meisten Menschen war doch beruhigend, dass – wie es einer seiner Kritiker einmal formulierte – das rote Telefon auf seinem Nachttisch stand. Bei Kohl wusste man, woran man war. So werde ich ihn in der Erinnerung behalten.

Für einen Helmut-Kohl-Platz in Bonn.

 

Eine schöne Erinnerung an Helmut Kohl wie ich ihn oft erlebt habe: humorvoll und schlagfertig (1989) bei Günter Jauch und Thomas Gottschalk.

Mein Interview bei CENTER-TV (Stadtgespräch) zu Helmut Kohl können Sie hier in folgenden Teilen sehen

1) Wie ich zu Helmut Kohl kam (4:08)
2) Der Kanzler der Einheit (7:36)
3) Der Mauerfall (5:36)
4) Zum Thema Saumagen (1:36)

Mein Buch "Helmut Kohl - Nahaufnahme" liegt in der zweiten Auflage vor:

Mein Buch "Helmut Kohl - Nahaufnahme" liegt in der zweiten Auflage vor:

 

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Inhaltsverzeichnis:

1. Der Hoffnungsträger: Von Mainz ins Kanzleramt
Aus der Skepsis in die Offensive
In den Unis an der Front   
Kanzlerkandidat Strauß und Vorsitzender Kohl
2. Kohl als Chef: Der Arbeitsstil des Kanzlers 
Das Kanzler-Team
Vertrauen und Rückendeckung
Effizient, direkt und penibel                                 
3. Koalition der Mitte: Redenschreiben für Kohl 
Redenschreiber-Alltag
Schlüsselreden
Die Regierungserklärung 1987                             
4. Männerfreundschaften und Krisenjahre  
Zwischen Strauß und Genscher
Sommertheater 1987 
Der Unionsstreit eskaliert
Personelle Turbulenzen
Der Geißler-Streit                           
5. Wider den Zeitgeist für die Einheit   
Abgeschriebene Wiedervereinigung
Kohls Tischrede an Honecker    Oppositionskontakte
Mauer in den Köpfen                      
6. Kanzler der Einheit    
Wie die Mauer im Kanzleramt fiel
Das Zehn-Punkte-Programm 
Allianz für Deutschland
Mit Kohl im Volkskammerwahlkampf 
Der Beitrittsbeschluss                                                        
7. Kohl im Konflikt: Die Hauptstadtfrage  
Kohl und Bonn
Entscheidung und Bonn Ausgleich 
Keine „Berliner Republik" 
8. Politikprinzip Nachhaltigkeit: Die Kohl-Konstanten  
Europäer aus Leidenschaft
Grundwerte und „C"   
Geschichte als Fundament  
9. Kohls Welt   
Heimat CDU
Hannelore Kohl, Ludwigshafen und St. Gilgen
Kultur und Musik                              
10. Politik als Beruf                                         
Kohl und die Medien
Ansprechbar und bürgernah
Kanzlerwechsel
Der Alt-Kanzler                  

Helmut Kohl war auch einem Scherz nie abgeneigt und nahm sich dabei durchaus selbst auf die Schippe:

Helmut Kohl war auch einem Scherz nie abgeneigt und nahm sich dabei durchaus selbst auf die Schippe:

In der Zeit seines politischen Aufstieges war ihm von Karikaturisten der Spitzname „Schwarzer Riese“ zugedacht worden. Doch 1980 lästerte das Satire-Magazin Titanic über den „birnenförmigen Pfälzer Provinz-Generalisten“ Kohl und veröffentlichte 1982 anlässlich seiner Wahl zum Kanzler ein Titelbild, das Kohls Kopf als Birne zeigte. Damit begann sich bei Kabarettisten dür Kohl die wenig freundliche Bezeichnung „Birne“ zu etablieren. Im Bundestagswahlkampf 1987 bot der Spiegel den Parteien eine kostenlose Doppelseite für eine Exklusivanzeige an. Ich erinnere mich noch gut daran, als in einer Runde bei Helmut Kohl die Idee aufkam, dafür Fotos zu nutzen, die bei einem Foto-Shooting eher aus Jux entstanden waren. Sie zeigten Kohl wie er genüsslich eine Birne verspeiste. Kohl war sofort damit einverstanden, dem Spiegel mit dieser selbstironischen Anzeige „eins auszuwischen“ und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

RSS

Stimmen zum Buch

 

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG 12. April 2010:
"Anschaulich schildert Eisel die CDU-internen Kämpfe und Intrigen 1989 bis zum Bremer Parteitag, wo der Versuch, Kohl zu stürzen, endgültig scheiterte. Dabei kann er sich auf eigene Notizen und sein "Tonband-Tagebuch" stützen."

GENERALANZEIGER 3. Aril 2010:
"Zum Verständnis von Kohls Arbeitsweise kann der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Eisel einiges beitragen, unter anderem durch zahlreiche mit handschriftlichen Anmerkungen des damaligen Kanzlers versehenen Dokumente. "Entscheidend war sein persönliches Vertrauen", schreibt Eisel, der sich in seinen Erinnerungen stark auf sein persönliches Tonband-Tagebuch stützt. Kohls Stärke sei seine "innere Ruhe" gewesen, die manchmal auf seine Umgebung "fast provozierend" gewirkt habe, so Eisel."

STERN 30. März 2010
"Dann das Buch "Helmut Kohl. Nahaufnahme". Geschrieben hat es Stephan Eisel, viele Jahre einer der engsten Mitarbeiter Kohls als stellvertretender Leiter des Kanzlerbüros. Ein bemerkenswerter Text, verfasst von einem Mann mit genauem Blick in die Kulissen der Macht des Kanzlers Kohl."

WELT AM SONNTAG 28. März 2010
"In seinen Nahaufnahmen gibt Stephan Eisel intime Einblicke in die Schreibstuben der Macht. Von 1987 bis 1991 war er sogar stellvertretender Leiter des Kanzlerbüros. Eisel schwärmt nicht undifferenziert über Kohl, er versucht, dem Vater der Einheit in ausgewogener Art gerecht zu werden."

BERLINER MORGENPOST 26. März 2010
 "Nun also das anekdotenreiche Buch. Es wird am historischen Bild des Mannes aus der Pfalz nichts ändern. Aber je mehr Zeit ins Land geht, die Kontroversen von einst verblassen und nur noch das Gefühl bleibt, dass dies alles "unsere Jahre" gewesen sind, desto interessanter werden auch die kleinen Details.

HERMANN GRÖHE 25. März 2010
"Noch ein Buch über Kohl ?" fragte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe zu Beginn seiner Vorstellung der Kohl-Biografie am Donnerstag in Berlin - und ließ ein überzeugtes "Ja!" folgen.  Denn bei Stephan Eisels Buch handele es sich nicht um eine "übliche Biografie", sondern um eine "persönliche Erlebnisreise".

Zum Kohl-Buch

HELMUT KOHL HABE ICH PERSÖNLICH

viel zu verdanken. Unsere Begegnungen reichen von 1973 über meine Zeit im Kanzleramt 1983 - 1992 bis zu meiner Zeit als MdB. Diese Erfahrungen habe ich in dem Buch "Helmut Kohl - Nahaufnahme" zusammengefasst. Dazu hat mich auch CENTER-TV ausführlich interviewt.

IN DER 2. AUFLAGE IST SOEBEN MEIN

im Frühjahr 2010 erstmals veröffentlichtes Buch "Helmut Kohl - Nahaufnahme" erschienen. Ich habe es gründlich überarbeitet und aktualisiert. Sie können das Buch jetzt auch als e-Buch erwerben.

AUS NÄCHSTER NÄHE, ABER MIT ABSTAND

lautet der Titel einer soeben in der politischen Zeitschrift CIVIS mit SONDE erschienenen neuen Besprechung meines Kohl-Buches. Rezensent Heinz Neubauer schreibt: "Eisel beschreibt Kohl, seinen Arbeits- und Politikstil aus nächster Nähe, basierend auf eigener Beurteilung und ohne Verletzung von Dienstgeheimnissen."

ALS "LESENSWERT PERSÖNLICHEN BLICK"

beschreibt das PFALZ-ECHO mein Buch "Helmut Kohl - Nahaufnahme" in einer Besprechung: "bis hin zum Mauerfall und der europäischen Einigung rekapituliert der Autor mal faktenreich mal unumwunden persönlich die gemeinsame Zeit mit jenem Kanzler."

SO WIRD HELMUT KOHL NICHT IMMER

erkannt, schreibt das Magazin für Ökosoziale Marktwirtschaft SENATE in seiner neuesten Ausgabe über mein Buch HELMUT KOHL - NAHAUFNAHME: "Spannend sind die unterschiedlichen Blickwinkel in den Jahrzehnten der Zusammenarbeit." Lesen Sie ausführliche Besprechung hier.

EINE WEITERE REZENSION

meines Buches "Helmut Kohl - Nahaufnahme" ist in der POLITISCHEN MEINUNG erschienen. Verfasst hat sie der Bonner Politikwissenschaftler Tilman Mayer: "Eisel hat als Redenschreiber Kohls diesen unmittelbar im Aktivitätszentrum des Bonner Kanzleramtes erlebt und hat klugerweise damals einiges für sich notiert und protokolliert. So entstehen in der Tat Nahaufnahmen, die dazu beitragen werden, das Bild des Staatsmannes, aber auch des Wahlmanagers Kohl puzzleartig zusammenzusetzen." Lesen Sie hier mehr.

IN BENSBERG HABE ICH MEIN KOHL-BUCH

auf Initiative des Direktors Theaters im Puppenpavillon  Gerd-Josef Pohl (links) vorgestellt.  Er stammt aus Bonn. Mit dabei war auch Bürgermeister Lutz Urbach (rechts) und Wolfgang Bosbach aus dem Deutschen Bundestag

MEIN KOHL-BUCH SPIELTE IM DLF-INTERVIEW

 zum 90. Geburtstag von Richard von Weizsäcker am 15. April 2010 eine Rolle. Das Interview führte Friedbert Meurer mit dem dem Weizsäcker-Biograf und Herausgeber des "Tagesspiegels", Hermann Rudolph. Hier der entsprechende Auszug des Interviews im Deutschlandfunk.

AUF MEIN BUCH ÜBER HELMUT KOHL

greifen in diesen Tagen verschiedene Journalisten und Zeitungen zurück - sei es der Generalanzeiger, der Stern, das Parlament oder das Handelsblatt. Hier können Sie die entsprechenden Zitate lesen.

NOCH EIN BUCH ÜBER KOHL ?

fragte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe zu Beginn seiner Vorstellung der Kohl-Biografie am Donnerstag in Berlin - und ließ ein überzeugtes "Ja!" folgen.  Denn bei Stephan Eisels Buch handele es sich nicht um eine "übliche Biografie", sondern um eine "persönliche Erlebnisreise".