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"ICH WERDE WEITER KÄMPFEN"

23. April 2010
sagt Kurt Masur nach der OB-Absage zum Festspielhaus - und Recht hat er. Wir können diese Blamage für Bonn nicht einfach hinnehmen. Wenn die Stadtspitze die Riesenchance des Festspielhauses nicht erkennen will, müssen sich die Bürger wehren. Unterschreiben Sie einen Offen Brief an den OB.

"Eine kleine Stadt kann das Glück haben, dass ein großer Mann in ihr das Licht der Welt erblickt; aber kleinstädtisch darf sein Andenken nicht gefeiert werden." - so hat es 1845 Franz Liszt dem damaligen (übrigens ersten hauptamtlichen) Bonner Oberbürgermeister Oppenhoff entnervt ins Stammbuch geschrieben, als er gegen den Widerstand der Stadtspitze  (!) das Beethoven-Denkmal und die erste Beethoven-Konzerthalle mit dem ersten Beethovenfest durchsetzte. 
Mit seiner Absage an das Festspielhauses knüpft OB Nimptsch an die traurige Tradition der Ignoranz gegenüber dem größten Sohn Bonns an und fand dabei leider Helfer in allen Ratsfraktionen.  Bund, Land, die Dax-Unternehmen, Rhein-Sieg-Kreis  - alle sagten ihren Finanzierungsanteil zu diesem nationalen Projekt zu: Insgesamt mehr als 120 Mio Euro ! Und dann das NEIN ausgerechnet von der Bonner Stadtspitze. Was für eine Blamage! Mit dem immer wieder zelebrierten Rathaus-Motto "Nichts bewegen und nicht bewegen!" kann einem bange werden um Bonn. Aber das dürfen wir nicht zulassen.

Weitere Informationen zum Festspielhaus finden Sie hier

MACHEN SIE MIT BEIM BÜRGERBRIEF "JA ZUM FESTSPIELHAUS"

MACHEN SIE MIT BEIM BÜRGERBRIEF "JA ZUM FESTSPIELHAUS"

An den Bonner Oberbürgermeister
Jürgen Nimptsch

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
den Medien haben wir entnommen, dass Sie das von den Bonner DAX-Unternehmen sowie Bund und Land finanzierte Festspielhaus Beethoven derzeit nicht realisieren wollen. Wir halten das für eine eine schwere Fehlentscheidung und fordern Sie nachdrücklich dazu auf, sich entschieden dafür einzusetzen, dass auch die Stadt Bonn endlich grünes Licht für das Projekt gibt.

Hier können Sie diesen Brief unterzeichnen.

KURT MASUR SAGTE ZUR FESTSPIELHAUS-ABSAGE

KURT MASUR SAGTE ZUR FESTSPIELHAUS-ABSAGE

 "Ich bin total überrascht und habe gestern erst erfahren, dass die Stadt mit dem neuen Oberbürgermeister Entschlüsse gefasst hat, die angeblich  endgültig sind.  Ich konnte mir das eigentlich nicht vorstellen, denn wir arbeiten seit Jahren an dem Projekt Beethoven Festivalhaus. ...
Ich werde weiter kämpfen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass plötzlich eine Stadt, die zugelassen hat, dass für Architekten ein Wettbewerb ausgeschrieben wird, die diesen mit viel Liebe gestalten, dann sagt: das bauen wir nicht.

Das wäre undenkbar. Damit würde sich Bonn selbst zur musikalischen Provinz herabwürdigen."

Das ganze Masur-Interview im WDR am 22. April können Sie hier sehen

 

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DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.