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DIE ELITE INTERNATIONALER ARCHITEKTEN

20. Juni 2014
wartet darauf, dass der Bonner Rat das Baufeld für das Beethoven-Festspielhaus freigibt. Damit ist kein Risiko für die Stadt verbunden. Ausgaben fallen nämlich erst bei Baubeginn an und zuvor muss der Rat einen Bauantrag genehmigen.  Wenn aber jetzt wieder vertagt würde, kann der der Deutschen Post DHL finanzierte Architektenwettbewerb nicht beginnen und damit würden sich die privaten Investoren zurückziehen. 

Die notwendigen Informationen sind dem Rat seit Wochen durch eine Verwaltungsmitteilung bekannt. Es ist nur fair, wenn die privaten Investoren darauf hinweisen, dass dann das Ziel der Fertigstellung des Festspielhauses bis 2020 nicht erreichbar ist und eine Vertagung oder Ablehnung das Ende des Vorhabens bedeuten würde.
 
 
Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken
 
 
Spitzenarchitekten aus der ganzen Welt werden am Wettbewerb für das Beethoven-Festspielhaus für Bonn teilnehmen: 
die Chance für uns Bonner !
 
Beethoven-Festspielhaus Bonn: Architekturwettbewerb 2014
Der Architektenwettbewerb 2014 für das Beethoven-Festspielhaus in Bonn wird von der Deutschen Post DHL finanziert. Die potenziellen Investoren des Festspielhauses – das sind z. Zt. Die Deutsche Post DHL, der Förderverein Beethoven-Festspielhaus (5000x5000) und die Förderer Beethoven-Festspielhaus Bonn eG (Beethoventaler) – haben in der Fest­spielhaus-Koordinierungsrunde mit Vertretern der Stadt Bonn sowie der Beethovenfamilie – zehn weltweit renommierte Architektenbüros zu Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. ausgewählt. 

Vorausgegangen war eine offene Ausschreibung, ein sogenanntes Präqualifikationsverfah­ren, an der sich 54 Architekten aus aller Welt beteiligt hatten. Daraus wurden zusätzlich zu fünf Bewerbern aus dem ersten Auswahlverfahren (2008/09) weitere fünf weitere Büros ausgewählt. Auf Grundlage einheitlicher Kriterien wie z.B. der Erfahrung mit Konzertbau­ten und vergleichbaren Großprojekten oder der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wurden die Architekturbüros einer objektiven Bewertung unterzogen. 

Ende Oktober sollen aus den zehn Vorschlägen zwei ausgewählt werden. Im ersten Quartal 2015 soll der Siegerentwurf feststehen. Die Bewertung der Bewerber wurde vom Architek­turbüro Albert Speer & Partner GmbH durchgeführt. Die für den Wettbewerb ausgewähl­ten Büros sind: 

David Chipperfield (Berlin, London), Teilnehmer erstes Auswahlverfahren, gebaut u. a. Folk­wang-Museums in Essen und das Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel.

Zaha Hadid (London, Hamburg): Sieger erstes Auswahlverfahren (Diamant) ge­baut u.a. das Guangzhou Opera House, Kunstmuseum MAXXI (Rom) und das Ri­verside Museum (Glasgow).

Hermann & Valentiny (Wien, Luxemburg), Sieger erstes Auswahlverfahren (Welle), ge­baut u. a. das Mozarteum in Trancoso (Brasilien), das Mozarthaus in Salzburg und das Musik­tehater in Linz.

Arata Isozaki (Tokyo) Teilnehmer erstes Auswahlverfahren, gebaut u.a. das Museum for Modern Art in Los Angelos und die Shenzhen Cultural Center Concert Hall (China).

Murphy/Jahn (Chicago) Teilnehmer erstes Auswahlverfahren, gebaut u. a. Posttower in Bonn, Terminal 2 Flughafen Köln/Bonn und Sony-Center am Potsdamer-Platz (Berlin).

gmp – Architekten von Gerkan, Marg & Partner (Hamburg) gebaut u. a. den neuen Haupt­bahnhof in Berlin, das Kölner RheinEnergie Stadion und die Oper in Chongqing (China).

UNStudio (Amsterdam, Shanghai, Hongkong), gebaut u. a. Salzburger Hauptbahnhof, das Muse­um Het Valkhof in Nimwegen und das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart.

kadawittfeld (Aachen) Projekte u. a. das Keltenmuseum am Glauberg sowie Konzerthäu­ser in Pa­dua und Riga.

Karl-Heinz Schommer (Bonn) gebaut bisher u.a. Grand Kameha in Bonn und die Zentrale des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin.

Snøhetta (Oslo/New York) gebaut u. a. Opernhaus in Oslo und den Pavillion des National Sep­tember 11 Memorial Museum in New York.

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DIE GRÜNEN LEGEN BONN LAHM

wie die Beispiele Cityring, Viktoriakarree und Beethovenhalle zeigen. Wie widersinnig grüne Politik dabei ist, zeigen beispielsweise die Beschlüsse dem Cityring, durch die der Autoverkehr zum Bahnhof zu langen umweltschädlichen Umwegen durch Wohngebiete gezwungen wird.

22 JAHRE WAR BEETHOVEN IN BONN -

länger als Mozart in Salzburg. Hier reifte er  im Geiste der Aufklärung zur musikalischen wie auch charakterlichen und politischen Persönlichkeit, sammelte wichtige und prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich als Komponist.

AM 2. 2. FINDET DAS KLAVIERKABARETT

LUDWIG ALAAF von Stephan Eisel um 10:30 Uhr im Kulturzentrum Hardtberg statt (Rochusstraße 276, 53123 Bonn)22 Jahre hat Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet. Er war dabei nicht der grimmige, vom Schicksal beladene Komponist als der er oft dargestellt wird, sondern hatte eine sehr heitere Seite. Es erwarten Sie überraschende Einsichten zu Ludwig und Fingerübungen zwischen Pop, Jazz und Klassik. Dabei geht sowhl um die von Beethoven in seinen Werken umgesetzte "rheinische Täuschung" als auch den Nachweis, dass er die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Das Bonner Prinzenpaar hat sich zu einem Besuch angesagt.

DIE BEETHOVENS WAREN IN BONN

über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die erste Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im General-Anzeiger.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Januar 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum 31. Dezember 2019 zum Vorzugspreis subskribieren.

UNSER LUDWIG LÄCHELT

ist Thema meines Klavierkabaretts am 1. November um 16.00 Uhr (ausverkauft) und 18 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf in Bonn Poppelsdorf. Es geht dabei um die unbekannte Seiten von Beethoven aus seiner Bonner Zeit, die mit Fingerübungen am Klavier vorgestellt werden.

FÜR DAS SCHEITERN DES FESTSPIELHAUSES

für Beethoven in Bonn trägt der damalige OB Nimptsch (SPD) ein erhebliches Maß an Verantwortung. Dass er dafür jetzt Post und Telekom verantwortlich machen will, stellt die Wahrheit auf den Kopf. 

AM 3. OKTOBER FEIERN WIR DEN TAG

der Deutschen Einheit. Wie am 23. August 1990 die freigewählten Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes beschlossen hat, habe ich als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Bonner Kanzleramt miterlebt.

MEINE GEDANKENANSTÖSSE ZU

politischen Debatten sollen zum Innehalten anregen, wo ein medialer Hype oft zu Kurzschlüssen verführt. Demokratie braucht ebenso Zeit zum Austausch der Argumente wie Klarheit der Positionen. Hier finden Sie die Stolpersteine für das dritte Quartal 2019.

KUNST UND PUBLIKUM

brauchen einander und sind zugleich in einem Spannungsverhältnis verbunden. Aber Musik, die keiner hört, ein Buch, das niemand liest, oder ein Bild, das keiner sieht, laufen ins Leere. Nur im Respekt voreinander kommen Kunst und Publikum voran.