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DIE BEETHOVENHALLE ALS MILLIONENGRAB

16. April 2015
zeichnet sich nach neuen Zahlen der Bonner Stadtverwaltung ab. Für einen Umbau zur konzerttauglichen Multifunktionshalle werden mindestens 69 Mio Euro veranschlagt. Damit müsste die Stadt fast das Fünffache dessen ausgeben, was ihr Beitrag für das Beethoven-Festspielhaus wäre und hätte immer noch keinen Konzertsaal.

Denn nach dem Konzertsaal 2011 schließt der Rat jetzt auch „konzerttaugliche“ Mehrzweckhalle aus. Stattdessen wollen Rat und Verwaltung Pla­nungsmittel in Höhe von zwei Mio Euro (über eine Mio Euro ist schon ausgegeben) für etwas ausgeben, das mit dem Fest­spielhaus nicht gebraucht wird. Dabei handelt es sich um die Variante Variante 2, die mit „teilweiser Er­tüchtigung der Akustik“ kostet 56 – 70 Mio Euro kosten würde.

 

Die vollständige Vorlage der Stadtverwaltung zu den Kosten der Beethovenhalle finden Sie hier.

 

Eine Belegungsbilanz der Beethovenhalle für das 1. Halbjahr 2015 finden Sie hier.

 

Beethovenhalle fünfmal teurer als Festspielhaus

Neue Zahlen: Ohne Festspielhaus bis zu 90 Mio Euro zu Lasten der Stadt 

Mit der im April bekannt gewordenen neuen Kostenschätzungen für die Beethovenhalle wurde klar, dass der Umbau der Beethovenhalle zu einer konzerttauglichen Multifunktionshalle die Stadt mindestens 69 Mio Euro kosten würde - zzgl. eines ausdrücklich benannten Kostensteigerungsrisikos von 30 Prozent also bis zu 90 Mio Euro

Das ist fast fünfmal so viel wie der städtische Beitrag zum Festspielhaus (14,4 Mio über 20 Jahre gestreckt). Eine derartige Verschwendung öffentlicher Gelder lehnen wir als Bonner Bürger ab und fordern alle Verantwortlichen auf, stattdessen schon aus finanziellen Gründen das im Bau vollständig privat finanzierte und im Betrieb wesentlich vom Bund und privaten Sponsoren getragene Festspielhaus zu verwirklichen. 

Mit der jetzt von der Bonner Stadtverwaltung vorgelegten Kostenschätzung steigen die bisher schon bekannten Baukosten für die Beethovenhalle um mehr als das Doppelte. Schon die „Herstellung der Betriebssicherheit für den bisherigen Betrieb“ (Variante 1) wird mit 31 - 40 Mio Euro veranschlagt. Die Modernisierung zur Multifunktionshalle (Variante 2a) kostet demnach 56  - 70 Mio Euro, eine konzerttaugliche Multifunktionshalle (Variante 2b) mindestens 69 - 90 Mio Euro. 

Die dabei von der Stadtverwaltung 2013 noch vorgesehene "akustische Verbesserung und Sanierung des Großen Saals" findet sich jetzt als "Ertüchtigung Akustik" nur im Betrag  von 69 - 90 Mio Euro . Eine abgespeckte Variante mit einer „teilweisen Ertüchtigung der Akustik“ würde immer noch mindestens 56 -70 Mio Euro kosten. Vom Umbau der Beethovenhalle zu einem adäquaten Konzertsaal hat sich die Stadt schon 2013 verabschiedet. 

In der Verwaltungsvorlage sind alle Summen ausdrücklich mit einem Kostensteigerungsrisiko von 30 Prozent sowie ev. weiteren Zusatzkosten belegt. Die unvermeidlichen Zusatzausgaben für Ersatzspielstätten während der Bauphase werden nicht aufgeführt. Zudem haben die Erfahrungen mit städtischen Bauprojekten in den letzten Jahren den Bürgern drastisch vor Augen geführt, dass dien Beethocvenhalle auf diesem  Weg alle Voraussetzungen zum Millionengrab erfüllt - zumal (im Unterschied zum Festspielhaus) keinerlei Gebäuderücklagen vorgesehen sind und damit der nächste Sanierungsstau unvermeidlich ist.

Eine nicht zu rechtfertigende Verschwendung von Steuergeldern ist die Freigabe 2 Mio an Planungsmitteln für die Beethovenhalle auch, weil zuvor die Frage nicht geklärt ist, wofür die Halle die Halle überhaupt gebraucht wird.

Was geschieht in der Beethovenhalle - Eine Belegungsbilanz

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DAS ERGEBNIS DER OB-STICHWAHL

mit dem Verlust des Rathauses an die GRÜNEN ist ebenso wie die Niederlage bei der Ratswahl ein schwerer Schlag für die Bonner CDU. Das Wählervotum ist für die Christdemokraten ein klarer Oppositionsauftrag. Dort gilt es, die Chance zur Erneuerung zu nutzen.

DIE BRIEFWAHLUNTERLAGEN ZUR

OB-Sichwahl in Bonn wurden teilweise zu spät verschickt. Manche Wahlberechtigte erhielten ihre Unterlagen erst ein oder zwei Tage vor dem Wahltag. Der Vorgang muss aufgeklärt werden. Verantwortlich war als Wahlleiter Stadtdirektor Fuchs.

IM PODCAST DES BEETHOVEN-ORCHESTER

sprach der leitende Dramaturg des Orchesters Tilmann Böttcher mit Stephan Eisel, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven. Es ging um Beethoven und Bonn, das Beethoven-Orchester und Musik überhaupt.

ZUM BEETHOVEN-JUBILÄUM ERSCHIENEN IST

das "kleine" Beethoven-Buch von Stephan Eisel unter dem Titel BEETHOVEN IN BONN. Es fasst zum Preis von 8,99 Euro auf 128 Seiten inklusive einer englischen Übersetzung zusammen, was das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" auf über 550 detailliert darlegt (erscheint nach Ostern im Verlag Beethoven-Haus zum Preis von 34,80 Euro). Das "kleine" Beethoven-Buch können Sie sofort hier bestellen und haben es in wenigen Tagen in Ihrem Briefkasten.

LICHT IN NRW - SCHATTEN IN BONN

- so lässt sich das Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen vom 13. September 2020 zusammenzufassen. Während die NRW-CDU ihre Position als stärkste Partei im Land festigte, wurde die Bonner CDU erstmals nicht stärkste Ratsfraktion. Sie steht jetzt vor der Frage, ob sie nicht in der Opposition ihr Profil schärfen will statt im Windschatten der GRÜNEN zu verschwinden. 

AM 21. SEPTEMBER 1945 UM 18 UHR

wurde in der Gastwirtschaft Jacobs in der Friedrichstraße die Bonner CDU gegründet. Gründungsvorsitzender war der Bonner Rechtsanwalt Johannes Henry, ein Freund Konrad Adenauers. An der Gründungsversammlung nahm 38 Gründungsmitglieder teil.

DIE GRÜNEN SIND HAUPTVERANTWORTLICH

für das Desaster bei der Luxussanierung der maroden Beethovenhalle, denn sie bestanden auf dem Erhalt der Halle und deren "denkmalgerechter" Sanierung. Die Gesamtkosten sind inzwischen auf über 160 Mio Euro explodiert, die Fertigstellung frühestens für 2024 vorgesehen.

BEI DER BONNER WAHL AM 13. SEPTEMBER

geht es um eine klare Alternative: CDU oder GRÜNE - wer soll die bestimmende Kraft für Bonns Zukunftsgestaltung sein. Die GRÜNEN betrachten die Welt dabei nur monothematisch, die CDU will unterschiedliche Interessen im Sinne des Gemeinwohls zusammenführen.

DAS BONNER BEETHOVEN-DENKMAL

wurde vor 175 Jahren am 12. August 1845 enthüllt. Es wurde bald das überall auf der Welt bekannte Wahrzeichen Bonns. Die Vorgeschichte war freilich kompliziert. Ohne nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement und den Einsatz von Robert Schumann und Franz Liszt wäre das Vorhaben nicht verwirklicht worden.

BEETHOVEN UND DIE 22 BONNER JAHRE

ist der Titel eines Buches von Stephan Eisel, das im Herbst 2020 im Verlag Beethoven-Haus erscheint. Auf 500 reich bebilderten Seiten geht es um das, was Beethoven in persönlich und musikalisch geprägt hat, bevor er das Rheinland verlassen hat. Geschildert werden die Bonner Wurzeln der Ode "An die Freude" ebenso wie Bonn mit seinem größten Sohn umgegangen ist. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis, weitere Informationen und können das Buch bis zum  zum Vorzugspreis subskribieren.