Volltextsuche:

ZUM INTERNATIONALEN NETZWERK VON

28. Januar 2018
Ludwig van Beethoven hat Stephan Eisel eine Studie verfasst, die die BÜRGER FÜR BEETHOVON in ihrer Schriftenreihe veröffentlicht haben. Weil Beethoven den Druck seiner Hammerklaviersonate "... nach Tahiti, Grönland und Calcutta" schicken lassen wollte, trägt die Studie diesen Titel.  Der Komponist hatte schon zu Lebzeiten Kontakte in 24 Staaten in Europa und Übersee. Das war für das Zeitalter der Postkutsche völlig ungewöhnlich. 
ZUM INTERNATIONALEN NETZWERK VON

 

 

 

Die Broschüre "... nach Tahiti, Grönland und Calcutta" können Sie hier ausdrucken.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Beethoven, Tahiti, Grönland und Calcutta

Publikation zu Beethovens internationalem Netzwerk im Zeitalter der Postkutsche

BÜRGER FÜR BEETHOVEN wenden sich an 24 Botschafter und Auswärtiges Amt

 Anlässlich der UN-Weltklimakonferenz in Bonn haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Stu­die zu den internationalen Verbindungen vorgestellt, die Ludwig van Beethoven schon zu Lebzeiten pflegte. Wie der Autor Stephan Eisel – zugleich Vorsitzender des Vereins – sagte, sollen damit auch  Verbindungslinien zwischen dem Profil Bonns als Beethoven- und UN-Stadt aufgezeigt werden: „Dass Beethoven heute ein globales Phänomen ist, wissen wir. Aber schon zu seinen Lebzeiten hatte er Kontakte in 24 Staaten in Europa und Übersee. Das war für das Zeitalter der Postkutsche bevor Telefon oder Eisenbahn Grenzen überschritten völlig ungewöhnlich.“ 

Der Verein kündigte an, im Blick auf das Beethoven-Jubiläum 2020 die Botschafter dieser Länder in Deutschland anzuschreiben und zugleich das Auswärtige Amt zu bitten, in den Ländern selbst aktiv zu werden: „Dort, wo Beethoven schon zu Lebzeiten präsent war, gibt es auch besondere Möglichkeiten, das Beethoven-Jubiläum zu feiern. Es ist für Bonn nur gut, wenn Anregungen dazu aus seiner Geburtsstadt kommen.“ 

Die 28-seitige Broschüre trägt unter Anspielung auf ein Beethoven-Zitat den Titel „.. nach Tahiti, Grönland und Calcutta“. Der Komponist hatte 1819 bei der Druckfreigabe für die Hammerklavier­sonate an seinen Verleger geschrieben, der Druck könne nun nach "Tahiti, Calcutta und nicht min­der Grönland und Nord Amerika gesendet werden". Nach Ansicht Eisels markiert dieser „wohl vor allem spaßig-übermütige Hinweis, auch Beethovens globalen Anspruch.“ 

Ausgehend von den heutigen Staatsgrenzen sind Beethovens interna­tionale Verbindungen schon zu Lebzei­ten in 24 Ländern nachweis­bar: Deutschland und Österreich waren seine langjährigen Wohn- und Wirkungsstätten, aus Belgien stammt Beethovens Familie. Die Nie­derlande, Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn besuchte Beethoven auf seinen Reisen. Mit Dänemark, Frankreich, Grie­chenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Lettland, Portugal, Russland, der Schweiz, Spanien und der Türkei kam Beethoven auf unterschiedlichste Weise durch sein musikalisches Schaffen in Berüh­rung. In Schweden und Slowenien wurde er in besonderer Weise ausgezeichnet, sogar aus den USA erhielt er einen Kompositionsauftrag. 

Das internationale Netzwerk Beethovens wird auch am „Subscriben­ten-Verzeichnis“ für die Missa solemnis und die 9. Sinfonie deutlich: Neben immerhin zehn gekrönten Häuptern – darunter der russische Zar und die Könige von Preußen, Frankreich, Dänemark und Schweden – kamen die Un­terstützer des Komponisten aus über 120 verschiede­nen Städten in 18 Ländern. 

Stephan Eisel, selbst Politik- und Musikwissenschaftler, wurde beim Verfassen der Studie unter­stützt von den Prof. Dr. Christine Siegert und Dr. Julia Ronge aus dem Beethoven-Haus Bonn.

Die Bro­schüre erscheint als siebtes Heft in der Schriftenreihe der BÜRGER FÜR BEETHOVEN und kann kostenlos in der Geschäftsstelle des Vereins (Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel. 0228-366274, info@buerger-fuer-beethoven.de) angefordert und im Internet unter unter www.buerger-fuer-beethoven.de herunter geladen werden. 

RSS

BUCHTIPP: 2. Auflage

BUCHTIPP: 2. Auflage

Die Presse zum Buch:
"
unbedingt lesenswert" + "verfasst von einem Mann mit genauem Blick in die Kulissen der Macht" + "ausgewogen" + "anschaulich" + "persönlich, direkt, ganz nah dran" + "schildert Kohls Charakter-züge" + "spannende Hinter-gründe" + "keine undifferen-zierte Schwärmerei"
Ausführliche Pressestimmen zum Buch finden Sie hier

EIN KLICK AUF DAS BILD BRINGT ZU WEITEREN INFORMATIONEN

Frühere Artikel

25. Feb 2018

PROGRAMM UND TEAM DER CDU

müssen bei der künftige Regierungsarbeit eine Einheit bilden, denn gerade von einer christlich-demokratischen Partei erwarten die Bürger nicht nur die Erklärung des "Wie", sondern auch die Begründung des "Warum" der Politik. Hier steht die Regierungsmannschaft in besonderer Pflicht.  Lesen Sie mehr…
25. Feb 2018

DAS BEETHOVENHALLE-DESASTER KÖNNTE

zur Chance für Bonn werden: Angesichts der jetzt offiziell bestätigten “im gesam­ten Gebäude nahezu flächendeckende massiven Bauwerksschäden“ und der Verschiebung der Fertigstellung über 2020 hinaus sowie der nicht endenden Kostenexplosion sollte man die marode Halle abreißen und auch bei der Oper auf die risikoreiche Sanierung im Bestand verzichten. Sinnvoll wäre ein modernes integriertes Opern- und Konzertgebäude wie z. B. in Florenz. Lesen Sie mehr…
25. Feb 2018

DER KUNST!RASEN IST LÄNGST ZU

einem Markenzeichen Bonns geworden. Auf der open-air-Bühne in der Rheinaue warten 2018 Höhepunkte von Tom Jones über die Fantastischen Vier bis zum Beethoven Orchester Bonn. Lesen Sie mehr…
17. Feb 2018

MEHR EUROPA IST DRINGEND ERFORDERLICH,

denn nur 7,5 Prozent der Weltbevölkerung sind Europäer. 2050 werden es nur noch vier Prozent sein. Nationale Egoismus werden Europa deshalb in die Sackgasse führen. Nur mit dem Vorantreiben der europäischen Integration werden wir unseren Werte und unseren Wohlstand bewahren können. Lesen Sie mehr…
05. Feb 2018

DIE MAUER IST AB HEUTE

länger gefallen als sie stand. Heute sehen sich zwar alle als Väter und Mütter der deutschen Einheit darstellen, damals aber im Unterschied zu Helmut Kohl sehr viele der Wiedervereinigung skeptisch bis ablehnend gegenüberstanden. Es lohnt sich, nachzulesen, was 1989/1990 so alles von wem gesagt und geschrieben wurde. Lesen Sie mehr…
30. Jan 2018

DIE CDU MUSS NACH DER SONDIERUNG

mit SPD und CSU aus dem Reaktions- in den Aktionsmodus umschalten,denn es bleibt unklar, worauf es ihr eigentlich - neben der Regierungsbildung - inhaltlich ankommt.  Bei Koalitionsverhandlungen muss sich die CDU größere Mühe geben, ihren eigenen Gestaltungsanspruch sichtbar zu machen – und zwar nicht nur in kleinteiligen Einzelfragen. Lesen Sie mehr…
29. Jan 2018

BEI DER SANIERUNG DER BEETHOVENHALLE

entwickelt sich neben der Kostenexplosion (53 auf 75 Mio Euro in 18 Monaten) auch der Zeitplan immer offenkundiger zum Lotteriespiel. Planer und Architekten rechnen offenbar mit weiteren Verzögerungen, aber der zuständige Projektleiter Stadtdirektor Fuchs verweigert aber die Auskunft darüber. Ursache für diese Intransparenz ist die wachsende Nervosität, dass die Sanierung nicht zum Beethoven-Jubiläum 2020 beendet ist. Dabei ist eine Mehrzweckhalle mehr oder weniger für Bonns Profil als Beethvoenstadt nicht wichtig. Lesen Sie mehr…
28. Jan 2018

ZUM INTERNATIONALEN NETZWERK VON

Ludwig van Beethoven hat Stephan Eisel eine Studie verfasst, die die BÜRGER FÜR BEETHOVON in ihrer Schriftenreihe veröffentlicht haben. Weil Beethoven den Druck seiner Hammerklaviersonate "... nach Tahiti, Grönland und Calcutta" schicken lassen wollte, trägt die Studie diesen Titel.  Der Komponist hatte schon zu Lebzeiten Kontakte in 24 Staaten in Europa und Übersee. Das war für das Zeitalter der Postkutsche völlig ungewöhnlich.  Lesen Sie mehr…
16. Jan 2018

LUDWIG ALAAF IST DAS MOTTO

des Klavierprogramms von Stephan Eisel am Sonntag, den 21. Januar 2018 um  11 Uhr in im Kulturzentrum Hardtberg (Rochusstraße 276, 53123 Bonn). Das Kaleidoskop des kurzweiligen Programms mit Fingerübungen auf 88 Tasten reicht von Beethovens Bonner Liebschaften bis zum Nachweis, dass Beethoven alle wichtigen rheinischen Karnevalslieder komponiert hat.  
Auch das Bonner Prinzenpaar hat seinen Besuch angesagt. Der Eintritt ist frei.
Lesen Sie mehr…
30. Nov 2017

VERANTWORTUNGSARBEIT statt FARBENSPIEL

fordert Stephan Eisel in einer politischen Analyse zur Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2017:  Wer sich als Parteivertreter der Wahl stellt, wird mit der Wahl als Ab­geordneter „Vertreter des ganzen Volkes“ und ist dem Gemeinwohl ver­pflichtet.  Lesen Sie mehr…
20. Nov 2017

DIE FDP-FLUCHT AUS DEN VERHANDLUNGEN

zu einer Jamaika-Koalition hat ein politisches Erdbeben ausgelöst. Wie die SPD stimmt die FDP mit der Weigerung, Regierungsverantwortung zu übernehmen,  die Grundmelodie an, die Partei sei wichtiger als das Land:  Lesen Sie mehr…
15. Nov 2017

DEUTSCHLANDFUNK KULTUR HAT

in einer ausführlichen Sendung über das Klavierkabarett von Stephan Eisel zu Beethoven berichtet und dabei auch das Verhältnis Bonns zum größten Sohn der Stadt beleuchtet. Lesen Sie mehr…
13. Nov 2017

DIE KOSTEN BEI DER BEETHOVENHALLE

steigen ständig weiter. Mitte November sind es schon über 75 Mio Euro, die für die Sanierung aufgewendet werden ohne dass in der alten Mehrzweckhalle die Akustik verbessert wird. Die Kosten steigen weiter um mehr als eine Million Euro monatlich - und es sind bisher nur etwas mehr als die Hälfte der Bauaufträge überhaupt vergeben. Lesen Sie mehr…
11. Nov 2017

DASS CHRISTEN SICH GEGEN POPULISMUS

wehren müssen, war das Thema einer Diskussion von Stephan Eisel mit 400 Mitgliedern der Schönstatt-Bewegung Deutschland . Christen sind hier besonders herausgefordert, denn Populisten greifen nicht nur die Grundlage der Demokratie an, sondern vor allem das christliche Menschenbild. Lesen Sie mehr…
09. Nov 2017

ALS AM 9. NOVEMBER 1989 DIE MAUER FIEL

war ich stv. Leiter des Kanzlerbüros bei Helmut Kohl. Wie wir damals im Kanzleramt den historischen Tag erlebten, können Sie in meinem Text "Wie im Kanzleramt die Mauer fiel" nachlesen. Lesen Sie mehr…